FRANKFURT/BORNHEIM

 FRANKFURT/BORNHEIM

Woran arbeiten wir?

Die in den siebziger Jahren erbaute Vita-Wohnanlage im Herzen von Bornheim umfasst 6 große Wohneinheiten in der Ringelstraße und der Rossdorfer Straße. Insgesamt handelt es sich um 212 Wohnungen mit einer Gewerbeeinheit und einer Tiefgarage und einem Areal von ungefähr einem Hektar. Aus den Bewohner/innen und Eigentümer/innen hat sich eine Initiative gebildet, die sich regelmäßig austauschen und informieren möchte.

 

 

Wer steht dahinter?

Es geht um Alltägliches in der Nachbarschaft: gegenseitige Information, über alles was läuft und bei Bedarf auch um Nachbarschaftshilfe. Im Hinblick auf vielfältig anstehenden Renovierungs- und Sanierungsbedarf wird die Initiative auch diese Themen aufgreifen und Anregungen und Ideen einspeisen.

 

 

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THEMEN

– NEWS –

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Neue Studie zu Präsenz und Wohlbefinden – am Beispiel des Finanzsektors

Mehr als 400 Mitarbeiter von Banken in Großbritannien und Deutschland nahmen an einem Achtsamkeitsprogramm namens „WorkingMIND Training“ teil. Die Studie zeigt deutliche Verbesserungen im Wohlbefinden, der Resilienz und der Agilität der Teilnehmer/innen. Auch die Aufmerksamkeit wurde signifikant verbessert und das Training zeigte auch im privaten Leben positive Effekte.

Der Bankensektor wurde ausgewählt, weil die Mitarbeiter/innen dort seit der letzten Finanzkrise unter enormem Druck stehen, sich selbst zu verändern. Die Covid-19-Pandemie hat den Veränderungsdruck weiter verschärft, indem sie die Digitalisierung beschleunigt und das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden beeinträchtigt. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier:

Podcast »Inner Green Deal« gestartet

Podcast »Inner Green Deal« gestartet

Interviews mit Führungspersönlichkeiten an der vordersten Front von Klima-Aktivismus. Was inspiriert und treibt sie an, was fürchten sie und was motiviert sie weiter zu machen? Der neue Podcast untersucht die menschliche Dimension der Klimakrise. Die Podcast Initiatoren und Gastgeber sind: Liane Stephan und Jeroen Janss. Sie wollen wissen: Was wenn die stärkste Antwort auf die Klimakrise bedeutet, wie wir als Menschen uns verhalten und zusammen arbeiten? Denn, eine Menge ist im Außen schon passiert: Wissenschaft, Technologie, Finanzen. Aber wie steht es um die menschliche Dimension? Wie kann es sein, dass trotz aller Dringlichkeit und Beweise, wir nicht genug ändern? Was müssen wir Menschen lernen?

Hier gehts zum Podcast – ab 8. Oktober jede Woche neu mit interessanten internationalen Interviewpartnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

KÖLN

 KÖLN

Woran arbeiten wir?

Das Kölner Netzwerk beschäftigt sich vor allem mit einem häufig vergessenen Aspekt des gesellschaftlichen Wandels:

Wenn wir gemeinsam als Bürger/innen diskutieren, was sich alles ändern sollte, dann geht es meistens um politische Entscheidungen, gemeinsame Projekte, vielleicht auch einmal um ein besseres Miteinander in der Nachbarschaft. Aber ganz selten reden wir über die Frage, was ich selbst anders machen kann, wo ich mich ändern könnte. Genau darum geht es den Kölnern. Unter der Überschrift „The inner green deal“ werden ganz persönliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich in meinem Alltag achtsamer werden kann, wie ich als Persönlichkeit wachsen kann. Mehr …

 

 

Wer steht dahinter?

Das Netzwerk um Chris Tamdjidi und Liane Stephan hat das Motto „Transformation im Aussen entspringt dem inneren Wandel“. Beide sind begeistert Suchende nach neuen Wegen und laden ein, gemeinsam neue Denk- und Verhaltensweisen zu suchen. Sie sind überzeugt, dass Achtsamkeit, Meditation und andere Techniken zwar beim Individuum ansetzen, aber gleichzeitig die kollektive Intelligenz stärken. Neugierig geworden? Mehr finden Sie hier …

 

 

THEMEN

– NEWS –

Pflege vor Ort

Wie können wir uns in der Pflege vor Ort unterstützen und zusammenarbeiten? Was brauchen wir vom Gesetzgeber? Betroffene, Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, Verwaltung und Politik diskutieren gemeinsam ihre konkrete Situation vor Ort.

