Beteiligungsmodelle für Jugendliche

Häufig finden Dialoge und Bürgerbeteiligungsprozesse ohne oder mit viel zu wenigen Jugendlichen statt. Das kann viele Gründe haben: die Themen haben keinen Bezug zum Leben der Jugendlichen, die Sprache ist ihnen zu verquast, sie fallen durch das Raster bei der Ansprache und wissen gar nichts über den Prozess, sie fühlen sich den Erwachsenen in der Diskussion unterlegen und trauen sich nicht, und, und, und …

Wie man das ändern kann, darum geht es in einer Arbeitsgruppe, die an konkreten Beispielen im Bildungswesen neue Ideen ausprobieren, wie man die nächste Generation heute schon erreichen kann.

 

Vererbte Armut

Sozialarbeiter/innen ist es ein langbekanntes Phänomen: Armut wird häufig über Generationen hinweg vererbt. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Eine besondere Rolle spielen dabei junge, alleinerziehende Mütter, falsche Anreize in unserem Sozialsystem und fehlende Bildungsangebote, die passend für Kinder und Jugendliche und auf deren Lebenswelt zugeschnitten sind. Eine Arbeitsgruppe mit zahlreichen Frankfurter Institutionen kümmert sich darum, einen „Frankfurter Weg“ aus diesem Dilemma aufzuzeigen.

 

 

„Renovation Wave“: Quartiersentwicklung

Ein zentrales Mittel, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen nennt die EU-Kommission „Renovation Wave“. Diese Renovierungswelle wollen wir auch in Frankfurt nutzen und möglichst viel umsetzen. Dazu beschäftigen wir uns auf der Quartiersebene insbesondere mit der Frage, wie wir nachhaltig große Gebäudekomplexe aus den siebziger Jahren sanieren können. Hier besteht der größte Modernisierungsstau und ein entsprechend hohes Klimaschutzpotential. Welche guten Modelle gibt es, von denen wir lernen können? Wie gelingt es, neben ökologischen und sozialen Zielen vor allem das Wohlbefinden der Bewohner/innen zu steigern? Derzeit gilt unsere besondere Aufmerksamkeit dem „Vita“-Quartier als einem Modellprojekt im Herzen von Frankfurt-Bornheim.

 

 

Impact Investment

In Frankfurt gibt es eine rege Szene von Start-Ups, die nachhaltige und/oder soziale Ziele verfolgen und damit eine gesellschaftliche Wirkung anstreben. Wie kann man diese stärken, mit der Frankfurter Finanzwelt vernetzen, Synergien nutzen und die Region zu einem Zentrum für Impact Unternehmen machen? Dazu gibt es einen Arbeitskreis, dem viele namhafte Personen und Institutionen angehören. Derzeit arbeiten wir intensiv daran, einen gemeinsamen Ort, einen Coworking-Space in der Region zu etablieren.

 

 
FRANKFURT

FRANKFURT

FRANKFURT

Woran arbeiten wir?

Das Netzwerk in Frankfurt hat ein breites Spektrum an Themen. Es reicht von der Förderung nachhaltiger und sozial orientierter Unternehmen über Quartiersentwicklung und Gesundheit bis hin zur Frage vererbter Armut, wobei es besonders um alleinerziehende Mütter geht. Einen besonderen Schwerpunkt sieht man in Frankfurt zudem in der Frage, wie es gelingt, Jugendliche stärker in Dialoge und Beteiligungsprojekte einzubeziehen.

 

 

Wer steht dahinter?

Eine zehnköpfige Steuerungsgruppe um Christine Braun, Sebastien Martin, Hans-Peter Meister und Zeineb Ben Othman arbeitet derzeit daran, zu den Themenschwerpunkten konkrete Projekte zu entwickeln. Mitstreiter/innen sind herzlich willkommen, aber auch Initiativen für neue Themen, zum Beispiel Klimaschutz, stoßen auf offene Türen.

 

THEMEN

Vererbte Armut

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