Modernes Wohnen

Modernes Wohnen

Online-Veranstaltung und Umfrage zu innovativen Wohn-Konzepten


 

Bergstraße. Wie wollen Menschen in unserer Region wohnen? Wie wichtig ist ihnen ein gutnachbarschaftliches Zusammenleben? Und: Welche Wohnform passt am besten zu wem?

   Fragen, die immer häufiger gestellt werden. Eine Antwort unter vielen auf die gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen des demografischen Wandels, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der angespannten Situation am Wohnungsmarkt und der Ressourcenschonung unserer Umwelt liefert die Idee vom gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnen. Der Verein Wohnvision Bergstraße e. V. will – im Zusammenwirken mit renommierten Kooperationspartnern – mit guten Praxisbeispielen dafür werben, dass solche innovativen Konzepte auch im Kreis Bergstraße umgesetzt werden.

   Wie sich die Lücke zwischen guter Absicht und praktischem Handeln schließen lässt, steht bei einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 9. Juni, 18 Uhr, zur Diskussion.  Experten aus den Bereichen Architektur und Energieversorgung stellen kluge Lösungen des modernen und ressourcenschonenden Wohnens vor. Auch Erfahrungen aus dem Leben in einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt werden berichtet. Danach besteht Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Verabredung erster Schritte auf dem Weg zur Anbahnung konkreter Wohnkonzepte in der Region.

   Der Bedarf ist da: In 40 Prozent der bundesweit etwa 40 Millionen Haushalte wohnt nur eine Person. 2,6 Millionen Mütter und Väter ziehen allein ihre Kinder groß. Die Zahl der alten, aber zu einem großen Teil immer noch rüstigen Menschen wächst rasant: Bis 2040 wird jeder Fünfte 67 Jahre und älter sein. Oft bleiben Senioren ohne Angehörige zurück. Und: Barrierefreiheit ist beim Wohnungsbau immer noch eine Ausnahme. Rund 40 Prozent des bundesdeutschen Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen gehen auf die Bauwirtschaft zurück.  Seit den 1960-er Jahren ist die pro Person im Durchschnitt beanspruchte Wohnfläche von 18 auf 47 Quadratmeter gestiegen – fast eine Verdreifachung.

   Lebensqualität hängt aber nicht von der schlichten Größe, sondern zunehmend von anderen – sozialen und baulichen – Faktoren ab. Worauf es vor allem ankommt, soll mit einer breit angelegten Umfrage ermittelt werden, die wie das Webinar zum Thema vom Bürgernetzwerk, dem Open Government Labor und dem Verein Wohnvision gemeinsam durchgeführt wird. Die Initiatoren erhoffen sich, dass auf diese Weise die konkret formulierten Interessen der Bürger:innen in die politischen Prozesse vor Ort einbezogen werden können.

Hier gibt es den → Online-Fragebogen zu den Wohnbedürfnissen im Landkreis.

HINSWEIS : Anmeldung zur Online-Veranstaltung „Modernes Wohnen in Gemeinschaft“ am 9. Juni, 18 Uhr, über folgende E-Mail-Adresse:  ug.vetter@gmx.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zugangsdaten werden per Re-Mail verschickt.

ERGÄNZUNG DER REPRÄSENTATIVEN DEMOKRATIE

ERGÄNZUNG DER REPRÄSENTATIVEN DEMOKRATIE

Für Dr. Hans-Peter Meister, den geistigen Vater der Bürgernetzwerk-Idee, liefert die lange Liste der Umsetzungsvorschläge, die für die Entwicklung der Bensheimer Innenstadt erarbeitet wurden, den eindrucksvollen Beleg dafür, welche Potenziale im zivilgesellschaftlichen Engagement stecken:  „Es ergänzt die repräsentative Demokratie und erweitert den Horizont um die Sachkunde und den Ideenreichtum, die in der Stadtgesellschaft schlummern.“

Der IFOK-Gründer Meister gilt als einer der führenden Beteiligungsexperten in Deutschland. Er kann nicht nachvollziehen, wenn Verwaltung und Politik die Vorschläge, die auf diese Weise auf dem Tablett serviert werden, auf die lange Bank schieben oder gar links liegen lassen. Den Bürgerdialog zum „Marktplatz der Zukunft“ hält Meister nach wie vor für einen „perfekten Beteiligungsprozess“. Im Ergebnis markiere er die Eckpunkte für die wesentlichen Zielvorgaben: Belebung, auch nach Geschäftsschluss und unabhängig von  Jahreszeit und Wetter, ein von der Hauptstraße aus unverstellter Blick auf die Stadtkirche St. Georg sowie die planerische Betrachtung des gesamten Marktplatzes und seines städtebaulichen Umfelds als ein zentrales Element eines Gesamtkonzepts.

Dass dies nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren noch einmal mit einem offenen Ideenwettbewerb hinterfragt werden soll, kostet zwar weitere Zeit, ist aber vom Bürgernetzwerk nicht zu beanstanden. Ärgerlich bis respektlos gegenüber den mehrere hundert am Bürgerdialog bis Dezember 2019 Beteiligten ist allerdings die Erwartung, dass bei der Vorbereitung des auszuschreibenden Ideenwettbewerbs neben der Verwaltung und der Kommunalpolitik nur die Initiatorinnen des Bürgerbegehrens beteiligt werden sollen. „Hier beginnt das Glas halb leer zu werden“, macht sich Frust und Ärger im Lenkungsteam des Bürgernetzwerks Zukunft der Innenstadt breit.

ZEIT FÜR EINE ZWISCHENBILANZ

ZEIT FÜR EINE ZWISCHENBILANZ

Je nach Blickwinkel ist das Glas halb voll oder halb leer. Wer es positiv sieht, bilanziert nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit: Das Engagement der Vielen, die mitgedacht, mitgeredet und mitgemacht haben, beginnt sich auszuzahlen.

Das haben wir gemeinsam erreicht:

  • Bensheim verfügt über eine Stadtmarke und Kampagnen-Strategie, die ein Gefühl dafür erzeugt, wie die Stadt sich präsentieren und wie sie von Einheimischen und Auswärtigen wahrgenommen werden will.
  • Es gibt ein Stadtmarketing, das gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten unterstützend viele Hebel in Bewegung setzt, damit Fachgeschäfte und gastronomische Betriebe nicht auf der Strecke bleiben.
  • Es liegen fertige Pläne in der Schublade, um die Lauter als topografisches Kleinod in der Innenstadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu küssen.
  • Aus einer vom Bürgernetzwerk durchgeführten Kunden- und Passantenbefragung wurde ein Konzept abgeleitet, wie der Wochenmarkt vielfältiger und damit als Magnet für die Innenstadt noch attraktiver werden kann.
  • Ein zeitgemäßer Onlineauftritt des Stadtmarketings nimmt Stück für Stück Gestalt an. Ab dem nächsten Monat wird das digitale Schaufenster mit Informationen rund um den Aspekt Markt und Regionales bestückt sein.
  • Ein Masterplan mit 20 Einzelpunkten bietet die Diskussionsgrundlage für ein ganzheitliches Nutzungs- und Gestaltungskonzept für Bensheims Zentrum – getreu dem Motto: Das Herz der Stadt schlägt in der Mitte.
  • Die kollektiven Anstrengungen, dass dies so bleibt, haben die Juroren der vom Wirtschaftsministerium ausgerufenen landesweiten Innenstadt-Offensive mit einem ersten Preis gewürdigt.
  • Jetzt, mit der neuerlichen Bewerbung mit dem Slogan „Heimat leben auf bensheimisch“, soll dieser Erfolg wiederholt werden. Punkten wollen die Initiatoren mit der Vernetzung von digitalen und stationären Marktplätzen. Dieser Brückenschlag ist nicht nur den Lehren aus der Pandemie geschuldet, sondern allgemein den sich wandelnden Konsum- und Freizeitgewohnheiten sowie der wachsenden Bedeutung, die mobile Informationsquellen dabei spielen.

