Kultur & Kreativität

Kultur & Kreativität

Kultur & Kreativität

„Kultur ist die Hefe im Teig der Gesellschaft, nicht nur das Sahnehäubchen“.

… und auch die Transformation der Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit braucht Kultur und Kreativität – aus gutem Grund. Kultur, Kreativität und künstlerisches Denken sind enorm wertvolle Rohstoffe. Wir brauchen sie dringend, um Fehlentwicklungen in der Welt zu korrigieren und unsere Gesellschaft umzugestalten. 

Das Thema Kultur und Kreativität fruchtbar zu machen für mehr Nachhaltigkeit und gute Entscheidungen der Gesellschaft – das ist das Herzensanliegen von Antje Hinz. Sie lebt und arbeitet vor allem in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, hat schon viele Preise für ihre innovativen Mediengestaltungen gewonnen und setzt auf kollaboratives und kokreatives Miteinander.

 

Antje Hinz, MassivKreativ
Bürgernetzwerk mahnt: Bensheim braucht einen Masterplan fürs Zentrum

Bürgernetzwerk mahnt: Bensheim braucht einen Masterplan fürs Zentrum

Innenstadtentwicklung: Bürgernetzwerk begrüßt positive Entwicklungen und beklagt Abriss des Gesprächsfadens

„Was lange währt …“, kommentiert das Leitungsteam des Bürgernetzwerks die Ankündigung aus dem Rathaus, dass im Frühjahr die beschlossenen Maßnahmen rund um die Lauter, vom Rinnentor bis zur Mittelbrücke, in Angriff genommen werden sollen. „Das kann aber nur ein Anfang sein“, erinnert Architekt Sanjin Maracic an das schon vor zwei Jahren zur Diskussion gestellte Gesamtkonzept für die Nutzung und Gestaltung der Innenstadt. Es sieht unter anderem vor, die Lauter als dritte Achse – neben der Haupt- und der Bahnhofstraße – als Anziehungs- und Treffpunkt für alle Generationen in Szene zu setzen. Das Bürgernetzwerk erkennt in dem Bachlauf ein topografisches Kleinod mit dem Potenzial, Bensheims Zentrum insgesamt aufzuwerten und als attraktiven Begegnungs-, Verweil- und Konsumort zu stärken.

„Die Neugestaltung des Spielplatzes am Wambolter Hof mit Geräten, wie sie in der Innenstadt bisher nicht zu finden sind, und der fußläufige Zugang zum Gewässer liefern dafür neue Anreize“, so Ottmar Meissner, der im Bürgernetzwerk die Themen Digitalmarketing und regionale Produkte koordiniert. Begrüßt wird bei der Spielplatzerneuerung der integrative Ansatz mit barrierefreien Angeboten, zum Beispiel für Rollstuhlfahrer. Ein Gewinn sei auch die Beleuchtung des Rinnentorturms und der Mittelbrücke, die mehr Atmosphäre ins abendliche Bensheim bringe.

 

Erfreut zeigt sich das Bürgernetzwerk über den Tenor der Neujahrsansprache der Bürgermeisterin mit ihrem klaren Bekenntnis zu Investitionen in die Innenstadt und dem Aufruf zur breiten Mitwirkung der Bevölkerung. Bei aller Freude über die positive Entwicklung an der Lauter wie auch beim Kaufhaus Krämer, bei der Sparkasse und vielleicht sogar am Neumarktzentrum bleibe eine Mischung aus Verwunderung und Enttäuschung über die Art der Kommunikation und Kooperation der Rathausspitze, kritisiert der Lenkungskreis des Bürgernetzwerks. Dass die Information über den Beginn der Umgestaltung des Bereichs Wambolter Hof und Stadtbibliothek über die Zeitung erfolgte und der Beitrag der Beteiligten an den Bürgerforen nur mit einem Halbsatz erwähnt wurde, zeuge von wenig Wertschätzung für das zivilgesellschaftliche Engagement der mehr als hundert Mitwirkenden an den Brainstorming-Runden und in den Arbeitsgruppen zu innerstädtischen Detailthemen. „Wenn dies das Verständnis vom vielbeschworenen Bensheimer Weg ist, wird es schwerfallen, Bürgerinnen und Bürger zur Mitgestaltung zu gewinnen und Verantwortungsgemeinschaften aus den unterschiedlichsten Akteursgruppen zu bilden“, mahnt Karl-Heinz Schlitt als einer der Initiatoren des Bürgerforums zur Zukunft der Innenstadt. Die gleiche Sorge treibt auch Markus Bamberg um, der sich von der ersten Stunde an im Bürgernetzwerk unter anderem für den Verkehrsentwicklungsplan engagiert.