 
Coronavorsorge durch Nahrungsergänzung?

Coronavorsorge durch Nahrungsergänzung?

Coronavorsorge durch Nahrungsergänzung?

Können Nahrungsergänzungsmittel das Immunsystem stärken und so vor viralen Infektionen, wie z. B. Corona schützen? Dies legen Schweizer Wissenschaftler nahe, aber trifft ihre Studie auch für Deutschland zu? Ein Runder Tisch soll das klären. Dazu hat das Bürgernetzwerk Prof. Manfred Eggersdorfer und Dr. Jacob zum Bürgergespräch eingeladen. Als Result dieses aufschlussreichen Gespräches setzt sich das Bürgernetzwerk dafür ein, dass das Thema Vitaminversorgung mehr Aufmerksamkeit bekommt und hat eine entsprechende Petition gestartet.

Bürgernetzwerk will Vitaminversorgung auf die politische Agenda setzen – Anhörung von Experten beendet – Vorbild anderer europäischer Staaten nutzen – Petition an Bundesregierung und Bundestag mit Unterschriftensammlung

Mit einer Petition an Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete sowie mit einer Unterschriftensammlung will das Bürgernetzwerk die Versorgung der Bevölkerung mit Vitaminen und Spurenelementen als Beitrag zur Stärkung des Immunsystems auch als eine Maßnahme im Umgang mit der Corona Pandemie auf die Agenda der COVID-19-Debatten in Deutschland setzen. Wissenschaftliche Studien belegen insbesondere erhebliche Effekte einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung, auch im Zusammenhang mit Corona-Erkrankungen. Während andere europäische Staaten entsprechend klare Empfehlungen aussprechen und teilweise auch Vitamin D kostenfrei an Risikogruppen verteilen, findet diese Debatte und Information in Deutschland viel zu wenig statt.

Experten:innen fassen Wissensstand zusammen: Vitamin D zeigt erhebliche Wirkungen

Prof. Manfred Eggersdorfer vom Bürgernetzwerk Frankenthal beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Prävention im Gesundheitswesen und koordiniert die Aktivitäten verschiedener Netzwerke zu dem Thema. Nach Auswertung der vorhandenen wissenschaftlichen Studien führte das Bürgernetzwerk bis Mitte April abschließende Gespräche mit Experten sowie ein Bürgergespräch zu diesem Thema durch. Eggersdorfer fasst zusammen: „Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen unumstritten Effekte – und zwar zumeist signifikante und erhebliche  Wirkungen“. Aufgeführt wurden Ergebnisse aus Studien, die zum Beispiel zeigen:

  • Durch ausreichende Versorgung mit Vitamin D wird das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um bis zu 70 Prozent gesenkt.
  • Bei COVID-19 Kranken reduziert die Gabe von Vitamin D das Risiko für Behandlung auf einer Intensivstation um 82%, und das Risiko zu sterben um 64%.
  • Vitamin-D-Mangel erhöht das Krankheitsgeschehen (6-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf) und die Sterblichkeit bei COVID-19-Erkrankungen (14-fach erhöhte Sterblichkeit).
  • Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für Krankenhausaufenthalt und das Sterblichkeitsrisiko bei COVID-19 um über 80 %.
  • Auch das DKFZ unterstützt mit seiner Forschung diese Ergebnisse und berechnet, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D an über 50-jährige in Deutschland 13% der Krebstodesfälle jährlich (= 30.000 Leben) verhindern.

Allerdings verfügen nur etwa 12 % der Deutschen über einen guten Vitamin-D-Spiegel (über 75 nmol/l bzw. 30 ng/ml).

Für den renommierten Vitaminforscher Dr. Ludwig Manfred Jacob ist daher die Botschaft klar: „Vitamin D ist absolut lebenswichtig, aber eine Unterversorgung die Regel. Es wirkt günstig bei vielen Krankheitsbildern, senkt die Krebssterblichkeit und die Gesamtsterblichkeit. Wir sollten alles tun, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung, der Gesunden und der Kranken sicherzustellen.“

Präsentationen von Professor Eggersdorfer und Dr. Jacob finden sie nachfolgend.