 

Das muss jetzt angepackt werden

  • Halb leer ist das Glas, weil so getan wird, als wäre es eine völlig neue Eingebung, Innenstadtentwicklung und Stadtmarketing ganzheitlich zu denken: „Die Parole skandieren jetzt ausgerechnet diejenigen, die sich zweieinhalb Jahre lang nicht beteiligt, geschweige denn aktiv in die Entwicklung von Lösungskonzepten eingebracht haben.“
  • Bensheim leidet nicht an konzeptionellen Defiziten, sondern an einem Umsetzungsproblem: „Es dauert alles zu lang. Vieles wird, wenn überhaupt, halbherzig bis schlecht umgesetzt, und die Diskussionen beginnen immer wieder von vorne.“

Das gilt für das Nutzungs- und Gestaltungskonzept für die Innenstadt genauso wie für die organisatorische Aufstellung des Stadtmarketings als Verantwortungsgemeinschaft unter Mitwirkung aller beteiligten Akteurs- und deren Zielgruppen.

  • Noch immer wird von Teilen der Politik und von einzelnen Interessenvertretungen nicht verstanden, dass das Bürgernetzwerk keine Initiative gegen oder für etwas ist, sondern ein offenes Forum für alle, die mitdiskutieren und mitgestalten wollen, und zwar an Sachthemen und kontinuierlich. Dazu passt nicht, Bürgerbeteiligung von oben nach unten zu steuern und im schlechtesten Fall die Agenda per Satzung und auf Grundlage von Gremienbeschlüssen vorzugeben.
  • Bürgerbeteiligung ist kein Instrument der Verwaltung, sondern eine Kultur, die von der Bevölkerung gelebt werden muss.“

  • Erfreulich ist, dass sich alle an einem Livestream mit dem Bürgernetzwerk beteiligten Fraktionen dafür ausgesprochen haben, unmittelbar nach der Kommunalwahl einen „Runden Tisch“ zu etablieren, um parteiübergreifend nach einvernehmlichen Lösungen für anstehende Probleme zu suchen.

Auf den Tag X vorbereiten

  • Positiv bewertet wird vom Bürgernetzwerk auch, dass es in einer konzertierten Aktion mit dem Lions-Club in kürzester Zeit gelungen ist, eine kreative Strategie zu entwerfen, die Handel und Gastronomie dauerhafte Öffnungsperspektiven nach dem Lockdown ermöglicht. Auch hier hängt alles von einer proaktiven Vorbereitung ab.

 

MOBILITÄT UND SMART CITY BENSHEIM

MOBILITÄT UND SMART CITY BENSHEIM

Digitalisiertes 3D-Stadtmodell, © DLR Verkehr

Wenn man die Qualität einer Innenstadt ganzheitlich betrachten möchte, gehören viele Dinge dazu, die einem Betrachter nicht unbedingt zuerst einfallen. Ganzheitlich, die Vokabel ist vermutlich überstrapaziert. Dennoch hat das Bürgernetzwerk Bensheim von Anfang an den Ansatz, möglichst viele Aspekte vernetzt zu betrachten, die einen Einfluss auf die Stadtqualität haben. Das Ziel ist es dabei, eine möglichst hohe Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Innenstadt zu schaffen, um sie zukunftsfähig aufzustellen.

In der Arbeitsgruppe „Mobilität“ unter der Leitung von Markus Bamberg und Norbert Diehl untersuchen wir die Frage, welchen Beitrag der Verkehr und seine ganzen Facetten auf diese Qualität einzahlen kann. Welchen Verkehr gibt es überhaupt in Bensheim, und wie wirkt er sich jeweils aus? Welche Megatrends sind überregional zu beobachten, und sind diese auch ein Thema für die Kommune? Wie kann die Gestaltung der Mobilität schrittweise umgesetzt werden, um der Vision Stück für Stück näher zu kommen?

Ergebnisse aus dem „Innenstadtdialog 2030 zur Entwicklung der Innenstadt“ von 2017

Seit 2018 haben wir zunächst die Ist-Situation analysiert, um in der Arbeitsgruppe eine fachlich grundierte Diskussion zu führen. Dabei fanden und finden noch immer viele Treffen mit der Stadtverwaltung, Verkehrsdezernat, Parteien, Verbänden und Institutionen im Bereich Mobilität statt. Ebenso wurden die Vorarbeiten ausgewertet, die es bereits im Innenstadt-Dialog/Rotes Sofa, im Green City Masterplan, im Luftreinhalteplan für das Gebiet Südhessen – Teilplan Bensheim, im Radverkehrskonzept, im Parkraumbewirtschaftungskonzept oder im Verkehrsentwicklungsplan gibt. Ziel ist es immer, von der Bevölkerung getragene Verbesserungen herbeizuführen, die auf die individuellen Bedürfnisse Bensheims passen. Es geht dabei nicht um Ideologien oder vorgefasste Meinungen, sondern um einen möglichst breiten Konsens. Erste Ergebnisse und Ziele haben wir bereits in einem Bürgerforum 2019 vorgestellt.

Formulierte Ziele für Verkehr und Mobilität:

  • Gute Erreichbarkeit der Innenstadt
  • Hohe Aufenthaltsqualität für alle Nutzer
  • Nachhaltige Mobilität für die Stadt

 

Mobilitätskonzept und Parkkonzept erarbeiten

Bensheim muss sich auf die veränderten Mobilitätsanforderungen der Zukunft einstellen. Das betrifft vor allem die intelligente Vernetzung von individuellem und öffentlichem Nahverkehr, die Infrastruktur für eine vermehrte Nutzung des Fahrrads, aber auch ein Parkraumkonzept, das die Innenstadt gegenüber der „grünen Wiese“ konkurrenzfähig hält. Hier spielt vor allem intermodale Mobilität eine Rolle: wie können die verschiedenen Verkehrsträger in der Zukunft kombiniert (z.B. Park+Ride oder Park+Bike) und der Verkehrsraum gerecht aufgeteilt werden?

Reduzierung der Umweltbelastung

Für die Steigerung der Lebensqualität ist eine Betrachtung der Umweltbelastung ein wichtiger Punkt. Megatrends sind hier die Minimierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und ein umfassendes Verkehrskonzept. „Stadt- und Verkehrsplanung müssen zusammen gedacht werden. Es werden Orte gebraucht, in denen ausgehandelt wird, wie öffentliche Räume in Zukunft genutzt werden.“ (Dr. Cordelia Polinna, Urban Catalyst)

Zur Transparenz der Umweltbelastung ist ein Zusammenspiel von Digitalisierung und Apps zur Erfassung des Luftmessnetzes (CO2, NOX) erforderlich. Erste Smart-City-Diskussionen sind bereits geführt worden.

(Quelle: Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay)

Smart Mobility und Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme

Ein Schlüssel für eine gute, saubere und effiziente Mobilität ist die Digitalisierung. Sie hilft uns dabei, mehr Mobilität bei weniger Verkehr zu erreichen – und gleichzeitig weniger Emissionen auszustoßen. Dafür braucht es Lösungen, die mittels smarter Sensoren ermöglicht, die verschiedenen Verkehrsteilnehmer zeitlich exakt zu bestimmen. Diese Daten sind die Grundlage für ein Modell zur Schaffung von Anreizen, andere Verkehrsträger und -wege zu wählen und so zur Optimierung beizutragen.