Umso wichtiger sei es, dem neu an den Start gegangenen Stadtmarketing-Verein und der ebenfalls auf Betreiben des Bürgernetzwerks installierten Stabsstelle Stadtmarketing im Rathaus die Spielräume zu gewähren, die Voraussetzung für kreative und schnelle Lösungen sind. Das gilt für die Ideen zur Steigerung der Attraktivität des Wochenmarkts genauso wie für die übrigen Umsetzungsprojekte, die mit Erfolg für eine Landesförderung angemeldet und mit einer Finanzspritze von 250 000 Euro honoriert worden sind.

Jetzt komme es darauf an, schnell Impulse zu setzen, damit der Neustart nach einer für Handel und Gastronomie quälend langen Phase mit lähmenden Corona-Auflagen gelingt, bekräftigt Eddi Winkler. Der ehemalige Inhaber mehrerer Fachgeschäfte kennt die Nöte der heute aktiven Geschäftsleute aus dem Effeff.

Nicht vergessen werde dürfe bei den stadtgestalterischen Überlegungen die notleidend wirkende obere Fußgängerzone, die dringend einer Aufwertung bedürfe, lenkt der Architekt und Stadtplaner Harald Heußer den Blick auf diesen stiefmütterlich behandelten Abschnitt. Ein Anfang könne dort mit einer Umgestaltung des Nibelungenbrunnens gemacht werden, wie dies im Konzept „Perlenkette“ vorgeschlagen werde. Notwendig seien aber vor allem Maßnahmen, um den nördlichen Eingang zur Innenstadt einladender zu gestalten. Statt des vorhandenen, arg schäbig wirkendenden Betonpflasters sollte dieser Bereich mit einem zeitgemäßen Bodenbelag aufgewertet werden, wie dies bereits vor vielen Jahren erfolgreich am Bürgerwehrbrunnen begonnen wurde.

Jenseits von Einzelprojekten brauche Bensheim einen Masterplan für die Entwicklung der Innenstadt, bekräftigt das Bürgernetzwerk abschließend. In diesem Punkt herrsche unter den Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung Konsens. Nur müssten den Worten auch Taten folgen.

Wir bedanken uns beim Bergsträßer Anzeiger für die Veröffentlichung des Beitrags am 18.01.2022. Siehe dazu auch : Bensheim braucht einen Masterplan für das Zentrum – Bensheim – Nachrichten und Informationen (bergstraesser-anzeiger.de)

Es ist 2035! Erstes Bonner Klimaforum hat Zukunftsbilder  für eine klimaneutrale Stadt erarbeitet.

Es ist 2035! Erstes Bonner Klimaforum hat Zukunftsbilder für eine klimaneutrale Stadt erarbeitet.

Bonn, 11. September 2021  

Die Stadt Bonn will bis 2035 klimaneutral werden– doch wie werden wir dann leben? Diese Leitfragestand über dem ersten von vier Klimaforen imMitwirkungsverfahren„Bonn4Future –Wirfürs Klima“. 100 zufällig ausgewählte Bonner:innen, Vertreter:innen aus über 25 Organisationen und rund 10 Mitarbeitende der Stadt Bonn entwickelten zwei Tage lang gemeinsame Zukunftsbilder einer klimaneutralen Stadt.  

