Bürgernetzwerk für Menschenrechte

Bürgernetzwerk für Menschenrechte

Bürgernetzwerke und Bürgerbeteiligung sind ohne Menschenrechte nicht denkbar. Diese bilden die Grundlage unseres Gemeinwesens und unserer Zusammenarbeit.

Deshalb vernetzen wir uns mit dem innovativen zivilgesellschaftlichen Kulturprojekt HUMAN. Denn dieses eröffnet Kindern und Jugendlichen und allen Generationen verschiedener Kulturen die Möglichkeit, über Musik, Tanz und Kunst ein eigenes, kraftvolles Plädoyer für ein Engagement für mehr Menschlichkeit zu kreieren.

Elisabeth Bremekamp – Projektleiterin Human International Culture Project
Projektträger: musica innova e.V.

Kultur & Kreativität: Gute Beispiele

Kultur & Kreativität: Gute Beispiele

Viele gute Projekte von Kultur- und Kreativitätsschaffenden sind schon gelungen und warten auf Nachahmer, hier nur einige Beispiele:

 

 

  • Kultur fördert Klimaschutz und motiviert zu Perspektivwechseln durch Methoden wie Imagination, Szenario-Technik, Storytelling und Design-Thinking. Wünsche und Bedürfnisse von Nutzer:innen werden berücksichtigt, damit anwenderfreundliche und „enkelfähige“ Produkte und Dienstleistungen entstehen, zum Beispiel CrossInnovationSaxony in Sachsen und Cross Innovation Hub in Hamburg. Initiativen wie fairwertvoll, MV / Spurwechsel, MV sowie Kunstprojekte des Moorzentrums Greifswald ermutigen zu Veränderungen.
  • Kultur hilft Ressourcen sparen, in Ateliers und Coworking-Spaces arbeiten Künstler und Kreativschaffende mittelorientiert zusammen, nutzen gemeinsam Raum und Arbeitsmittel, sie vernetzen sich, um von unterschiedlichen Kompetenzen zu profitieren, zum Beispiel Summer of Pioneers und Upcycling im  Zentrum für Zirkuläre Kunst, MV
  • Kultur fördert Gesundheit, wirkt sinnstiftend und nachweislich positiv auf Gesundheit und Wohlergehen, etwa durch die Betätigung in Kulturvereinen, in der freien Kunst und Kultur, zum Beispiel Kultur auf Rezept, EU
  • Kultur erweitert unsere Fähigkeiten und Kompetenzen (Future Skills), sie kann konfliktlösend in Krisensituationen wirken, zum Beispiel durch Workshops für Fragenfitness-, und Innovation in Reallaboren für Stadt- und Regionalentwicklung, Verwaltung und Wirtschaft, um soziale Prozesse zu erforschen und Transformation voranzutreiben, oder durch Organisationsentwicklung und durch künstlerische Interventionen in Organisationen und Institutionen, Vereinen und Verbänden, zum  Beispiel (Beispiele: Büro für die Nutzung von Fehlern und Zufällen, NRW; Unternehmen! KulturWirtschaft, SH)
  • Kultur motiviert und inspiriert für lebenslanges Lernen, zum Beispiel durch kokreative Partnerschaften mit Institutionen aus Bildung und Wissenschaft, zum Beispiel wie  Art meets Science, HH
  • Kultur fördert generell Sichtbarkeit Wahrnehmung von bürgerschaftlichem Engagement durch konstruktive mediale Berichterstattung, Kreativschaffende richten die Aufmerksamkeit auf „Geschichten des Gelingens“, zum Beispiel auf dem Portal MassivKreativ oder beim Landeswettbewerb Kreative Raumpioniere in MV 

Interesse an einem dieser Projekte? Man findet sie online, aber wir vermitteln gerne auch den Kontakt, am besten hier melden:

Fotos zur weiteren Verwendung (alle Bildrechte: ©MassivKreativ, Antje Hinz)
Schutz für Kinder auf dem Schulweg