Erfassung von Fahrzeugtypen sowie deren Fahrtrichtung. (Quelle: stock.adobe.com)

Das Bürgernetzwerk informiert sich ständig über Entwicklungen und Projekte im Bereich der Digitalisierung und hat auch schon verschiedene Referenzprojekte kennengelernt (Parksystem Langenfeld, Smart City Darmstadt und Mannheim, LoRaWAN-Projekte im Kreis Bergstraße).

Im Blick sind dabei immer die Möglichkeiten, was davon wie in Bensheim realisiert werden kann und – wie bereits zu Beginn geschrieben – auf das Ziel Stadtentwicklung einzahlt.

Leitthemen für die weiteren Aktivitäten:

  • Vernetzung diverser Mobilitätsangebote (Car-Sharing, nextbike, E-Ladestationen)
  • Transparenz der Verkehrs- und Umweltsituation durch digitale Messstellen
  • Ausbau des Netzes verschiedener Verkehrsteilnehmer (ÖPNV, Fahrrad, Fußgänger, Auto u.A.)
  • Online-Parkleitsystem (auch Fahrrad), kombiniert mit intermodalem Verkehrsnutzen
  • Mobilitätsportal Bensheim

Schaubild Mobilitätsportal (Quelle: team red / Thorsten Gehrlein)

BENSHEIMER FRAKTIONEN WOLLEN EINEN RUNDEN TISCH

BENSHEIMER FRAKTIONEN WOLLEN EINEN RUNDEN TISCH

Wahlkampfzeiten müssen nicht zwangsläufig dazu führen, dass Gemeinsamkeiten ausgeblendet und Debatten nur noch holzschnittartig geführt werden. Das virtuelle Treffen von Vertreter*innen des Bürgernetzwerks und der Fraktionsspitzen in der Stadtverordnetenversammlung war jedenfalls von einer nicht selbstverständlichen Sachlichkeit geprägt. Am Ende stand sogar ein Versprechen für die Zukunft. Sobald der Wahlkampfrauch verzogen ist und die Gremien neu konstituiert sind, soll der ausgerollte Faden an einem „runden Tisch“ von allen Beteiligten wieder aufgenommen werden. Denn darin bestand Übereinstimmung: Gerade jetzt kommt es für die Corona-gebeutelte Innenstadt mehr dann je auf das Zusammenwirken aller Beteiligten und auf sichtbare Signale an.

Es geht um nicht weniger als darum, dass Bensheims Mitte eine Zukunft als Begegnungs-, Verweil- und Einkaufsort hat.

Die Voraussetzungen dafür zu schaffen, verlangt angesichts der schwierigen städtischen Haushaltslage mit dramatischen Einnahmeneinbrüchen eine kollektive Kraftanstrengung. Klar ist aber auch, dass es keine Alternative ist, Investitionen und den begonnenen Aufbau eines schlagkräftiges Stadtmarketings auf die lange Bank zu schieben. Die Erfolgsformel heißt Verantwortungsgemeinschaft: Viele müssen ihren Beitrag leisten – die Politik genauso wie Handel und Gastronomie, Immobilienbesitzer, die Wirtschaft insgesamt, Kulturschaffende, Vereine und die Bürgergesellschaft überhaupt.

Um mehr über die Vorstellungen der Parteien zu dieser Herausforderung zu erfahren, hatte das Bürgernetzwerk um die Beantwortung von vier Fragen gebeten:

  1. Wofür und in welchem Umfang sollen im Jahr 2021 Haushaltsmittel für Innenstadtmarketing und stadtgestalterische Projekte eingesetzt werden?
  1. Was muss nach der Kommunalwahl SOFORT angegangen werden?
  1. Was sind die drei bis fünf wichtigsten investiven Projekte und Maßnahmen, die auf keinen Fall auf die lange Bank geschoben werden dürfen?
  1. Woran wollen sich die Fraktionen als gestaltende Kraft für Bensheims Innenstadt nach Ende ihrer Wahlzeit messen lassen?

Die Antworten dienten als Einstieg in eine zweistündige Videokonferenz, in deren Verlauf vor allem erörtert wurde, wie Blockaden in der Entscheidungsfindung und Hindernisse für eine zügige Umsetzung von Projekten und Strategien überwunden werden können. Anders formuliert: Wie lassen sich Koalitionen in der Sache schmieden? Und welche Rolle spielt das Bürgernetzwerk für einen konstruktiven und kooperativen Dialog – vielleicht sogar in einem institutionalisierten Format?

Bensheim braucht Koalitionen in der Sache

An der guten Absicht soll’s nicht liegen. „Alle ziehen an einem Strang“, lautet die Losung, auf die sich die Gesprächsrunde verpflichtete.

Der Link zum Mitschnitt des Erfahrungs- und Meinungsaustauschs finden Sie hier kurzelinks.de/6jnw

 

 

BEFRAGUNG DER BENSHEIMER FRAKTIONEN ZUR KOMMUNALWAHL 2021

BEFRAGUNG DER BENSHEIMER FRAKTIONEN ZUR KOMMUNALWAHL 2021

Anlässlich der Kommunalwahl 2021 möchte das Bürgernetzwerk Bensheim mit den Bensheimer Fraktionen in einen Austausch über deren Vorstellungen zur Bensheimer Innenstadtentwicklung und zum Stadtmarketing treten.

Die nachhaltige Entwicklung der Bensheimer Innenstadt stellt für die

  • Kommunalpolitik, aber auch für
  • Handel, Gastronomie, Dienstleistende, Kulturschaffende und ehrenamtlich

Engagierte sowie für die Stadtgesellschaft insgesamt eine große Herausforderung dar.

Das gilt erst recht angesichts der Notwendigkeit, das „Herz“ unserer Stadt nach den fast schon ein ganzes Jahr währenden pandemiebedingten Einschränkungen – bis zu teilweise monatelangen Komplettschließungen – zu reanimieren.

Das Bürgernetzwerk Bensheim hat es sich seit 2018 zum Ziel gesetzt, mit einer kollektiven Kraftanstrengung gemeinsam mit allen Akteursgruppen das Zentrum von Bensheim als Begegnungs-, Erlebnis- und Einkaufsort so zu gestalten, dass die (Innen-)Stadt im Standortwettbewerb und gegen den Onlinehandel bestehen kann.

Die Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit ihrer Stadt. Dass dies so bleibt, hängt nicht zuletzt davon ab, ob und wie es gelingt, Bensheims Zentrum für veränderte Freizeit- und Konsumgewohnheiten attraktiv zu machen. Diesen strategischen Ansatz wollen wir – wie von Anfang an immer wieder betont – kooperativ mit den politischen Verantwortlichen und allen Betroffenen verfolgen.

Dabei wissen wir, dass die finanziellen Spielräume der Stadt durch die Einnahmenausfälle als Folge der Corona-Krise eng sind. Gerade deshalb laden wir herzlich zur Zusammenarbeit ein.

HeimatLeben 4.0 – Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“

HeimatLeben 4.0 – Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“

„Heimat leben“ auch in der Stadt

Zusammen mit dem Bürgernetzwerk und der Stadt Bensheim engagiert sich das Open Government Labor Bergstraße-Odenwald für einen Brückenschlag zwischen dem ländlichen und dem urbanen Raum bei der Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen.

Eine aktuelle Initiative ist die Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ unter dem Motto: „Heimat leben auf bensheimisch“

Das Bensheim Gefühl : „Heimat leben auf bensheimisch“

Bensheim wurde im IHK-Ranking 2020 als Mittelzentrum Nummer eins in Südhessen bestätigt. Die Menschen identifizieren sich mit ihrer Stadt. Sie ist für sie Wohlfühl- und Heimatort.