„Es fühlt sich an wie ein Mini-Bonn: So viele verschiedene Menschen und Perspektiven, von Teenagern bis ins hohe Alter,“ erzählt eine Teilnehmerin. Oberbürgermeisterin Katja Dörner dankte den Teilnehmenden für ihre starken Vorstellungen eines klimaneutralen Bonns: „Wenn ich in die vielen engagierten Gesichter hier blicke, macht mir das Hoffnung, diese große Herausforderung unserer Zeit gemeinsam zu meistern.“  

Die Herausforderung, der sich die rund 140 Teilnehmenden am 10. und 11. September im Schauspielhaus Bad Godesberg und dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung als„Mini-Bonn“ stellten, ist riesig: „Wir müssen von 2,1 Millionen Tonnen CO2 auf 0 kommen und das in 14 Jahren“, stellte Joachim Helbig von der städtischen Leitstelle Klimaschutz fest.„Auf dem bisherigen Reduktionspfad werden wir nicht ans Ziel kommen.“ Gerade deshalbist aus seiner Sicht der Dialog mit der Bürger:innen ein wichtiger Baustein für die Transformation.„Die Entscheidung, dass wir 2035 klimaneutral sein wollen, das hat neue Energien freigesetzt“ beobachtet Helbig. „Sowohl in der Bürgerschaft als auch in der Wirtschaft.“  

Und wer arbeitete an den Zukunftsbildern für unser Bonn 2035? Den Kern des ausgeklügelten Verfahrens bilden 100 zufällig ausgewählte Bürger:innen. Zum ersten Mal in einem Bonner Beteiligungsprozess wollten rund doppelt so viele teilnehmen wie erwartet. Zu ihnen stießen nach verbindlichen Kritieren ausgewählte Organisationen, Unternehmen und Initiativen, die Erfahrungen in entscheidenden Handlungsfeldern oder wichtige gesellschaftliche Perspektiven einbrachten. Rund 10 Mitarbeiter:innen aus Stadtverwaltung und städtischen Betrieben ergänzten den Teilnehmer:innenkreis.  

Der Vortrag von Joachim Helbig war einer von vier Impulsen mit denen am ersten Veranstaltungstag eine Diskussionsgrundlage geschaffen wurde. Für die Meeresbiologin und Professorin Dr. Antje Boetius steht fest: „Es gibt keine Alternative zur Klimaneutralität, wenn wir auf unserer Erde weiter gut leben wollen. Städten kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.“ Der Ökonom Dr. Sascha Samadi vom Wuppertal Institut strahlte Zuversicht aus: „Meine Hoffnung ist, dass es langsam losgeht und dann, ab einem bestimmten Punkt, dieDynamikmehr und mehr zunimmt– es lohnt sich!“Auchder Vortrag von Dr. Gesa Maschkowski von Bonn im Wandel e.V.zeigte, dass es zahlreiche Engagiertebereits jetzt deutlich machen: Veränderung ist möglich.Am zweiten Tag arbeiteten die Teilnehmenden in einer Visionswerkstatt an ihren Zukunftsbildern.  

 Die Ergebnisse dieses ersten Klimaforums liefern die Basis für die Klimaforen im März und Juni 2022. Dann werden die Teilnehmenden tiefer in die Diskussion über notwendige Veränderungsschritte in den Handlungsfeldern einsteigen. Am Ende soll klar sein: Wer muss aus Sicht der Bürger:innen was tun, damit Bonn klimaneutral wird. Nach jedem Klimaforum soll es eine Reflexionsschleife mit Verwaltung und Politik geben.  

 Auch über den Kreis der Klimaforen hinaus will das Verfahren Bonn4Future Menschen zur Mitwirkung anregen und miteinander in Kontakt bringen. Hierfür entwickelt das Team eine Online-Nachhaltigkeitsplattform, baut ein Kommunikationsnetzwerk auf, regt zur Ideensammlung auf der städtischen Beteiligungsplattformbonn-macht-mit.dean und lädt im Herbst 2022 zu einem zweiten Klimaaktionstag ein.  

