Radeln ohne Alter

Radeln ohne Alter

„Radeln ohne Grenzen“ hat das Ziel, älteren Menschen die Möglichkeit erfahrbar zu machen, auf einer Rikschafahrt mit anderen Mitmenschen in Beziehung zu treten und dabei sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen. Frauen und Männer mit Freude am Radeln sind die Pilotinnen und Piloten, die ehrenamtlich ihre Zeit schenken und Ziele im öffentlichen Raum ansteuern oder einfach eine Ausfahrt auf geeigneten Strecken machen und ganz nebenbei etwas für ihre Fitness tun können. Aus den Begegnungen entstehen Geschichten, gemeinsame Erfahrungen können geteilt werden, neue Freundschaften entstehen. Somit kann soziale Teilhabe aktiv von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren Generationen übergreifend gelebt werden.

Im Rahmen des Projekts „lebenswert“ wird auch mit dieser Aktivität eine Initiative „von unten“  ergriffen, die die soziale Kohäsion fördern hilft. Gerade Menschen fortgeschrittenen Alters, die häufig auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind, kostet es oft Überwindung, das Gefühl der Vereinsamung und Isolierung aufzubrechen. Die kostenlosen Ausfahrten sind ein offenes Angebot und können angebots- und nachfrageorientiert sein.

 

Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben aber wie?

Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben aber wie?

Ziel dieses Projekts ist die nachhaltige Entwicklung des Reutlinger Stadtteils Ringelbach im

Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders.

Im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche findet ein Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger erarbeiten gemeinsam Maßnahmen, die Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.

Das Projekt wird von der Plattform lebenswert, der Stadt Reutlingen, der Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule und vom Jugendhaus Ariba gemeinsam getragen und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Kommunikation mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnquartiers digital durchgeführt. 1200 Haushalte wurden angeschrieben und zu Videokonferenzen eingeladen. Inzwischen fanden 4 digitale Treffen statt. Weiter werden folgen. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie das Wohnquartier „lebenswerter“ werden kann. Zurzeit arbeiten die Bürgerinnen und Bürger an der Umsetzung ihrer Ideen.

Tablets im Quartier

Tablets im Quartier

Im Rahmen der Quartierplattform „lebenswert“ des Reutlinger Stadtteils Ringelbach startet zurzeit das Projekt „Tablets im Quartier“. Ziel ist, Älteren – und anderen mobil eingeschränkte Personen – digitale Kommunikation zu ermöglichen: durch Beschaffung von Tablets mit persönlicher Anleitung und Begleitung. Das Ziel geht über die Vermittlung von grundlegenden digitalen Fähigkeiten hinaus: Teilhabe soll gefördert werden. Der vor kurzem veröffentlichte Achte Altersbericht der Bundesregierung sagt u.a.: „Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, das Leben im Alter zu gestalten und soziale Teilhabe zu verwirklichen.“

Im Oktober soll mit ersten Schritten begonnen werden: Mit Studierenden der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg Campus Reutlingen werden die bisherigen Planungen konkretisiert.  freiwillig Engagierte werden als Anleiter*innen geschult; mithilfe von Besuchsdiensten und ambulanten Pflegediensten wird mit Senior*innen Kontakt aufgenommen und mit der Anleitung begonnen. 

Im Februar 2021 wurden 35 Tablets angeschafft, die auf Zeit an ältere Menschen verliehen werden.

Lebenswert kennenlernen – Lebenswerte Geschichten lesen

Lebenswert kennenlernen – Lebenswerte Geschichten lesen

Vor fünf Jahren ist das Projekt lebenswert der Kreuzkirchengemeinde an den Start gegangen – und welche Dynamik diese Quartiersarbeit im Reutlinger Ringelbachgebiet entwickelt hat, überrascht selbst die Verantwortlichen: Über 50 Gruppen haben seit der Auftaktveranstaltung am 24. Januar 2015 zusammengefunden, das eigenverantwortliche Engagement stößt auf überregionales Interesse, als Stiftung ist lebenswert mittlerweile zukunftssicher aufgestellt.

Das Buch „Lebenswerte Geschichten. Vom Beziehungs-Wohlstand im Wohnquartier“ erzählt die Geschichte und Geschichten dieses außergewöhnlichen Projekts und beschreibt bemerkenswerte Menschen, engagierte Gruppen und außergewöhnliche Aktionen: Der Reparaturdienst fährt mit dem Fahrrad vor. Menschen im Seniorenheim werden mit Abendständchen unterhalten oder mit der Rikscha durch Reutlingen gefahren. Benachteiligte Jugendliche bekommen durch Nachhilfe bessere Chancen.