Das verbindende „Bensheim-Gefühl“ wird maßgeblich davon geprägt, dass die Innenstadt mit ihrer historischen Fachwerkkulisse von Einheimischen und Gästen nicht als Freilichtmuseum, sondern im Alltag als Begegnungs-, Verweil-, Erlebnis- und Einkaufsort für alle Generationen wahr- und angenommen wird. Zur Anziehungskraft tragen Leistungsmerkmale und Frequenzbringer bei, die sich vom Angebot auf der grünen Wiese oder im Supermarkt abheben.

Eine solche Nische besetzt ein täglicher Markt mit vor allem regionalen Produkten.  Was Kunden erwarten und inwieweit diese Erwartungen erfüllt werden, geht aus einer Umfrage unter mehr als tausend Konsumierenden sowie Erzeuger- und Vermarktungsbetrieben hervor. Erhoben wurden die Daten vom Bürgernetzwerk Bensheim und dem Open Government Labor Bergstraße-Odenwald für das Projekt „HeimatLeben 4.0“.

Es geht um Vielfalt, Nachhaltigkeit und mehr Information

Verbesserungspotenziale offenbart die Befragung in puncto Vielfalt und Verfügbarkeit der Erzeugnisse, bei den Öffnungszeiten und nicht zuletzt beim Informationsbedarf der Kunden. Das gilt sowohl für das Sortiment vor Ort als auch für seine virtuelle Präsentation. Über den klassischen Marktstand hinaus sollen Kontaktpunkte und Verkaufsanlässe geschaffen werden, die sich gegenseitig ergänzen: Bestell-, Abhol- und Lieferservices, „Regionale Regale“ in Fachgeschäften oder ein Regionalladen als Pop-up-Nutzung eines Leerstands.

Marktplätze für Regionales (stationär und digital)

Um eine maximale Reichweite für die Produktpräsentation auch bei einem onlineaffinen Publikum zu erzielen – forciert durch die pandemiebedingten Einschränkungen für das stationäre Geschäft -, wird als ein Projektschwerpunkt ein digitaler Marktplatz geschaffen: Dafür wird die Website des auf Initiative des Bürgernetzwerks neu eingerichteten Bensheimer Stadtmarketings um die Funktionen „Markt und Regionales“ erweitert. Außer den Marktbeschickern können hier auch andere Anbieter von regionalen Erzeugnissen sowie örtliche Einzelhändler und Dienstleister ihre Ware und Geschäftsmodelle präsentieren, auf eigene Online-Plattformen verlinken und so sowohl digital als auch stationär Präsenz zeigen.

Ziel ist die Erhöhung der Kundenfrequenz

Geplant sind im Förderzeitraum mehrere Projekte und Aktionen. Sie stehen exemplarisch dafür, wie das Thema Regionalität als spezifisches Merkmal der Bensheimer Innenstadt verstetigt werden soll.  Stationäre und digitale Anreize ergänzen sich mit dem Ziel, die Kundenfrequenz für Handel und Gastronomie und damit den Absatzmarkt für Erzeuger und Lieferanten regionaler Produkte nachhaltig zu erhöhen:

  1. Aufbau und Launch einer nachfragezentrierten Digitalplattform mit Fokus auf „Markt & Regionales“: Was wird wann von wem wo angeboten? Wo und wie kann ich was bestellen, abholen oder liefern lassen?
  2. Themenmarkt „Kunstmeile Bensheim“
  3. Regionalmarkt
  4. „Tele-Shopping“ auf bensheimisch
  5. Feierabendmarkt auf dem historischen Marktplatz, verbunden mit „HeimatShoppen“ am Abend
  6. Marktfrühstück – an mehreren Samstagen
  7. Themenbezogenen Führungen in der Innenstadt

Wie leben die Aktionen weiter?

Die Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Kommunalpolitik und Bürgergesellschaft sollen in Wertschöpfungsnetzwerken zusammengeführt werden, um Lücken zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen und das Regionalbewusstsein zu schärfen.

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

Unser Ziel:
Das Leben im ländlichen Raum ist für Bürger*innen attraktiv, wenn sich die Vorteile niedriger Immobilienpreise und der Nähe zur Natur mit einer optimalen Anbindung im Berufsleben kombinieren lassen. Wir wollen mit konkreten Konzepten für die Region Bergstraße-Odenwald aufzeigen, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind und welchen Beitrag innovative Wohn-, Arbeits- und Einkaufskonzepte zur Stärkung des ländlichen Raums leisten können.

Bei der Auftaktveranstaltung der Initiative „HeimatLeben 4.0“ wurden in Workshops mit über 60 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft Nutzerbedürfnisse, Herausforderungen und Anforderungen für potenzielle Projekte ermittelt. Die Arbeitsgruppe Wohnen, Arbeiten und Coworking wurde von Dr. Alexander Bode moderiert, der Mitglied des Projektteams „HeimatLeben 4.0“ ist.

Die Themen der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

Mithilfe einer Themenlandkarte wurden in der Arbeitsgruppe Themen für konkrete Projekte ermittelt. Die Ergebnisse waren:

  • Coworking
  • Innovative Wohn-, Arbeits- und Einkaufskonzepte

Zu den ermittelten Themen sollen im weiteren Vorgehen konkrete Projekt entwickelt und umgesetzt werden. Der Plan ist, einen modularen Katalog zu entwerfen. Dieser soll durch Kombination der Module dazu dienen, innovative Wohn-, Arbeits- und Einkaufs-Konzepte auf die örtlichen Gegebenheiten potenzieller Standorte anpassen zu können.

Start der Bedarfsermittlung

Als erster Ansatzpunkt wurde das Thema Coworking festgelegt. Um den Bedarf an Coworking-Orten im ländlichen Raum der Region Bergstraße-Odenwald zu ermitteln, wurde ein Umfrage unter Arbeitnehmern, Freiberuflern und Kleinunternehmern zum Thema Home-Office und Coworking gestartet. Die Umfrage umfasste 130 Teilnehmer aus der Region. Die Teilnehmenden kamen aus 62 verschiedenen Branchen. Das Ergebnis der Umfrage zeigte, dass 61,5 % gerne die Vorteile eines Coworking-Ortes nutzen würden und sich vorstellen können, in einem solchen zu arbeiten. Eine weitere Umfrage, die den Bedarf an Coworking-Spaces aus Unternehmenssicht ermittelt, ist in die Wege geleitet.

Die Fragebögen für beide Zielgruppen finden Sie auf dieser Webseite:

  1. Haben Sie schon mal über Coworking nachgedacht?
  2. Wie stehen Arbeitgeber und Personaler zu Home-Office und Coworking?

Ihre Meinung interessiert uns.

Fragebogen bitte ausfüllen und den Link gerne an weitere Interessenten weiterleiten. Wichtig wäre uns von Ihnen Kontaktdaten zu erhalten, über die wir Sie über den Fortgang des Projekts informieren und bei Interesse mitgestaltend einbinden können.

Die Suche nach geeigneten Standorten

Die Suche nach geeigneten Standorten ist in vollem Gange. Es konnte bereits ein erster potenzieller Standort für die Eröffnung eines Coworking-Ortes konkretisiert werden. Der Eigentümer der Räumlichkeiten hat großes Interesse an der Umsetzung des Projekts signalisiert. Insgesamt befinden wir uns noch in der Konzeptionsphase. Das erste Coworking- Projekt im ländlichen Raum der Region soll auch als Initialzündung für die Projektentwicklung und Folgeprojekte dienen.

Mitwirken in der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

Auch hier befinden wir uns – gemeinsam mit dem Verein WohnVision Bergstraße e.V. –  auf der Suche nach Mitwirkenden und Partnern. Wir möchten im Verbund die Themen vertiefen und realisierbare Projekte entwickeln. Dazu sammeln wir weiterhin Erkenntnisse zum Wohnen und Arbeiten in der Region. Um einen Wissenstransfer zu konkreten Ansatzpunkten zu erhalten, stehen wir auch mit Vertretern von Kommunen aus der Region Bergstraße-Odenwald im stetigen Austausch. Wer seine Ideen einbringen und gestalterisch tätig sein will, ist herzlich eingeladen.