Schutz für Kinder auf dem Schulweg

Wir haben als Bürgernetzwerk im November 2022 eine Petition an den Bayerischen Landtag gestellt. Thema war und ist Tempo 30 entlang einer Staatsstraße an zwei Schulen und Pflegeheim in einer Länge von 300 m einzuführen. Letzten Mittwoch war ein Ortstermin zu dieser Petition, der im Hinterhof/ Pausenhof weit weg vom eigentlichen Brennpunkt und der Gefährlichkeit der Straße. Wir möchten deshalb einen Fachanwalt für Verkehrsrecht kontaktieren und sammeln Geld bei Betterplace. Bitte klickt auf den Link unten und unterstützt uns bei unserem Anliegen:

Schutz für Kinder auf dem Schulweg | betterplace.me

Kultur & Kreativität

Kultur & Kreativität

Kultur & Kreativität

„Kultur ist die Hefe im Teig der Gesellschaft, nicht nur das Sahnehäubchen“.

… und auch die Transformation der Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit braucht Kultur und Kreativität – aus gutem Grund. Kultur, Kreativität und künstlerisches Denken sind enorm wertvolle Rohstoffe. Wir brauchen sie dringend, um Fehlentwicklungen in der Welt zu korrigieren und unsere Gesellschaft umzugestalten. 

Das Thema Kultur und Kreativität fruchtbar zu machen für mehr Nachhaltigkeit und gute Entscheidungen der Gesellschaft – das ist das Herzensanliegen von Antje Hinz. Sie lebt und arbeitet vor allem in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, hat schon viele Preise für ihre innovativen Mediengestaltungen gewonnen und setzt auf kollaboratives und kokreatives Miteinander.

 

Antje Hinz, MassivKreativ
Mehr Demokratie – neuer Partner für das Bürgernetzwerk

Mehr Demokratie – neuer Partner für das Bürgernetzwerk

Mehr Demokratie neuer Partner für das Bürgernetzwerk

Mehr Demokratie e.V. (www.mehr-demokratie.de) und Transforum e.V. als Träger des Bürgernetzwerks haben eine enge Kooperation vereinbart. Beide verfolgen das Ziel, Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Möglichkeiten zur Mitwirkung und Mitgestaltung im politischen Leben auch zwischen den Wahlterminen zu eröffnen. Kräfte bündeln und gemeinsam mehr bewirken – das versprechen sich beide Organisationen von ihrer Zusammenarbeit.

Kultur und Kreativität wirkt

Kultur und Kreativität wirkt

Kultur- und Kreativitätsschaffende starten neue Bürgernetzwerke!

Unser Lebensumfeld ändert sich gerade so rasant und tiefgreifend, dass uns geradliniges Denken und gewohntes Handeln nicht weiterbringt. Wir müssen raus aus unseren Routinen. Leichter gesagt als getan. Wie lange reden wir schon über Veränderung und Transformation, die unsere Gesellschaft dringend braucht: Energiewende gegen die Klimakrise, Verkehrswende durch CO2-neutrale Mobilität, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft beim Bauen, Produzieren und Konsumieren, Digitalisierung gegen Bürokratie, Gemeinwohl-Ökonomie, ein Gesundheitswesen, das der Daseinsvorsorge und nicht der Rendite dient, und ein Bildungssystem, das lebensertüchtigend wirkt und junge Menschen hervorbringt, die bis ins hohe Alter widerstandsfähig und motiviert für lebenslanges Lernen bleiben. Die Liste an Herausforderungen ließe sich fortführen. Überall geht zu schleppend voran, weil wir noch nicht alle Möglichkeiten nutzen.