 Das Verfahren wird von Bonn im Wandel e.V. in Kooperation mit der Stadt Bonn organisiert. Auf dem Laufenden hält Sie der Stadt-Wandel-Newsletter (https://bonnimwandel.de/newsletter/). Weitere Informationen – und in den kommenden Tagen auch Veranstaltungsergebnisse -    finden Sie unter:www.bonn4future.de 

Pressekontakt:  
Bonn im Wandel e.V. 
Dr. Gesa Maschkowski

presse@bonnimwandel.de
0152 – 08 86 87 12  

 

Für den Erhalt einer 60 Jahre alten Linde

Für den Erhalt einer 60 Jahre alten Linde

Wegen der Stadtplatzmodernisierung soll sie gefällt werden, wir als Bürgernetzwerk setzen uns für eine Großbaumverpflanzung ein. Damit sie an einen Ort verpflanzt wird an dem Sie neue Wurzeln wachsen lassen kann und Bestand hat.

Dafür sammeln wir Spenden gemeinsam mit Bund Naturschutz e. V. und LBV e. V..

Herzlichen Dank, Ihr Bürgernetz- NSV, Eva Guse

Genauere Infos in unten stehenden Link:

Linde 21 – Der Wert alter Bäume: Erhalt einer Linde in Neumarkt-Sankt Veit

Klimaschutz-Konvent Frankfurt

Klimaschutz-Konvent Frankfurt

Das Bürgernetzwerk unterstützt den Bürgerkonvent Frankfurt. Dessen zweite Sitzung gilt der Thematik “Frankfurt macht (Klima)Politik”. Im Fokus stehen dabei die Herausforderungen des Klimaschutzes für den kommunalen Raum – ganz konkret am Beispiel von Frankfurt am Main. Mehr unter www.buergerkonvent.de.

Renovation Wave: Sanierung von Quartieren

Ein zentrales Mittel, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen nennt die EU-Kommission „Renovation Wave“. Diese Renovierungswelle wollen wir auch in der Rhein-Main-Region nutzen und möglichst viel umsetzen. Dazu beschäftigen wir uns auf der Quartiersebene insbesondere mit der Frage, wie wir nachhaltig große Gebäudekomplexe aus den siebziger Jahren sanieren können. Hier besteht der größte Modernisierungsstau und ein entsprechend hohes Klimaschutzpotential. Welche guten Modelle gibt es, von denen wir lernen können? Wie gelingt es, neben ökologischen und sozialen Zielen vor allem das Wohlbefinden der Bewohner/innen zu steigern? Derzeit gilt unsere besondere Aufmerksamkeit dem „Vita“-Quartier als einem Modellprojekt im Herzen von Frankfurt-Bornheim.

One Million Trees Aktion

Das Bürgernetzwerk unterstützt das Projekt „One Million Trees“ von Rotaract https://1milliontrees.rotaract.de, das auch von vielen lokalen Rotary-Clubs umgesetzt und gefördert wird. Insbesondere setzen wir auf Informationen zum Thema Aufforstungen: Hilft das wirklich? Wie genau sollte man vorgehen? – und viele andere Frage mehr, die bei Veranstaltungen auftauchen und von uns mit einschlägigen Experten beantwortet werden.

One Million Trees Aktion: Welche Fragen stellen sich?

Für das gemeinsam von Rotaract und Rotary Clubs in Deutschland durchgeführte Projekt (https://1milliontrees.rotaract.de), sind Ieva Martinsone und Henning von Vieregge als Vertreter des rotarischen Arbeitskreises Nachhaltigkeit die zentralen Ansprechpartner. Beide werben unermüdlich, um möglichst viele zum Mitmachen zu bewegen – durch persönliche Vorträge, Rundschreiben oder unzählige Telefonate. Dabei tauchen viele Anfragen nach kompetenten Referenten/innen und viele inhaltliche Fragen immer wieder auf.

Das Bürgernetzwerk unterstützt Rotaract und Rotary, unter anderem durch die nachfolgende Listen möglicher Referenten/innen und der häufigen Fragen. Diese Listen werden kontinuierlich ergänzt und fortgeschrieben.

Referenten/innen

  • Ieva Martinsone, Die One Million Trees Aktion
  • Eugen Huthmacher, Klimawandel durch Dialog
  • Dietrich Neuhaus, Mentalitätswandel-aber wie?
  • Hans-Peter Meister, Klimaschutz braucht die Netzwerkgesellschaft
  • Harald Schwalbe, Ist der Klimawandel machbar?
  • Elke Siehl, Nachhaltigkeit als Handlungsmaxime

Bei Interesse an einem dieser oder anderer Vorträge melden sie sich bitte bei Hans-Peter Meister über unser Kontaktformular.