Professor Eggersdorfer: Optimaler Nährstoff Status für ein starkes Immunsystem

Dr. Jacob – Kann Vitamin D vor Covid-19, Krebs und anderen Erkrankungen schützen?

Petition und Unterschriftensammlung für deutsches Aktionsprogramm nach Vorbild anderer Staaten

Das Bürgernetzwerk wird daher eine entsprechende Petition an die Bundesregierung, die Bundestagsabgeordneten und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung richten, sowie in den entsprechenden Plattformen Bürger:innen mit einer Unterschriftensammlung Gelegenheit geben, das Anliegen zu unterstützen. Ziel der Petition ist es, die Information der deutschen Bevölkerung über die Bedeutung von Vitamin D und anderen Mikronährstoffen sicherzustellen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Unterversorgung in Deutschland zu beheben.

Wenn Sie dieses Anliegen unterstützen möchten, geht es hier zur Unterschriftensammlung

 

Was kann man selbst tun?

Dabei kann die Politik nicht nur beim Vitamin D, sondern auch generell zur ausreichenden Versorgung mit Mikronähstoffen auf eindeutige wissenschaftliche Ergebnisse setzen: Auf Basis der Nationalen Verzehrstudie Deutschland haben Wissenschaftlergremien klare Empfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland abgegeben. Sie schlagen für eine optimale Versorgung zur Stärkung des Immunsystems folgende tägliche Einnahmen vor:

  • 200 mg Vitamin C
  • 2000 – 4000 I.E. Vitamin D
  • 8 – 11 mg Zink
  • 50 – 100 µg Selen
  • 250 mg Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin K und B-Vitamine nach individueller Situation

Diese Werte können – bis auf Vitamin D – durch eine vielseitige Ernährung erreicht werden; allerdings folgt die Mehrheit der Bevölkerung der Empfehlung zu einer ausgewogenen Ernährung überwiegend nicht. Auch bei der Umsetzung von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Andere Länder haben diese oder ähnliche Empfehlungen  bereits verabschiedet und arbeiten an deren Umsetzung. Deshalb will das Bürgernetzwerk erreichen, dass auch in Deutschland diese Fakten systematisch in das Gesundheitswesen kommuniziert und Maßnahmen für die Versorgung der Bevölkerung ergriffen werden.

Allerdings können Bürger:innen auch heute bereits in eigener Sache tätig werden. Darauf wies Apotheker Thomas Becker aus Bensheim hin: „Ihr Hausarzt kann im Rahmen einer Blutuntersuchung auch den genauen Stand Ihrer persönlichen Vitamin-Versorgung ermitteln. Teilweise kann man auch Vitamintests in der Apotheke kaufen.“ Leider muss man bis heute die Kosten dafür oft selbst tragen – auch das sollte sich nach Vorstellungen des Bürgernetzwerks ändern.

Hier geht es zur Pressemitteilung

 

 
Gesundheit

Gesundheit

Worum geht es?

Gesundheit ist bei allen Bürgerdialogen eines der drei wichtigsten Anliegen für ein gutes Leben. Entsprechend intensiv arbeiten verschiedene Netzwerke an unterschiedlichen Aspekten. Die aktuellen Themen finden Sie unten.

Wenn Sie eines der Themen interessiert und/oder Sie gerne mitmachen möchten, hier geht es zur
Anmeldung ››› :

Themen-Gesundheit

Prävention: Vorsorge treffen

Es gibt ein bundesweites Präventionsgesetz. Demnach müssen die Kommunen für ihren Bereich Präventionspläne erarbeiten...

Gesundheitsrisiko Armut

Arme sterben früher – das sagt uns die Wissenschaft. Was können wir als Bürger/innen dagegen tun, wobei sind die...

Pflege vor Ort

Wie können wir uns in der Pflege vor Ort unterstützen und zusammenarbeiten? Was brauchen wir vom Gesetzgeber?...

Gesundes Altern

Längeres gesundes Leben durch bessere Ernährung? Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig: mit einer ausgewogenen...