Kultur und Kreativität als Treibstoff

Hier kommen Kultur und Kreativität ins Spiel. Es sind enorm wertvolle Nähr- und Treibstoffe für unsere Gesellschaft. Künstler:innen. Kultur- und Kreativschaffende agieren und handeln mit intrinsischer Motivation. Sie denken um die Ecke, stellen ungewöhnliche Fragen. Sie fragen nach dem Sinn, greifen verschiedene Impulse auf, sie verbinden, kombinieren und erweitern, locken Emotionen hervor, brechen Muster und Gewohnheiten auf, leiten unser Handeln in neue Bahnen. „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ – sagte einst Albert Einstein. Kultur und Kreativität wirken so vielfältig und breit, dass es dafür hunderte Beispiele gibt, inspirierende Geschichten des Gelingens ebenso wie evidenzbasierte wissenschaftliche Studien. Die folgenden anschaulichen Beispiele zeigen: Kreativität und Kultur sind kein „nice to have“, sondern ein „must have“, unverzichtbare Grundpfeiler und Treibstoffe für unsere Gesellschaft.

1: Kultur und Kunst als inspirierende Erprobungsräume

Kulturelle und künstlerische Erfahrungen wirken nachweislich auf unser Wohlbefinden. Wir fühlen uns angeregt und gestärkt, wenn wir lesen und spielen, Musik und Geschichten hören, Theater und Tanz erleben, Filme und Fotos ansehen, ins Museum und in Ausstellungen gehen, von schöner Architektur, Kunst und Mode umgeben sind. Noch tiefer und nachhaltiger wirken kreative Erfahrungen, wenn wir nicht nur konsumieren, sondern als Kulturakteur:innen und Kunstproduzent:innen selbst aktiv werden. Bei kreativer Arbeit erlernen wir, was im täglichen Miteinander mit anderen Menschen gefordert ist.

Beim Musikmachen und Singen hören wir einander zu. Beim Theaterspielen erproben wir uns in verschiedenen Rollen, fühlen uns in andere hinein und wechseln Perspektiven. Reale Rollensimulationsspiele hat die Theatergruppe Rimini Protokoll zu ihrem Markenzeichen gemacht. Gemeinsam mit dem Publikum werden Politik-, Alltags- und Zukunftsszenarien durchgespielt. Beim Tanzen ergründen wir unser Zeitgefühl, experimentieren mit dem Führen und Folgen. Beim Zeichnen und Fotografieren beobachten wir, nehmen die Welt in uns auf und spiegeln sie. Beim Schreiben und Filmen erzählen wir reale Geschichten oder zeigen die Welt so, wie sie sein könnte. Wer die Welt ändern will, muss sie vorausdenken. Wer Zukunft machen will, muss Möglichkeiten ausprobieren, Chancen nutzen. Das gelingt hervorragend mit Kultur und Kunst und fördert fast nebenbei auch die Persönlichkeitsentwicklung. Vor diesem Hintergrund erscheint die Streichung kreativer Fächer in der Schule völlig widersinnig. Musik und Kunst, Theater und Tanz müssen zu Pflichtfächern werden – es sind Erprobungsräume für unser Miteinander und unsere Zukunft.

2: Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationstreiber und Wegbereiter

Viele gesellschaftliche Trends und Innovationen haben ihre Keimzelle in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Kreativschaffende gehen mit Mut und Experimentierfreude voran. Innovationen wie die Online-Bibliothek Wikipedia oder gemeinsam programmierte Open-Source-Software sind ohne kollaboratives, kokreatives Handeln und die Arbeit in Teams undenkbar. Interdisziplinäre Kooperationen gibt es seit Jahrhunderten im künstlerisch-kreativen Umfeld. Dank der Medici in Florenz lenkten die Architekten bei Bauprojekten viele verschiedene Gewerke so wie heute auf Großbaustellen. Auch im Film und im Theater kooperieren unterschiedliche Berufsgruppen: Autoren und Schauspieler, Requisite und Regie, Verwaltung, Pressearbeit und Marketing, Handwerk, Film- bzw. Bühnentechnik. Vermitteln und Querdenken ist für Akteur:innen der Kreativbranche Tagesgeschäft, verbunden mit viel sozialer und kommunikativer Kompetenz.