Häufig gestellte Fragen zum Projekt:

Zur Organisation des Projekts 1 Million Tree

Ich möchte mitmachen und weiß nicht wie ich das angehen soll?

Geht es um ein Fundraising oder ein Hands-On Projekt? Bei Fundraising kann eine Spendenaktion gestartet und das Geld an unseren Kooperationspartner Plant-for-the-Planet gespendet werden. Bei einer Hands-On Baumpflanzaktion sollte Kontakt zu einem lokalen Förster/in aufgenommen werden, um gemeinsam eine Aktion zu planen.

Ich habe keine Projektideen. Was kann ich überhaupt tun?

Hier ein paar Anregungen:

Hands-On Projekte

  • Bäume pflanzen mit lokalem Förster oder einer NGO in deiner Nähe
  • In Kooperation mit Förster totes Holz umschichten, um den Borkenkäferbefall zu reduzieren
  • Waldaufräumaktion

Informieren über das Thema Wald durch Expertenvorträge im Meeting

Online Pub Quiz und Konferenzen

Interaktiver Waldspaziergang mit einem lokalen Waldexperten

Besuch eines Försters gemeinsam mit Schulklassen oder KidsCamp mit Kindern

Veranstaltung von Thementagen „Wald“ oder Infostände in der Stadt „Wald“

Fundraisingaktionen

  • Verkauf von Pflanzensamen oder Setzlingen
  • Virtuelles Tasting (Wein, Käse etc.) und die Einnahmen spenden
  • Verkauf von Baumurkunden
  • Spendenlauf
  • Veranstaltungen in „Tree Party“ zu verwandeln, bei welche jeder Cocktail bis zu 30 Bäume pflanzt
  • Mit dem Film Das geheime Leben der Bäume eine eigene „HollyWOOD“- Kinoaktion starten

Wie finde ich einen Rotaract Club, der gemeinsam mit Rotary und Rotaract ein Projekt macht?

Am besten die Geht auf die jeweiligen Governors zugehen, die werden einen Kontakt herstellen.

Ist die Aktion an den 17.04.2021, den Tag des Aktionsstarts gebunden?

Nein das ist sie nicht. Die Idee ist, dass möglichst viele Clubs den Tag nutzen, um gemeinsam mit Rotaract eine Aktion zu starten, jedoch kann das auch an jedem anderen Tag sein.

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen melden?

Entweder Ieva Martinsone (ieva.martinsone@rotaract.de, 015754987780), sie ist die Kommunikationsverantwortliche von Rotaract für das Projekt 1MillionTrees

Oder Henning von Vieregg, Distriktsgovernor bei Rotary und Leiter des rotarischen Arbeitskreises Nachhaltigkeit (henningvonvieregge@gmail.com)

Oder Hans-Peter Meister und Eugen Huthmacher als die Verantwortlichen beim Bürgernwerk via unserem Kontaktformular

Zum Thema Aufforstungen konkret

Gibt es bevorzugte Baumarten zur Pflanzung?

Wieviel kostet ein junges Bäumchen?

Wieviele gepflanzte Bäumchen überleben und wachsen wirklich zu einem Baum heran?

Wie verändern sich unsere Wälder durch den Klimawandel?

Wie und wie lange muss man die erstmals gepflanzten Bäumchen weiter pflegen?

Zum Thema Aufforsten allgemein

Bringen Aufforstungen überhaupt etwas für das Klima?

Sind Aufforstungen bei uns überhaupt sinnvoll oder sollte man nicht besser irgendwo sonst in der Welt Bäume pflanzen?

Wie teuer oder preiswert sind Aufforstungen im Vergleich zu anderen

Wieviel Aufforstung ist nötig, um wirksame Effekte für den Klimaschutz zu erreichen?

Zum Thema Klimaschutz generell

Ist das Ziel „globale Klimaneutralität“ überhaupt erreichbar?

Welche Maßnahmen sind am vielversprechendsten?

Was kann man konkret in einer Kommune tun?