Nennen Sie uns Ihren Bedarf!

Zusammen mit dem Verein WohnVision haben wir einen Fragenkatalog entwickelt, mit dem wir die Erwartungen an Wohnkonzepte ermitteln wollen, die für die jeweilige persönliche Situation maßgeschneidert sind.

„HeimatLeben 4.0“ auf Social Media
Regelmäßig aktualisierte Informationen zum Projekt “HeimatLeben 4.0” gibt es auf unseren Social-Media-Kanälen:

Die Heimatleben 4.0-Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten, Coworking“ ist offen für weitere Mitwirkende. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte den Verantwortlichen für die Arbeitsgruppe, Dr. Alexander Bode: a.bode@conabo.de

Kontakt zum Verein
WohnVision Bergstraße e.V.
c/o Gerhard Vetter
Vogelsbergstraße 10+12
D-64625 Bensheim

g.vetter@wohnvision-bergstrasse.de

www.wohnvision-bergstrasse.de

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“

Die Auftaktveranstaltung der Initiative „HeimatLeben 4.0“ hat am Montag, 28.09.2020, in Lautertal mit 60 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft stattgefunden. Der Bergsträßer Anzeiger hat darüber berichtet: https://www.morgenweb.de/bergstraesser-anzeiger_artikel,-bergstrasse-geschlossene-lokale-und-logistikprobleme-_arid,1695267.html

Nach einer Präsentation der Initiative wurden vier Arbeitsgruppen gebildet und dort über Nutzerbedürfnisse, Herausforderungen und Anforderungen für mögliche Projekte diskutiert. Die Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ wurde von Karl-Heinz Schlitt, Mitglied des Projektteams „Heimatleben 4.0 Bergstraße-Odenwald“, geleitet.

Die Themen der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ der Initiative „HeimatLeben 4.0“

Aus dem Input der Arbeitsgruppe, die sich bei der Eröffnungsveranstaltung am 28. September in Lautertal-Elmshausen formiert hat, haben sich fünf Projektthemen herauskristallisiert, die nun vertiefend bearbeitet werden sollen.

Im nächsten Schritt möchten wir den Kreis der Interessierten an diesen fünf Projekt-Themen um Akteure erweitern, die nicht bei der Auftaktveranstaltung anwesend waren, sich aber trotzdem für die Entwicklung der Themen in der Region Bergstraße-Odenwald interessieren und daran mitarbeiten möchten.

Weitere Mitwirkende in der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ sind herzlich willkommen

Zu den Themen 1 + 2 (Bürokratische Hürden und Best Practices) haben sich Gesprächsrunden formiert. Die Gruppe Best Practice hat sich am 20. Oktober 2020 konstituiert. Das  Arbeitspaket „Abbau bürokratischer Hürden“ ist bei der Landespolitik adressiert.

Wegen der unerfreulichen Entwicklung der Corona-Infektionszahlen musste auf Präsenz-Meetings leider verzichtet und auf digitale Sitzungen ausgewichen werden.  Interessenten erhalten dafür einen Link mit den Zugangsdaten zum Online-Meeting.

Ziele der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“

Das formulierte Ziel der Arbeitsgruppe: Verknüpfung von Tourismusmarketing und allgemeiner Standortentwicklung. Potenziale und Synergien heben, um die Region als Ganzes positiv zu vermarkten, indem Bedürfnisse und Erwartungen von Einheimischen und Gästen bedient werden.“

Die Arbeitsgruppen-Präsentation gibt es hier zum Herunterladen.

Die Heimatleben-4.0-Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ ist offen für weitere Mitwirkende.

Kontakt:
Karl-Heinz Schlitt
kschlitt@icloud.com

Wie stehen Arbeitgeber und Personaler zu Home-Office und Coworking?

Wie stehen Arbeitgeber und Personaler zu Home-Office und Coworking?

Uns interessiert die Einschätzung von Gründern, Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinunternehmern

Mobiles Arbeiten hat Konjunktur – und wird die Corona-Zeit überdauern.

Neben der Arbeit im Betrieb, unterwegs und zu Hause ist ein Arbeitsmodell auf dem Vormarsch, das geeignet ist, die Nachteile des Homeoffice – wie: wenig professionelle Bürosituationen, fehlende Sozialkontakte oder reduzierten fachlichen Austausch – zu kompensieren.  Das Stichwort heißt Coworking. Bisher ist es noch eher ein Modell für größere Städte, aber zunehmend auch eine Chance, modernes Leben im ländlichen Raum zu verwirklichen.

Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen, um zu erfahren, was mobiles Arbeiten für Sie ausmacht und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Coworking für Sie und andere attraktiv ist. Die Erfolgsfaktoren wollen wir auf dieser Grundlage gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Deshalb würde es uns freuen, wenn Sie uns Ihr Interesse dadurch signalisieren, dass Sie uns verraten, wie wir Sie mit Informationen über unsere Projektarbeit erreichen können.

Danke für Ihr Interesse und die Bereitschaft, uns Ihre Kontaktdaten zu nennen. Über die nächsten Schritte halten wir Sie dann gerne auf dem Laufenden.

Kontakt:
Bürgernetzwerk Bergstraße
c/o Transforum e.V.
Berliner Ring 89
64625 Bensheim
E-Mail: team@buergernetzwerk.de
Telefon: 06257 9187576 (Projektbüro)

Hier geht’s zur Umfrage:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfG1R7G04mIZ37bD2gnnLzOBkFF1AESRLKiRjIbeLcuhd-jJA/viewform?usp=sf_link

Radeln ohne Alter

Radeln ohne Alter

„Radeln ohne Grenzen“ hat das Ziel, älteren Menschen die Möglichkeit erfahrbar zu machen, auf einer Rikschafahrt mit anderen Mitmenschen in Beziehung zu treten und dabei sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen. Frauen und Männer mit Freude am Radeln sind die Pilotinnen und Piloten, die ehrenamtlich ihre Zeit schenken und Ziele im öffentlichen Raum ansteuern oder einfach eine Ausfahrt auf geeigneten Strecken machen und ganz nebenbei etwas für ihre Fitness tun können. Aus den Begegnungen entstehen Geschichten, gemeinsame Erfahrungen können geteilt werden, neue Freundschaften entstehen. Somit kann soziale Teilhabe aktiv von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren Generationen übergreifend gelebt werden.

Im Rahmen des Projekts „lebenswert“ wird auch mit dieser Aktivität eine Initiative „von unten“  ergriffen, die die soziale Kohäsion fördern hilft. Gerade Menschen fortgeschrittenen Alters, die häufig auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind, kostet es oft Überwindung, das Gefühl der Vereinsamung und Isolierung aufzubrechen. Die kostenlosen Ausfahrten sind ein offenes Angebot und können angebots- und nachfrageorientiert sein.

 

Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben aber wie?

Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben aber wie?

Ziel dieses Projekts ist die nachhaltige Entwicklung des Reutlinger Stadtteils Ringelbach im

Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders.

Im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche findet ein Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger erarbeiten gemeinsam Maßnahmen, die Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.

Das Projekt wird von der Plattform lebenswert, der Stadt Reutlingen, der Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule und vom Jugendhaus Ariba gemeinsam getragen und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Kommunikation mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnquartiers digital durchgeführt. 1200 Haushalte wurden angeschrieben und zu Videokonferenzen eingeladen. Inzwischen fanden 4 digitale Treffen statt. Weiter werden folgen. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie das Wohnquartier „lebenswerter“ werden kann. Zurzeit arbeiten die Bürgerinnen und Bürger an der Umsetzung ihrer Ideen.