Teilweise berichten die ehrenamtlich Engagierten selbst, den Großteil der Geschichten steuert der Reutlinger Journalist Thomas de Marco bei, der das Buch redaktionell betreut hat. Beiträge von Reutlingens OB Thomas Keck und dem Evangelischen Landesbischof Frank Otfried July unterstreichen die überregionale Bedeutung von lebenswert.

Erhältlich: info@lebenswert-ringelbach.de, 9.90 €

Unsere Projekte

Unsere Projekte

Abendsingen im Pflegeheim – Altersnetzwerk – Begleitung von Geflüchteten – Besuchsdienst (50 Personen) – Brücke nach Uganda -Frauenstammtisch – Frei im Ruhestand – Häkeln und Stricken – Kartenspielen – Körper, Geist und Seele im Gespräch – Kreativmarkt – Kreistänze – Kunst – Job- und Schulpaten (25 Paten/innen begleiten 37 Schüler/innen und Flüchtlinge) – Lebendiger Advent – Literaturkreise – Männerperspektive – Männerstammtisch – Ma(h)lzeit – PC Support – Pflegende Angehörige – Politischer Stammtisch – Quartiersflohmarkt – Radlgruppe – Rund um den Garten – s‘Chörle –– Spieleabend – Sport mit Geflüchteten – Sozialer Reparaturdienst – Lokal-Sozial für Schüler – Sprachtraining mit Geflüchteten – Svensk prat – Tanzen – Tischtennis – Verwöhntag – Walkinggruppen – Wandern – Wir helfen uns – Wirtschaften im Dienst des Lebens – Zwergencafé – 60plus –– Kochspaß im Ringelbach –– Handwerkerpool – Tische auf die Straße – Stadtteilfest – Pomologiespektakel – Tablets im Quartier – Nachbarschaftsgespräche – Schülermentorenprogramm – Auf dem letzten Weg – Radeln ohne Alter…..

Wir vernetzen uns: Unsere Kooperationen

Wir vernetzen uns: Unsere Kooperationen

Kaffeehäusle, Caritas, Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule, Stadt Reutlingen, St. Wolfgang Schule, Kinder und Familienzentrum, Baptistische Gemeinde, Theologische Hochschule der Methodisten, Sportfreunde 02, Jugendhaus Ariba, Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist

 
Welches gesellschaftliche Problem wollt Ihr lösen?

Welches gesellschaftliche Problem wollt Ihr lösen?

Die Gesellschaft läuft Gefahr, dass sich immer mehr Menschen abgehängt fühlen, sei es durch Einsamkeit z.B. im Alter, Ausgrenzung oder das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Diesem Trend treten wir entgegen. Wir fördern, dass die Menschen aufeinander zugehen,  miteinander etwas tun, ins Gespräch kommen. Dadurch ergibt sich automatisch, dass sich  unterstützende Netzwerke bilden.  In kurzer Zeit ist es gelungen eine aktive Bürgerschaft im Nachbarschaftsbereich in Gang zu bringen.

REUTLINGEN

REUTLINGEN

Reutlingen

Woran arbeiten wir?

Das Bürgernetzwerk in Reutlingen wird von der dortigen Initiative „Lebenswert“ gebildet. Dort geht es darum, eine aktive Nachbarschaft zu gestalten. In 50 verschiedenen Gruppen lernen die Menschen wieder, wer im Wohnquartier neben und mit ihnen lebt und bekommen Anregungen, sich gegenseitig zu unterstützen oder einfach miteinander etwas zu tun. Das Grundkonzept unserer Nachbarschaftshilfe: Wir motivieren die Bürger*innen, selbst aktiv zu werden und unterstützen sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. Mehr finden Sie unter www.lebenswert-ringelbach.de

 

Wer steht dahinter?

Bei der Plattform lebenswert sind mehrere Tauschend Menschen eingebunden und tragen gemeinsam die Idee. Otto Haug und Mimi Böckmann formulieren als Motto: „Statt nur den materiellen Wohlstand zu steigern, fördern wir den Beziehungs-Wohlstand.“ Um eine dauerhaft sichere Finanzierung zu ermöglichen, wurde eine eigene Stiftung gegründet, mit über 100 Gründungsstifter*innen.

 

 

 

 

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