Bonn4future – Dialog zum Klimaschutz

Der Stadtrat von Bonn hat beschlossen: Bonn wird spätestens bis 2035 klimaneutral. Dieses Ziel wird nur erreicht werden können, wenn es gelingt, die Bonner Stadtgesellschaft für die Mitgestaltung der klimaneutralen Stadt zu begeistern. Mit „Bonn4Future – wir fürs Klima“ haben wir gemeinsam mit anderen Bonner Akteuren einen Modellprozess entwickelt, der uns als Stadtgesellschaft gemeinsam mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in die Lage versetzt, mit guten Ideen Impulse zu geben für überzeugende Beschlüsse und erfolgreiche Umsetzung. Mehr unter www.bonn4future.de

Innenstadtentwicklung

Innenstadtentwicklung

Die Frage stellt sich nicht nur für Bensheim, sondern für jede mittelgroße Stadt: Haben der Einzelhandel, Dienstleistungen und die Gastronomie in den Innenstädten eine Zukunft? Oder ist der Markt im doppelten Sinne des Wortes schon verlaufen?

In der Tat machen die Angebotsvielfalt in den Metropolen, den Einkaufszentren auf der grünen Wiese und erst recht der Onlinehandel den Zentren schwer zu schaffen.  Das veränderte Konsumverhalten vor allem der jungen Generation beschleunigt diese Entwicklung.

Als reiner Versorgungsort verliert die Innenstadt in der Tat an Attraktivität – jedenfalls dann, wenn sie nicht mit anderen Reizen locken kann. Für Bensheim bedeutet dies: Die Innenstadt muss sich in erster Linie als Ort der Begegnung und des Erlebens positionieren, als Wohlfühlort, und zwar für alle Zielgruppen. Dafür lohnt sich jede Anstrengung. Denn das Herz von Bensheim schlägt wie bei jeder Klein- und mittelgroßen Stadt in der Mitte. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss der Wandel proaktiv organisiert werden: professionell und mit einer Strategie, die dem sich rasant verändernden Konsum- und Freizeitverhalten Rechnung trägt.

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Dass dies gelingt, hängt davon ab, wie die Akteure aus Wirtschaft und Kommunalpolitik, aber auch die Zivilgesellschaft mit der Herausforderung umgehen. Hier entscheidet sich, inwieweit die Innenstadt und möglichst jedes einzelne Ladengeschäft, jedes Café und jedes Restaurant mit positiven Erlebnissen locken können.  Das fängt bei der Gestaltung der Straßen, Ecken und Plätze sowie der Nutzung privater Immobilien an und hört bei der Kundenorientierung und Servicequalität des stationären Handels auf. Denn die Attraktivität von Bensheims „Mitte“ ist das Ergebnis einer ganzheitlichen Bewertung. Die Summe der Assoziationen ergibt das Bild im Kopf bei jedem Einzelnen. Auf den Punkt gebracht: Das Paket muss stimmen. Denn es geht um nicht weniger als die Lebensqualität und die Bindungskraft der Stadt, um ihren Markenkern – und wie stark Einheimische und Gäste sich damit identifizieren können.

Am der Kaufkraft fehlt es nicht. Sie zu binden – gemeinsam mit allen, die ein Interesse an einer lebendigen Innenstadt haben -, ist Aufgabe eines professionellen Innenstadtmarketings. Das Bürgernetzwerk hat in einer Studie untersucht, wie es andere Städte machen, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Organisations- und Rechtsformen haben und welche Handlungsempfehlungen sich daraus für Bensheim ableiten. Mit der Einrichtung einer Stabsstelle im Rathaus, mit der Stadtmarketing zur Chefsache wird, ist ein Anfang gemacht. Auf Sicht reicht das aber nicht, um alle sechs Säulen abbilden zu können, auf denen ein ganzheitliches Innenstadtmarketing fußt.