Tablets im Quartier

Tablets im Quartier

Im Rahmen der Quartierplattform „lebenswert“ des Reutlinger Stadtteils Ringelbach startet zurzeit das Projekt „Tablets im Quartier“. Ziel ist, Älteren – und anderen mobil eingeschränkte Personen – digitale Kommunikation zu ermöglichen: durch Beschaffung von Tablets mit persönlicher Anleitung und Begleitung. Das Ziel geht über die Vermittlung von grundlegenden digitalen Fähigkeiten hinaus: Teilhabe soll gefördert werden. Der vor kurzem veröffentlichte Achte Altersbericht der Bundesregierung sagt u.a.: „Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, das Leben im Alter zu gestalten und soziale Teilhabe zu verwirklichen.“

Im Oktober soll mit ersten Schritten begonnen werden: Mit Studierenden der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg Campus Reutlingen werden die bisherigen Planungen konkretisiert.  freiwillig Engagierte werden als Anleiter*innen geschult; mithilfe von Besuchsdiensten und ambulanten Pflegediensten wird mit Senior*innen Kontakt aufgenommen und mit der Anleitung begonnen. 

Im Februar 2021 wurden 35 Tablets angeschafft, die auf Zeit an ältere Menschen verliehen werden.

Lebenswert kennenlernen – Lebenswerte Geschichten lesen

Lebenswert kennenlernen – Lebenswerte Geschichten lesen

Vor fünf Jahren ist das Projekt lebenswert der Kreuzkirchengemeinde an den Start gegangen – und welche Dynamik diese Quartiersarbeit im Reutlinger Ringelbachgebiet entwickelt hat, überrascht selbst die Verantwortlichen: Über 50 Gruppen haben seit der Auftaktveranstaltung am 24. Januar 2015 zusammengefunden, das eigenverantwortliche Engagement stößt auf überregionales Interesse, als Stiftung ist lebenswert mittlerweile zukunftssicher aufgestellt.

Das Buch „Lebenswerte Geschichten. Vom Beziehungs-Wohlstand im Wohnquartier“ erzählt die Geschichte und Geschichten dieses außergewöhnlichen Projekts und beschreibt bemerkenswerte Menschen, engagierte Gruppen und außergewöhnliche Aktionen: Der Reparaturdienst fährt mit dem Fahrrad vor. Menschen im Seniorenheim werden mit Abendständchen unterhalten oder mit der Rikscha durch Reutlingen gefahren. Benachteiligte Jugendliche bekommen durch Nachhilfe bessere Chancen.

Teilweise berichten die ehrenamtlich Engagierten selbst, den Großteil der Geschichten steuert der Reutlinger Journalist Thomas de Marco bei, der das Buch redaktionell betreut hat. Beiträge von Reutlingens OB Thomas Keck und dem Evangelischen Landesbischof Frank Otfried July unterstreichen die überregionale Bedeutung von lebenswert.

Erhältlich: info@lebenswert-ringelbach.de, 9.90 €

Statusbericht 2020 : Open Government Labor „HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald“

Statusbericht 2020 : Open Government Labor „HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald“

Ein denkwürdiges Jahr, das uns allen viel abverlangt hat, geht zu Ende. Das Projektteam des Open Government Labors Bergstraße-Odenwald möchte den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, sich bei allen zu bedanken, die Interesse am Projekt HeimatLeben 4.0 gezeigt und mit uns gemeinsam über eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums nachgedacht haben.

HeimatLeben 4.0 wird als eine von deutschlandweit 13 Open-Government-Initiativen vom Bundesministerium des Innern, für Bauen und Heimat (BMI) gefördert, um Ansätze und Werkzeuge des kommunalen Öffnungsprozesses für Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei konkreten Projekten zu erproben. Infos darüber gibt es hier https://kurzelinks.de/1ix4

Das Arbeitsprogramm
Offiziell gestartet ist HeimatLeben 4.0  mit einem Kick-off am 28. September 2020 in der Mehrzweckhalle im Lautertaler Ortsteil  Elmshausen. Mit mehr als 60 Teilnehmenden war die erste leider auch schon die letzte größere Präsenzveranstaltung im zur Neige gehenden Jahr.  Die Corona-Pandemie veränderte auch für das Open Government Labor Bergstraße-Odenwald den Fahrplan, aber nicht die Richtung und das Ziel.
Da persönliche Zusammenkünfte seit Oktober nicht oder nur in kleinstem Kreis möglich waren,  erfolgte die Kommunikation überwiegend  per E-Mail oder WhatsApp, am Telefon oder in Video-Konferenzen. Auch unter diesen erschwerten Bedingungen konnten auf allen vier Themenfeldern, die bei der Auftaktveranstaltung definiert und in Workshops vertiefend diskutiert worden waren, vorzeigbare Zwischenergebnisse erzielt werden. Sie bilden nun die Grundlage für das weitere Arbeitsprogramm.

Auf das Zusammenspiel kommt es an
Unser Anspruch und unsere Selbstverpflichtung sieht den Aufbau regionaler Wertschöpfungsnetzwerke vor. Sie sollen – idealerweise – Win-Win-Konstellationen begründen, indem über das Zusammenwirken prädestinierter Akteure die Bedürfnisse und Erwartungen von Menschen besser erfüllt werden.  Digitale Lösungen sehen wir dabei als Chance und zeitgemäße Erweiterung des Angebots auf allen unter dem Begriff „HeimatLeben 4.0“ zusammengefassten Gebieten:  Der Name beschreibt das Programm.
Was unter einem Wertschöpfungsnetzwerk im beschriebenen Sinne zu verstehen ist, verdeutlicht die diese Grafik:

Es geht darum, die vier im Schema dargestellten Blickwinkel zusammenzuführen, Aufgaben der beteiligten Personen und Institutionen festzulegen und die daraus resultierenden Mehrwerte aufzuzeigen. Das Projektteam für „HeimatLeben 4.0“ übernimmt dabei – zumindest in der Startphase – die Rolle des Initiators.
Um ein Projekt zum Erfolg führen zu können, bedarf es aber des Zusammenspiels mit den Anbietern von Waren und Dienstleistungen, darüber hinaus mit Partnern, die als Investor oder Unterstützer ihren Beitrag leisten. Dabei kommt es entscheidend darauf an, dass Angebot und Nachfrage zusammenpassen –anders formuliert: dass die Leistungserbringer wissen, was ihre Kunden und Konsumenten wollen.
Die Herausforderung besteht nun darin, dass das Modell nicht graue Theorie bleibt, sondern den Praxistest besteht. Dafür bitten wir um die Unterstützung unserer bisherigen Gesprächspartner.

Das haben wir im weiteren Verlauf des Projekts „HeimatLeben 4.0“ vor:

1.) Aufbau eines stationären Bürgerlabors für das Projekt „HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald“

In den Räumlichkeiten des Alten Rathauses in Reichenbach wollen wir ein „Bürgerlabor HeimatLeben 4.0“ (Arbeitstitel) einrichten.  Die Idee ist, von hier  aus die Zusammenführung von Wertschöpfungsnetzwerken für konkrete Open- Government-Projekte anzustoßen. In dem historischen Fachwerkgebäude in zentraler Lage an der Bundesstraße 47 verfügen wir über einen Ort, wo sich Arbeitsgruppen treffen und die operative Umsetzung ihrer Ideen organisieren können. Wir versprechen uns davon auch eine Initialzündung für weitere Coworking-Projekte.

Bis wieder Präsenztreffen möglich sind, werden wir in Online-Meetings unsere Projekte besprechen und zum Laufen bringen.