Unsere Projekte

Unsere Projekte

Abendsingen im Pflegeheim – Altersnetzwerk – Begleitung von Geflüchteten – Besuchsdienst (50 Personen) – Brücke nach Uganda -Frauenstammtisch – Frei im Ruhestand – Häkeln und Stricken – Kartenspielen – Körper, Geist und Seele im Gespräch – Kreativmarkt – Kreistänze – Kunst – Job- und Schulpaten (25 Paten/innen begleiten 37 Schüler/innen und Flüchtlinge) – Lebendiger Advent – Literaturkreise – Männerperspektive – Männerstammtisch – Ma(h)lzeit – PC Support – Pflegende Angehörige – Politischer Stammtisch – Quartiersflohmarkt – Radlgruppe – Rund um den Garten – s‘Chörle –– Spieleabend – Sport mit Geflüchteten – Sozialer Reparaturdienst – Lokal-Sozial für Schüler – Sprachtraining mit Geflüchteten – Svensk prat – Tanzen – Tischtennis – Verwöhntag – Walkinggruppen – Wandern – Wir helfen uns – Wirtschaften im Dienst des Lebens – Zwergencafé – 60plus –– Kochspaß im Ringelbach –– Handwerkerpool – Tische auf die Straße – Stadtteilfest – Pomologiespektakel – Tablets im Quartier – Nachbarschaftsgespräche – Schülermentorenprogramm – Auf dem letzten Weg – Radeln ohne Alter…..

Wir vernetzen uns: Unsere Kooperationen

Wir vernetzen uns: Unsere Kooperationen

Kaffeehäusle, Caritas, Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule, Stadt Reutlingen, St. Wolfgang Schule, Kinder und Familienzentrum, Baptistische Gemeinde, Theologische Hochschule der Methodisten, Sportfreunde 02, Jugendhaus Ariba, Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist

 
Welches gesellschaftliche Problem wollt Ihr lösen?

Welches gesellschaftliche Problem wollt Ihr lösen?

Die Gesellschaft läuft Gefahr, dass sich immer mehr Menschen abgehängt fühlen, sei es durch Einsamkeit z.B. im Alter, Ausgrenzung oder das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Diesem Trend treten wir entgegen. Wir fördern, dass die Menschen aufeinander zugehen,  miteinander etwas tun, ins Gespräch kommen. Dadurch ergibt sich automatisch, dass sich  unterstützende Netzwerke bilden.  In kurzer Zeit ist es gelungen eine aktive Bürgerschaft im Nachbarschaftsbereich in Gang zu bringen.

Beteiligungsmodelle für Jugendliche

Häufig finden Dialoge und Bürgerbeteiligungsprozesse ohne oder mit viel zu wenigen Jugendlichen statt. Das kann viele Gründe haben: die Themen haben keinen Bezug zum Leben der Jugendlichen, die Sprache ist ihnen zu verquast, sie fallen durch das Raster bei der Ansprache und wissen gar nichts über den Prozess, sie fühlen sich den Erwachsenen in der Diskussion unterlegen und trauen sich nicht, und, und, und …

Wie man das ändern kann, darum geht es in einer Arbeitsgruppe, die an konkreten Beispielen im Bildungswesen neue Ideen ausprobieren, wie man die nächste Generation heute schon erreichen kann.

 

Vererbte Armut

Sozialarbeiter/innen ist es ein langbekanntes Phänomen: Armut wird häufig über Generationen hinweg vererbt. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Eine besondere Rolle spielen dabei junge, alleinerziehende Mütter, falsche Anreize in unserem Sozialsystem und fehlende Bildungsangebote, die passend für Kinder und Jugendliche und auf deren Lebenswelt zugeschnitten sind. Eine Arbeitsgruppe mit zahlreichen Frankfurter Institutionen kümmert sich darum, einen „Frankfurter Weg“ aus diesem Dilemma aufzuzeigen.

 

 

„Renovation Wave“: Quartiersentwicklung

Ein zentrales Mittel, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen nennt die EU-Kommission „Renovation Wave“. Diese Renovierungswelle wollen wir auch in Frankfurt nutzen und möglichst viel umsetzen. Dazu beschäftigen wir uns auf der Quartiersebene insbesondere mit der Frage, wie wir nachhaltig große Gebäudekomplexe aus den siebziger Jahren sanieren können. Hier besteht der größte Modernisierungsstau und ein entsprechend hohes Klimaschutzpotential. Welche guten Modelle gibt es, von denen wir lernen können? Wie gelingt es, neben ökologischen und sozialen Zielen vor allem das Wohlbefinden der Bewohner/innen zu steigern? Derzeit gilt unsere besondere Aufmerksamkeit dem „Vita“-Quartier als einem Modellprojekt im Herzen von Frankfurt-Bornheim.