Produkt- und Kommunikationsdesigner nutzen die Methode Design Thinking. Sie denken sich in Nutzer:innen und Zielgruppen hinein, befragen sie nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Mit den gesammelten Erkenntnissen entwerfen sie passende Produkte und Dienstleistungen in einem zukunftsorientierten„enkelfähigen“ Design. Sie schaffen Prototypen, um Denkmodelle beim Handeln in der Wirklichkeit zu erproben. Nach dem Kreislaufprinzip hat der Designer Carsten Buck die innovative Milchflasche MilkTumbleraus einem Bio-Rohkunststoff entworfen, einem Abfallprodukt der Käseherstellung. Die Flasche kann beliebig oft und ohne Qualitätsverlust eingeschmolzen und wiederverwertet werden und so in einem geschlossenen Kreislauf zirkulieren.

Auch New Work und Coworking haben ihre Wurzeln in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wer sich in kooperative Netzwerke begibt, erreicht mehr als allein. Die Kultur des Teilens erfanden Kreative in ihren Ateliers, Werkstätten, Probenräumen, Theatern. Um eigene Ressourcen zu schonen, werden Räume, Arbeitsmittel und Wissen geteilt.

3: Kreative Vordenker als Impulsgeber und Transformatoren für die Gesellschaft

Für ihre Gestaltungsprozesse haben Kreativschaffende eine besondere innere, intrinsische Haltung und eine Vielzahl wirksamer Verfahren und Formate entwickelt. Sie wenden sie nicht nur in eigenen künstlerischen Schaffensprozessen an, sondern auch in zivilgesellschaftlichen Prozessen. Sie geben Impulse und inspirieren, beraten und coachen, unterstützen als Mediator:innen und Prozessbegleiter:innen, z. B. in interdisziplinären Reallaboren, in Ateliers und Workshops mit Bürger:innen, mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Wenn Veränderungen angestoßen werden sollen, helfen Kreativschaffende mit präzisen Fragen und empathischem Zuhören, mit Rollen- und Perspektivwechsel, Vorstellungs- und Wahrnehmungsvermögen, mit Offenheit, Neugierde, Mut, Experimentierfreude, Leidenschaft, Begeisterung, Humor, Zuversicht: Was kann ich? Wen kenne ich? Mit wem kann ich mich verbinden, um ein Ziel zu erreichen? Was kann ich riskieren?

Die folgenden Praxisbeispiele zeigen, welche Themen von Kreativschaffenden bereits erfolgreich bearbeitet werden und Anregungen für Nachahmung in Ihrer Region geben.

Umdenken anstoßen

Kreativen gelingt es dank origineller Verfahren, eine Bewusstseinsänderung herbeizuführen. Mit seiner Fahrraddisco bereichert Björn Hansen Festivals und sensibilisiert für mehr Nachhaltigkeit. Den Strom für die Bühnen- und Musikprogramme sollen die Besucher:innen selbst erzeugen, indem sie auf Fahrrädern kraftvoll in die Pedale treten. Erst wenn die Muskeln brennen, wird dem einen oder anderen bewusst, wie kostbar Energie ist. Die Fahrraddisko gibt den ersten Impuls, Bildungsworkshops und Beratung folgen – zu Themen wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung.

Miteinander Reden

Die Schweizer Aktionskünstler Frank und Patrik Riklin vom Atelier für Sonderaufgaben
widmen sich dem sozialen Miteinander. Urbane und ländliche Orte bewerben sie mit ungewöhnlichen Kampagnen. Ihr Quatschmobil fährt nur, wenn sich Gäste und Fahrer unterhalten. Gesprächsstoff wird zum Treibstoff! Umso mehr, wenn dabei Weltverbesserungsideen entstehen, wie das von ihnen gegründete preiswerte „Null-Stern-Hotel“. Statt einsam Luxus zu genießen, sollen Hotelgäste neue Bekanntschaften schließen, was in einem Schweizer Bunker mühelos gelingt.