Infografik Tätigkeitsfelder Innenstadtmarketing

Vorgeschlagen wird eine öffentlich-private Organisation, bevorzugt in der Rechtsform einer GmbH. Mit ihrer Marketing- und Entwicklungsgesellschaft verfügt die Stadt Bensheim dafür schon über die passende gesellschaftsrechtliche Hülle, um zusätzlich zur Liegenschaftsverwaltung und Grundstücksvermarktung die klassischen Felder bestellen zu können. Die von den kommunalpolitischen Gremien auf den Weg gebrachte Vereinslösung kann nur ein Zwischenschritt sein. Immerhin bietet sie den Vorteil, dass sich eine Verantwortungsgemeinschaft aus allen Akteursgruppen bilden kann.

Stadtmarketing muss nämlich gleichermaßen nach außen und nach innen wirken. Kommunikation, Koordination, Vernetzung: Das ist der Dreiklang auf der Klaviatur, auf der Stadtmarketing spielt. Beratung und Know-how-Transfer werden dabei immer wichtiger – nicht zuletzt mit Blick auf digitale Angebote und Online-Plattformen, die sich an den Erwartungen von internetaffinen Kunden und Passanten orientieren.

Basis für alles ist eine integrierte Entwicklungs- und Marketingstrategie für die ganze Stadt als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum für alle Generationen. Das bedeutet: Stadtmarketing ist eine klassische Querschnittsaufgabe – kein Sprint, sondern ein Marathon, bei dem ein langer Atem gefragt ist. Das Bürgernetzwerk hat dem Magistrat der Stadt ein stimmiges Konzept als Kompass an die Hand gegeben und acht Prioritäten gesetzt, die es zeitnah abzuarbeiten gilt.

 

Folie: Die Prioritätenliste ….  Aus Themen … sind Projekte geworden

 

 

 

 

Mehr: Studie Zukunftsprojeket „Lebendige Innenstadt“

Thema Würde

Thema Würde

Worum geht es?

In den Dialogen des Bürgernetzwerks kam häufig die Frage auf, was eigentlich unsere Gesellschaft heute zusammenhält. Was sind die heute noch geteilten gemeinsamen Werte? Schnell landete man beim Thema „Würde“. Diese ist essentielle Basis der Menschenrechte und auch laut Grundgesetz unantastbar. Aber was heisst das denn konkret in unserem Alltag, zum Beispiel im Gesundheitswesen, am Arbeitsplatz, in Schule und Kindergarten oder in der Politik?

 

Wer steht dahinter?

Bald entstand unter der Leitung von Stefanie Menzel eine Gruppe von Personen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die haben sich nicht nur regelmäßig getroffen, sondern auch ein gemeinsames Projekt „VisionWürde“ entwickelt. Damit soll Würde konkret erlebbar und fühlbar gemacht werden. Erstes Ergebnis: eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung, halb Kongress, halb Festival, daher ein „Kongresstival“.

 

Die Initiatorin: Stefanie Menzel …

… ist Seminarleiterin, Autorin, Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Podcasterin, Würde-Speakerin – und von Anfang an beim Bürgernetzwerk dabei. Sie hilft beruflich bei der Suche nach einem sinnerfüllten Leben in Würde und bei der Entfaltung des eigenen Potentials. Mehr über sie unter www.stefaniemenzel.de.

 

Wie kann ich mitmachen?

Zum Start am besten Teilnahme am Kongresstival am 24. und 25. Oktober 2020. 

Wer den Termin verpasst hat, kann trotzdem noch ein Jahr lang alle Interviews, Vorträge Diskussionen und Workshops anhören und anschauen. Eine Anmeldung lohnt also auf alle Fälle.

Und natürlich wird auch nach dem Kongresstival weiter am Thema gearbeitet. Wer sich dem Team anschliessen möchte, schickt eine Email an … bitte einfügen auch mit der Frage in meiner Region oder bundesweit …

Am Wochenende 1. Online-Würdekongress

Am Wochenende 1. Online-Würdekongress

Presseerklärung:

Am Wochenende erster Online-Würdekongress – von, mit und für Bürger/innen –

 

Am Wochendende findet erstmals ein von Bürger/innen ehrenamtlich organisierter online-Kongress zum Thema „Würde“ statt. Entstanden aus Dialogen des Bürgernetzwerks organisierten mehr als 50 Personen unter der Leitung von Stefanie Menzel ein buntes Programm, bei dem sich alles darum dreht, Würde im Alltag erlebbar- und fühlbar – zu machen. Anmeldungen sind noch möglich unter www.visionwuerde.de. Alle Inhalte sind auch nach dem Wochenende noch abrufbar.