 

 

Impact Investment

In Frankfurt gibt es eine rege Szene von Start-Ups, die nachhaltige und/oder soziale Ziele verfolgen und damit eine gesellschaftliche Wirkung anstreben. Wie kann man diese stärken, mit der Frankfurter Finanzwelt vernetzen, Synergien nutzen und die Region zu einem Zentrum für Impact Unternehmen machen? Dazu gibt es einen Arbeitskreis, dem viele namhafte Personen und Institutionen angehören. Derzeit arbeiten wir intensiv daran, einen gemeinsamen Ort, einen Coworking-Space in der Region zu etablieren.

 

 

Runder Tisch:

Ist die Schweizer Studie auf Deutschland übertragbar?

Dieser Frage soll ein Runder Tisch nachgehen, den Manfred Eggersdorfer mit Unterstützung des Bürgernetzwerks initiiert. Die einschlägigen Wissenschaftler in Deutschland sollen klären, ob auch in Deutschland ein systematischer Mangel an den beschriebenen Nährstoffen besteht und ob entsprechende Vorsorgemaßnahmen auch in Deutschland sinnvoll sind.

 

Wenn Sie gerne mehr wissen oder mitmachen möchten, hier geht’s zu Anmeldung ›››

 

Stärkung des Immunsystems durch Nahrungsergänzung

In einer neuen Studie kommen Schweizer Wissenschaftler zu dem Schluss, dass ein nicht optimaler Status an Vitaminen und Spurenelementen zu einer höheren Anfälligkeit für virale Infektionen, für deren Schwere oder Dauer führen kann. Sie beziehen sich dabei konkret auf den Ernährungsstatus für die Schweizer Bevölkerung. Ob und wie weit dies auch für Deutschland zutrifft, wollen Wissenschaftler an einem Runden Tisch diskutieren, um entsprechende Empfehlungen für Deutschland zu erarbeiten. Manfred Eggersdorfer kümmert sich beim Bürgernetzwerk um das Thema und organisiert den Runden Tisch mit.

Kann Nahrungsergänzung das Immunsystem gegen virale Infektionen   effizient unterstützen? Dies legen Schweizer Wissenschaftler nahe. Gilt das auch für Deutschland? Hierzu ist ein Runder Tisch geplant, der Empfehlungen erarbeiten soll.

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Pandemie haben renommierte Wissenschaftler/innen die Rolle der Ernährung für ein gut funktionierendes Immunsystem evaluiert. Vor diesem Hintergrund hat das Expertengremium folgende Schlussfolgerungen erarbeitet, die im Positionspapier «Nutritional status in supporting a well-functioning immune system for optimal health with a recommendation for Switzerland» zusammengefasst sind:

  • Die Schweizer Bevölkerung ist mit wichtigen Nährstoffen unterversorgt, welche für die optimale Funktion des Immunsystems notwendig sind, dies trifft zu für Vitamin D, Vitamin C, Omega-3 Fettsäuren, Selen und Zink. Dies ist insbesondere in der älteren Bevölkerung ab 65 Jahren der Fall.
  • Die Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen schwächt das Immunsystem und kann das Risiko, die Schwere und die Dauer einer Erkrankung an COVID-19 beeinflussen.
  • Eine optimale Versorgung mit Nährstoffen erfolgt idealerweise über eine gesunde und ausgeglichene Ernährung. Die Empfehlung für eine ausgeglichene Ernährung wird jedoch oftmals nicht befolgt, um die Tagesempfehlung zu erreichen.
  • „Complements“ zur Nahrung können einer möglichen Unterversorgung von wichtigen Nährstoffen entgegenwirken und ein gut funktionierendes Immunsystem unterstützen. Die Kosten für eine Nahrungsergänzung sind niedrig im Vergleich zu den Kosten im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie, sie sind pro Monat nicht höher als zum Beispiel ein Basis-Abo für Mobil-Telefonie in der Schweiz.

Das Expertengremium fordert in der gegebenen COVID-19 Situation, dass eine Nahrungsergänzung zur Unterstützung eines gut funktionierenden Immunsystems von den Behörden nachdrücklich empfohlen wird.