In ihrer „Manufaktur für konstruktive Streitkultur“ ProPalaver vermitteln die Schauspieler Ali Wichmann und Kai Helm, wie Konflikte und Meinungsverschiedenheiten aufgelöst werden können: durch empathisches Fragen, zuhören und verstehen, all das führt zu mehr Verständnis.

Bürgerwerkstätten

In Bürgerparlamenten, Bürgerräten, Bürgerforen und Zukunftswerkstätten entwickeln Kreativschaffende als Moderator:innen gemeinsam mit Bewohner:innen Ideen und Vorhaben. Mit präzisen Fragen, eine Kernkompetenz von Autor:innen und Journalistinnen, haken sie nach: Wie geht es Dir? Was brauchst Du? Was wünschst Du Dir? Was kannst Du selbst beitragen? Was wäre wenn… ? Wie kann uns mehr Fragenfitness dabei helfen, vom Problem zu Ideen und Lösungen zu gelangen? Emotionen und Vorstellungsvermögen der Menschen werden angeregt. In einem vertrauensvollen Raum sprechen Bewohner:innen über Erfahrungen und Erlebtes. Zerwürfnisse und Gräben werden mit Gemeinschaftsaktionen aufgelöst. So gelingt es, Zusammenhalt zwischen den Generationen, Zufriedenheit und Verbundenheit im Ort zu stärken. In der Gemeinde Plate planen die Bewohner:innen ein Tanzfest für Jung und Alt zum Zuschauen, Mitmachen, Lernen und Fitbleiben. Netzwerke und Vereine werden von Kreativen fit gemacht im Umgang mit Politik, Verwaltung, Medien und Fördermittelgebern.

Demografiewandel in Vereinen

Der Demografiewandel führt nicht erst seit Corona zu Mitgliederschwund in vielen Vereinen. Heimat- und Kulturvereine lassen sich häufig von kreativen Moderator:innen unterstützen, vor allem im ländlichen Raum. Sie fragen und reflektieren in gemeinsamen Workshops, entwerfen Ideen und Strategien für neue Veranstaltungsformate und Angebote an ungewöhnlichen Orten, um jüngere Mitglieder zu gewinnen. Der Heimatverein Neustadt-Glewe hat in einem Strategieprozess neuen Formate und Möglichkeiten ausgelotet.

Kooperation als neues Führungsmodell

In Verwaltungen und Behörden wird häufig gegeneinander statt miteinander gearbeitet. Die Ursachen sind vielschichtig: ein unpersönliches Arbeitsumfeld, ein gesichtsloses Büro, Arbeitsüberlastung, intransparente Abläufe und Rollen, unsichere Führungskräfte. Mit kreativen Methoden schärft der Künstler Daniel Hoernemann in Verwaltungen die Wahrnehmung der Mitarbeitenden für Leerstellen und Fehlentwicklungen. Er ermutigt sie, Neues auszuprobieren, zu experimentieren und sich gegenseitig zu helfen und zu fragen. Ziel ist Augenhöhe und die Stärkung von Selbstermächtigung und Intrapreneurship.

Fehlerkultur nutzen

Kreative sehen Fehler nicht als Versagen an, sondern als Station in einem Reifeprozess. Sie ermutigen in Workshops, Prozesse zu reflektieren und spielerisch zu simulieren. Das senkt Risiken und spart enorme Kosten. Erprobte Fehlerkultur für medizinisches Personal in der Notaufnahme von Krankenhäusern kann Leben retten. Das gilt auch für Spezialkräfte, Produzenten und Logistiker von Gefahrengütern. Ziel ist es, verschiedene Sichtweisen einzunehmen, Ursache und Wirkung erkennen und korrekte Kommunikationsabläufe einzuüben. Rollenwechsel beim Spielen steigern Lernerfolg und Erkenntnisgewinn. Planspiele gibt es auch in elektronischen Spielen und Apps. Sie bieten geschützte Räume, etwa für Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr.