 

Die unantastbare Würde des Menschen: Was heißt das heute konkret – in Schulen und Kindergärten, im Gesundheitswesen oder in der Pflege, beim Streiten in den Social-Media-Plattfomen, in der Politik oder am Arbeitsplatz? Darum geht es beim zweitägigen Online-„Kongresstival“ mit Speakern, Workshops, kulturellen und künstlerischen Angeboten, die am 24. und 25.10.2020 gestreamt und moderiert werden.  Akteure aus verschiedenen Lebensbereichen beleuchten die Dringlichkeit des Themas. Künstler, Autoren, Wissenschaftler, Politiker, Coaches, Journalisten, Altenpfleger, Finanzberater und viele andere mehr sorgen für ein breites Spektrum.

Ideengeberin und Treiberin der Veranstaltung ist Stefanie Menzel, im Hauptberuf Coach für Persönlichkeitsentwicklung.  Sie wünscht sich, dass Würde ihren Platz im Alltag findet und Menschen Wege finden, in der heutigen Zeit einerseits mit ihrer eigenen Würde umzugehen  und andererseits die Würde der anderen achten: „Die Würde ist essenziell, wenn wir Menschen in einer neuen Form zusammenleben wollen“, sagt Menzel. „Sie kann zum Kompass werden und einer zukunftsorientierten Gesellschaft Orientierung bieten.“  

Hans-Peter Meister, der Initiator des bundesweiten Bürgernetzwerks, gratuliert dem Team Würde zu einem großartigen Einsatz und einer vielseitigen Veranstaltung. Er verspricht, dass das Bürgernetzwerk auch nach dem Wochenende weiter die Diskussionen unterstützt: „Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Das beschäftigt in unseren Veranstaltungen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zwar landet man schnell bei grundsätzlichen Werten; aber schwierig wird es immer dann, wenn konkret über den Alltag der Menschen diskutiert wird. Wir bieten allen Interessierten mit dem Kongresstival und danach in unseren regionalen Netzwerken die Gelegenheit, darüber zu reden und gemeinsam konkrete Vorschläge zu entwickeln.“  


 

Anmeldungen sind noch möglich unter:

www.visionwuerde.de.

Auf der Website gibt es weitere Informationen zum Thema.

Für Nachfragen:

Hans-Peter Meister, Rossdorfer Straße 22, 60385 Frankfurt, Telefon 0170 – 327 3666

Stefanie Menzel, Im Vogelsang 10, 67273 Weisenheim am Berg, Telefon 0170 – 855 4406

Klimaschutz

Klimaschutz

Klimaneutrale Kommunen:
Was können wir gemeinsam tun?

Europa will der erste klimaneutrale Kontinent bis 2050 werden und viele Kommunen haben sich vorgenommen, dieses Ziel schon 2035 zu erreichen – ein zentrales Anliegen auch für viele Bürgernetzwerke.

Klimaschutzkampagne „Unsere klimaneutrale Kommune“

Das Bürgernetzwerk führt eine bundesweite Kampagne durch, um Städte und Gemeinde, auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. In jeder Kommune sieht die Situation anders aus, und je nach Ort machen unterschiedliche Projekte Sinn. Das Bürgernetzwerk hilft dabei, mit Information, guten Beispielen und konkreten Projekten.

Wie könnte ich in meiner Kommune an der Kampagne teilnehmen? Mehr

Wer steckt dahinter?
Eugen Huthmacher: Er ist unser Ansprechpartner für die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Über 20 Jahre hat er in verschiedenen Funktionen im Bundesumweltministerium gearbeitet und war von 2010 bis 2018 Abteilungsleiter ‚Zukunftsvorsorge-Forschung für Grundlagen und Nachhaltigkeit‘ im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

One Million Trees Aktion

Das Bürgernetzwerk unterstützt das Projekt „One Million Trees“ von Rotaract https://1milliontrees.rotaract.de, das...