2.) Heimatleben 4.0 Themenfeld : Wohnen, Arbeiten, CoWorking

Zum Thema „Wohnen, Arbeiten und  Coworking“ planen wir eine  Arbeitgeberumfrage zur künftigen Bedeutung mobiler Arbeit – auch nach Corona. Ein wesentlicher Aspekt ist die Ermittlung des Bedarfs an Coworking-Strukturen und der Bereitschaft, sich an deren Aufbau zu beteiligen.

Eine zweite Erhebung untersucht das Interesse von Selbstständigen, Kleinunternehmen und Gründern an Coworking-Spaces, die mehr bieten als einen Schreibtisch in einem gemeinsamen Büro.

In teilregionalen Veranstaltungen sollen potenzielle Nutzer zusammengebracht und mit ihnen gemeinsam Modelle entwickelt werden, die den spezifischen Anforderungen gerecht werden. Das gilt auch z. B. für moderne Handwerker-Kooperationen.

Parallel und ergänzend  sollen Initiatoren, Investoren, Bauträger gemeinsam mit potenziellen Mietern und Bauherren prüfen, ob und wie die Lücke zwischen Absicht und Umsetzung von neuen Wohnformen im ländlichen Raum geschlossen und damit der demografische Wandel positiv gestaltet werden kann. Die Stichworte lauten: Coliving, Cohousing und gemeinschaftliches generationenübergreifendes Wohnen.

Mit möglichen Projektentwicklern, Bauträgern und anderen Interessenten sind vielversprechende Kontakte geknüpft. Der Verein „WohnVision Bergstraße“ hat wertvolle Vorarbeit in der Markterkundung  geleistet. Auf dieser Basis wird es Informationsveranstaltungen geben, um das Thema Innovative Wohnformen ins öffentliche Bewusstsein und in den Fokus der Politik zu rücken.

3.) HeimatLeben 4.0 Themenfeld : Gesundheitsvorsorge und Pflege

Ein in der öffentlichen Debatte über eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung auf dem Land nicht unumstrittener Aspekt ist das weite Feld der Telemedizin. Kann sie, können Online-Sprechstunden und Gesundheitsportale lange Wege zum Haus- und Facharzt sparen und die sich abzeichnende Ausdünnung des Praxisnetzes teilweise kompensieren? Welche Konzepte haben sich andernorts in Deutschland, Europa und der Welt bewährt? Was davon ist übertragbar? Wie ist es um die Akzeptanz in der Bevölkerung bestellt?

Kaum ein anderes Thema ist so stark emotionsbelastet und gerade deshalb prädestiniert für einen breit angelegten öffentlichen Diskurs. Expertenrunden sollen zum Erkenntnisgewinn und zur Versachlichung beitragen. Bei einer Bürgerveranstaltung, die wir im zweiten Quartal 2021  geplant haben, stehen der Gesundheitsentwicklungsplan des Kreises Bergstraße insgesamt und die Telemedizin als ein Baustein von vielen auf dem Prüfstand. Ziel ist es, im Konsens der Beteiligten ein Pilotprojekt zu initiieren, um Erfahrungen auf einem Gebiet zu sammeln, das sich nicht für parteipolitisch motivierte Auseinandersetzungen eignet.

4.) HeimtLeben 4.0 Themenfelder : Erholung, Freizeit und Tourismus bzw. Regionalmarketing und regionale Produkte

Wie die Aufzählung in der Kapitelüberschrift zeigt, haben wir die zwei verwandten Themen „Tourismus“ und „Regionale Produkte“ in einem gemeinsamen Arbeitspaket zusammengeführt.

Dieses Vorgehen ist nach allen Recherchen und Multiplikatorengesprächen, die seit dem Start von „HeimatLeben 4.0“  geführt worden sind, folgerichtig. Ein solches Vorgehen ergibt sich auch aus den im Kick-off-Workshop vorgestellten Zielsetzungen für die beiden Projektgruppen, nämlich:

  • den Handel mit und die Vermarktung von regionalen Produkten in der Region Bergstraße-Odenwald zu stärken, die Lieferkette vom Erzeuger zum Konsumenten in stationärer und digitaler Form weiterzuentwickeln und an den Bedürfnissen der Konsumenten auszurichten.
  • durch die Verknüpfung von Tourismusmarketing und allgemeiner Standortentwicklung Potenziale und Synergien zu heben, um die Region als Ganzes positiv zu vermarkten, indem Erwartungen von Einheimischen und Gästen bedient werden.

An diesen vier „Baustellen“ wollen wir schwerpunktmäßig arbeiten:

Nutzerzentrierte Regionalvermarktung: Vom Frontend her denken
Angebote und Initiativen auf diesen Geschäftsfeldern gibt es jetzt schon zuhauf in der Region Bergstraße-Odenwald. Das Problem: Sie laufen nebeneinander her und sind vom Adressaten nicht leicht zu finden, weil bei der Vermarktung meist  aus Anbieter- und viel zu selten aus Nutzer-Sicht gedacht wird.  Sich durch die Fülle der Homepages und Social-Media-Kanäle zu klicken, verlangt eine Menge Ausdauer ab – sofern Internetsurfer überhaupt jemals am Ziel ankommen.
 
Nutzerzentrierte Regionalvermarktung: Einen Mehrwert für alle schaffen!
Die Idee ist deshalb, die Suche im Netz vom Kopf auf die Beine stellen – mit einem Online-Portal, das die Datenwolke durchdringt. Mit personenspezifischen Suchkriterien soll die Plattform – weitgehend automatisiert – Antworten auf konkrete Fragestellungen von Konsumenten, Gästen und Kunden liefern. Dabei geht es nicht darum, Bestehendes und Bewährtes zu ersetzen, sondern intelligent miteinander zu vernetzen: und zwar sowohl die stationären Geschäftsmodelle als auch deren digitale Vermarktung.

Keine Strukturdebatte
Überlegungen, über eine gemeinsame Vermarktungsorganisation oder über eine Dachmarkenstrategie teilregionale Spezifika in einer größeren Gebietskulisse aufgehen zu lassen, haben sich – Stand jetzt – als nicht zielführend erwiesen. Zu unterschiedlich sind die Profile der Teilregionen und das Selbstverständnis der handelnden Personen. Erfolgversprechender ist deshalb der Ansatz, den Marktteilnehmern Mehrwerte und Reichweitenvorteile zu bieten. Erst wenn diese als Gewinn er- und anerkannt werden, besteht die Vertrauensbasis,  um über weitergehende Kooperationen nachzudenken.
Bis dahin wollen wir beispielhaft aufzeigen, wie die Region sich noch besser in Szene setzen kann.

Wie geht es weiter?

Für das erste und zweite Quartal 2021 haben wir eine Reihe von Arbeitssitzungen und Informationsveranstaltungen geplant, mit denen wir die beschriebenen Projekte vorantreiben wollen. Über Details informieren wir die Interessenten und Mitwirkenden im Open-Government-Projekt themenspezifisch – sowohl personalisiert per E-Mail als auch auf den im Aufbau befindlichen digitalen Plattformen:

– Über die Webseite www.buergernetzwerk.de/heimatleben40 (noch im Aufbau)
– Über Facebook : www.facebook.com/HeimatLeben40
– Über Instagram : www.instagram.com/heimatleben40

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Gesprächspartnern und interessierten Organisationen, die  entwickelten Ideen, Konzepte und Projekte in 2021 anzugehen und damit noch mehr Farbe in unsere Heimat Bergstraße-Odenwald zu bringen.