Organisationskultur verändern

Robert Kessler hat mit seinem Kunstwerk Yes to innovation die Bedeutung von Innovation veranschaulicht – im Auftrag des Unternehmens Roche Diagnositics. In der Mitte des interaktiven Kunstwerks ist eine riesige, runde, begehbare Gleichgewichtsplatte versenkt. Oberhalb des Randes sind gegensätzliche Begriffe eingraviert, die Innovation entweder vorantreiben oder behindern: Freiheit, Offenheit und Vertrauen im Gegensatz zu Angst, Abwertung und Misstrauen. Je nachdem, wie viele Menschen auf der Scheibe stehen und sie austarieren, werden die verschiedenen Begriffe sichtbar.

Transformation gelingt

Künstlerische Arbeitsweisen lassen sich hervorragend auf andere Bereiche übertragen: in Verwaltung, Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Der Transfer ist erfolgreich, wenn Menschen und Organisationen unter kompetenter Anleitung von Künstler:innen und Kulturschaffenden selbst kreative Erfahrungen sammeln und künstlerisches Denken anwenden können. Transformation gelingt, wenn Menschen inspiriert, ermutigt und befähigt werden, ihr Umfeld zu gestalten, zu verändern und weiterzuentwickeln.

Kreative Potentiale in Bürgerräten nutzen

Bürgerräte, Bürgerforen und Bürgerparlamente können werden maßgeblich von Künstler:innen, Kultur- und Kreativschaffenden profitieren, beflügelt durch ihre Fragenkompetenz und ihre kreativen Impulse. Kreativschaffende agieren kooperativ und kokreativ an Schnittstellen. Sie moderieren, hinterfragen, reflektieren und vernetzen. Über ihre primäre kreative Tätigkeit hinaus mischen sie sich aktiv als Gesellschaftsgestalter ein. Sie engagieren sich als Brückenbauer, Übersetzer, Intermediäre, Vordenker, Projektsteuerer, Transformatoren. Sie spüren auf, was relevant und wichtig ist. Sie entwerfen Konzepte und Szenarien, sie spielen Modelle, Prozesse und Abläufe durch, experimentieren und wagen Neues. Künstler:innen, Kultur- und Kreativschaffende sind regional hervorragend vernetzt und genießen daher Vertrauen. Die Praxisbeispiele zeigen, bei welchen Themen und Herausforderungen Künstler:innen und Kreative wirksam eingebunden werden können.

Finanzierung

Mittel für die beratende und impulsgebende Tätigkeit werden von den Auftraggeber:innen bereit gestellt. Künstler:innen erhalten ein Honorar, das sich am TVöD (Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst orientiert), und zusätzlich ein passendes Budget, um das Projekt umzusetzen. Im Rahmen von (Modell-)Projekten können die Kosten auch über Bundes-/ Landesprogramme und Stiftungen finanziert werden.

Binden Sie Kreative ein und werden Sie selbst aktiv!

Die vielfältigen Beispiele zeigen: Schon heute profitieren viele Bürgerräte maßgeblich von Künstler:innen, Kultur- und Kreativschaffenden, beflügelt durch Fragenkompetenz und von kokreativen Impulsen. Diese Kompetenz wollen wir als Bürgernetzwerk-Plattform stärker nutzen und möchten Kultur- und Kreativschaffende unterstützen, eigene Bürgernetzwerke in ihrer Kommune zu starten. AUsserdem gibt’s Impulsvorträge zu best practices, zu Modell- und Leuchtturmprojekten, partizipative Workshops Online und in Präsenz (z. B. Fragenfitness) sowie Medienproduktionen: Filme, Video-Dokus, Interviews, Podcasts, Audioguides.