Das Expertengremium setzt sich aus anerkannten Wissenschaftlern zusammen:

  • Prof. Mette Berger (Universität Lausanne)
  • Prof. Heike Bischoff-Ferrari (Universitätsspital und Universität Zürich)
  • Prof. Michael Zimmermann (ETH Zürich)
  • Dr. Isabelle Herter (ETH Zürich und Schweizerische Gesellschaft für Ernährung)
  • Dr. Jörg Spieldenner (Innosuisse/Schweizer Lungenliga)
  • Prof. Manfred Eggersdorfer (Universität Groningen)

Die Experten sind besorgt über das Ausmass der COVID-19 Pandemie in der Schweiz und die unsicheren Zukunftsaussichten. Die Infektions- und Sterberate ist zwei- bis viermal höher im Vergleich mit Deutschland, Österreich, Dänemark, Norwegen oder Finnland, Länder, die einen vergleichbaren sozioökonomischen Status haben. Das Risiko einer länger andauernden Krise in der öffentlichen Gesundheit, einer möglichen zweiten Welle und zusätzlichen viralen Infekten, wie Erkältung oder Grippe, nahm das Gremium im Mai 2020 zum Anlass die Bedeutung eines gut funktionierenden Immunsystems genauer zu beurteilen. Der Fokus dabei lag auf der Rolle von Nährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Omega-3 Fettsäuren) und wie diese die Gesundheit der Bevölkerung unterstützen.

Gesundes Altern

Längeres gesundes Leben durch bessere Ernährung? Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig: mit einer ausgewogenen Ernährung, die alle essentiellen Nährstoffe, also Vitamine und Spurenelemente entsprechend den Empfehlungen enthält, kann viel erreicht werden. Aber, haben wir eine ausgewogene Ernährung nach den Empfehlungen?  Bei welchen Nährstoffen   liegt eine Unterversorgung vor und was sollte man tun? Damit beschäftigt sich eine Gruppe von Experten/innen und Bürger/innen, um zu konkreten Empfehlungen zu kommen. Die Grundlage der Diskussionen finden Sie hier:

»White paper on Nutritional status … « 

 

 
Heimatleben 4.0

Heimatleben 4.0

In dem vom Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat unterstützten Projekt erarbeiten Bürger*innen gemeinsam mit Entscheidern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Stiftungen Konzepte für die künftige Entwicklung des Odenwaldes. Arbeitsgruppen haben sich zu den Themen „Wohnen, Arbeiten und Coworking“, „Gesundheitsvorsorge“, „Erholung, Freizeit und Tourismus“ sowie „Regionale Produkte und Lieferketten“ gebildet.

ARBEITSGRUPPEN

Erholung, Freizeit, Tourismus

Jede Region hat ihre spezifischen Stärken. Für den Odenwald  und die  Bergstraße ist  der Erholungs- und Freizeitwert...

Gesundheit und Pflege

Die Versorgung mit Ärzten, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beunruhigt viele Menschen auf dem Land. Wie sieht es...

– NEWS –

Modernes Wohnen

Modernes Wohnen

Online-Veranstaltung und Umfrage zu innovativen Wohn-Konzepten   Bergstraße. Wie wollen Menschen in unserer...

MANNHEIM

MAIN-TAUNUS-KREIS

MAIN-TAUNUS-KREIS

Woran arbeiten wir?

Im Main-Taunus-Kreis steht aktuell das Thema Klimaschutz im Mittelpunkt. Wie können wir in unserer Region klimaneutral werden, so wie es sich die Kommunen vorgenommen haben? Unter anderem unterstützen wir die Kampagne „One-Million-Tree“ zur Wiederaufforstung geschädigter Wälder als einen Beitrag zur Kompensation von Klimagas-Emissionen.

Ausserdem diskutieren wir, welche sozialen Themen bei uns vor Ort besonders drängend sind und was genau wir tun könnten. Weitere Mitstreiter:innen sind herzlich willkommen.   

Wer steht dahinter?

Anna Hartwig koordiniert die Aktivitäten und ist Ansprechpartnerin im Kreis. Sie engagiert sich für das Bürgernetzwerk, weil sie überzeugt ist, dass Veränderungen immer die Mitwirkung der Betroffenen braucht und im gemeinsamen Handeln vor Ort oft der Schlüssel für gute Lösungen liegt.

THEMEN

– NEWS –