Ihr Projektteam für das Open Government Labor “HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald”

Dr. Alexander Bode, Lara Koch, Ottmar Meissner, Dr. Hans-Peter Meister, Patrik Roeder, Karl-Heinz Schlitt, Nils Wieland

Bürgernetzwerk Bergstraße
c/o Transforum e.V.
Berliner Ring 89
D-64625 Bensheim
E-Mail: team@buergernetzwerk.de
Telefon: 06257 9187576 (Projektbüro)

 

Bonn4Future

Wir für´s Klima


 

 

Worum geht es in dem Projekt?

Der Stadtrat von Bonn hat beschlossen: Bonn wird spätestens bis 2035 klimaneutral. Dieses Ziel wird nur erreicht werden können, wenn es gelingt, die Bonner Stadtgesellschaft für die Mitgestaltung der klimaneutralen Stadt zu begeistern. Mit „Bonn4Future – wir fürs Klima“ haben wir gemeinsam einen Modellprozess entwickelt, der uns als Stadtgesellschaft gemeinsam mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in die Lage versetzt, mit guten Ideen Impulse zu geben für überzeugende Beschlüsse und erfolgreiche Umsetzungsprozesse.

 

Was sind Ziele und Inhalte?

Alle Bonner Bürger*innen sollen erfahren, warum es so wichtig und sinnvoll ist, dass Bonn bis 2035 klimaneutral wird. Sie bekommen die Chance, diesen Weg aktiv mitzugestalten. Die Kernelemente dieses Mitwirkungs-Prozesses sind:

  • Klimaforen mit zufällig ausgewählten Bonner Bürger*innen sowie Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Hier werden Langfriststrategien erarbeitet, aber auch Empfehlungen zu kurz- und mittelfristigen Schritten. Umsetzungsvorschläge werden diskutiert.
  • Die Veranstaltungen werden begleitet von einer motivierenden Kommunikationsstrategie. Dafür nutzen und erweitern wir vorhandene Netzwerke.
  • Auf einer digitalen Plattform werden Akteur*innen und Projekte sichtbar.
  • Motor für alle Aktivitäten ist ein kontinuierlich arbeitendes professionelles Bonn4Future-Team. Es bringt die vielfältigen Akteure zusammen, ermöglicht Kooperation und Zusammenarbeit und die Umsetzung der Kommunikations- und Mitwirkungsformate. Das Team arbeitet eng mit der Verwaltung zusammen.
  • Ein vielfältig zusammengesetzter Bonn4Future-Beirat begleitet, berät und evaluiert.
  • Der Unterstützerkreis mit derzeit 50 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wie CSR-Zentrum der IHK, Bürgerstiftung, Parents-, Fridays- und Scientists4Future wird kontinuierlich erweitert.
  • Evaluation: Das Geographische Institut der Universität Bonn und die Alanus Hochschule haben ihr Interesse an Kooperation und wissenschaftlicher Begleitung bekundet.

Der Prozess ist überparteilich und ergebnisoffen.

 

Wie sieht der Zeitplan aus?

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 1.9.2020 das vorgelegte Konzept fast einstimmig gebilligt. In einem Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Bonn im Wandel e.V. sind eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt Bonn und den Initiatoren sowie die Einzelheiten der Projektdurchführung geregelt.

 

Wer trägt das Projekt?

Das derzeitige Team besteht aus Vertreter*Innen von Bonn im Wandel e.V., der Klimawache Bonn und dem Bürgernetzwerk Bonn. Es wird von erfahrenen, professionellen Berater*innen aus den Bereichen Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Moderation, Projektmanagement und Kommunikation unterstützt.

Ansprechpartner für das Bürgernetzwerkes ist:
Eugen Huthmacher  ke.huthmacher@outlook.com

FRANKFURT/BORNHEIM

 FRANKFURT/BORNHEIM

Woran arbeiten wir?

Die in den siebziger Jahren erbaute Vita-Wohnanlage im Herzen von Bornheim umfasst 6 große Wohneinheiten in der Ringelstraße und der Rossdorfer Straße. Insgesamt handelt es sich um 212 Wohnungen mit einer Gewerbeeinheit und einer Tiefgarage und einem Areal von ungefähr einem Hektar. Aus den Bewohner/innen und Eigentümer/innen hat sich eine Initiative gebildet, die sich regelmäßig austauschen und informieren möchte.

 

 

Wer steht dahinter?

Es geht um Alltägliches in der Nachbarschaft: gegenseitige Information, über alles was läuft und bei Bedarf auch um Nachbarschaftshilfe. Im Hinblick auf vielfältig anstehenden Renovierungs- und Sanierungsbedarf wird die Initiative auch diese Themen aufgreifen und Anregungen und Ideen einspeisen.

 

 

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Neue Studie zu Präsenz und Wohlbefinden – am Beispiel des Finanzsektors

Mehr als 400 Mitarbeiter von Banken in Großbritannien und Deutschland nahmen an einem Achtsamkeitsprogramm namens „WorkingMIND Training“ teil. Die Studie zeigt deutliche Verbesserungen im Wohlbefinden, der Resilienz und der Agilität der Teilnehmer/innen. Auch die Aufmerksamkeit wurde signifikant verbessert und das Training zeigte auch im privaten Leben positive Effekte.

Der Bankensektor wurde ausgewählt, weil die Mitarbeiter/innen dort seit der letzten Finanzkrise unter enormem Druck stehen, sich selbst zu verändern. Die Covid-19-Pandemie hat den Veränderungsdruck weiter verschärft, indem sie die Digitalisierung beschleunigt und das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden beeinträchtigt. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier:

Podcast »Inner Green Deal« gestartet

Podcast »Inner Green Deal« gestartet

Interviews mit Führungspersönlichkeiten an der vordersten Front von Klima-Aktivismus. Was inspiriert und treibt sie an, was fürchten sie und was motiviert sie weiter zu machen? Der neue Podcast untersucht die menschliche Dimension der Klimakrise. Die Podcast Initiatoren und Gastgeber sind: Liane Stephan und Jeroen Janss. Sie wollen wissen: Was wenn die stärkste Antwort auf die Klimakrise bedeutet, wie wir als Menschen uns verhalten und zusammen arbeiten? Denn, eine Menge ist im Außen schon passiert: Wissenschaft, Technologie, Finanzen. Aber wie steht es um die menschliche Dimension? Wie kann es sein, dass trotz aller Dringlichkeit und Beweise, wir nicht genug ändern? Was müssen wir Menschen lernen?

Hier gehts zum Podcast – ab 8. Oktober jede Woche neu mit interessanten internationalen Interviewpartnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

KÖLN

 KÖLN

Woran arbeiten wir?

Das Kölner Netzwerk beschäftigt sich vor allem mit einem häufig vergessenen Aspekt des gesellschaftlichen Wandels:

Wenn wir gemeinsam als Bürger/innen diskutieren, was sich alles ändern sollte, dann geht es meistens um politische Entscheidungen, gemeinsame Projekte, vielleicht auch einmal um ein besseres Miteinander in der Nachbarschaft. Aber ganz selten reden wir über die Frage, was ich selbst anders machen kann, wo ich mich ändern könnte. Genau darum geht es den Kölnern. Unter der Überschrift „The inner green deal“ werden ganz persönliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich in meinem Alltag achtsamer werden kann, wie ich als Persönlichkeit wachsen kann. Mehr …

 

 

Wer steht dahinter?

Das Netzwerk um Chris Tamdjidi und Liane Stephan hat das Motto „Transformation im Aussen entspringt dem inneren Wandel“. Beide sind begeistert Suchende nach neuen Wegen und laden ein, gemeinsam neue Denk- und Verhaltensweisen zu suchen. Sie sind überzeugt, dass Achtsamkeit, Meditation und andere Techniken zwar beim Individuum ansetzen, aber gleichzeitig die kollektive Intelligenz stärken. Neugierig geworden? Mehr finden Sie hier …

 

 

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