Wer gerne als Kunst- und Kulturschaffende:r ein eigenes Bürgernetzwerk aufbauen möchte, oder wer Kontakte zu engaigerten Kunst- und Kulturschaffenden in der eigenen Region aufnehmen, bitte einfach wie folgt Kontakt aufnehmen:

Fotos: © Massiv Kreativ

Nachhaltigkeit-Veranstaltung 4.5.22

Nachaltigkeit im Doppelpack
Die Veranstaltung vom 4. Mai 2022

  • Nachhaltigkeit: Nichtssagender Modebegriff oder steckt mehr dahinter?
    Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor IASS Potsdam
  • Wie wir in den Kommunen Gesprächsräume eröffnen können – am Beispiel Klimaschutz
    Franz Hoppe, Präsident Rotary Augsburg

 

Vortrag von Franz Hoppe, PDF

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Klimaneutrale Kommune: Utopie oder realistisch? | 27. Juni 18:00 – 19:30

Online-Gespräch mit Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister Wuppertal und Eugen Huthmacher, Vorstand GermanWatch

Im Rahmen unserer Reihe „Nachhaltigkeit im Doppelpack“ geht es diesmal um die Verpflichtung der Kommunen durch die EU-Kommission, bis 2035 klimaneutral zu werden. Uwe Schneidewind, einer der prominentesten Nachhaltigkeitsforscher Deutschlands und seit 2020 Oberbürgermeister von Wuppertal schildert mögliche Wege und gibt gute Tips. Eugen Huthmacher, langjähriger Abteilungsleiter für Nachhaltigkeit im Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet aus der Praxis in Bonn über ein Projekt, das wir so oder so ähnlich alle und überall anstoßen könnten.

Einfach den folgenden Zoom-Link anklicken:

Nachhaltigkeit im Doppelpack

WAS WIR WISSEN MÜSSEN – WAS WIR TUN KÖNNEN
WORUM ES UNS GEHT

Nachhaltigkeit ist ein buntschillernder Begriff. Alle sind dafür – aber was alles verbirgt sich dahinter und was kann man konkret tun, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen? Mit dieser online-Reihe wollen wir viele Einzelaspekte beleuchten – jeweils aus Sicht von Expert:innen und ergänzt um Anregungen aus der Praxis, die zum Mitmachen oder Anpacken motivieren sollen. Wir möchten alle am jeweiligen Thema Interessierten miteinander vernetzen und berichten, was sich daraus ergeben hat.

WER WIR SIND

Wir, das ist eine Gruppe von Personen und zivilgesellschaftlichen Organisationen mit dem gemeinsamen Ziel, Anpacker:innen zu eigenen Aktivitäten anzuregen und zu unterstützen. Mit dabei sind – neben dem Bürgernetzwerk – deutschlandweit Clubs und Initiativen von Rotary und Lions, die Senckenberg Gesellschaft und die Polytechnische Stiftung Frankfurt. Als Steuerungsgruppe zu Beginn: Urs Klemm, Hans-Peter Meister, Volker Mosbrugger, Johann Schreiner, Klement Tockner und Henning von Vieregge. Diese Gruppe wird sich in Kürze erweitern und natürlich insbesondere gendermäßig erheblich weiterentwickeln. 

 

NÄCHSTER TERMIN

Donnerstag, 27. Juni 2022

 Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister Wuppertal
Eugen Huthmacher, Vorstand Germanwatch

»Klimaneutrale Kommune: Utopie oder realistisch?«

NÄCHSTER TERMIN

Donnerstag, 15. Juli 2022

Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitales
Karl-Heinz Schlitt, Lions Bensheim

»Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum:
woran hapert es, was funktioniert?«

 

WAS BISHER WAR – VERANSTALTUNGEN ZUM NACHSCHAUEN

 


 Die Veranstaltung vom 4. Mai 2022

  • Nachhaltigkeit: Nichtssagender Modebegriff oder steckt mehr dahinter?
    Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor IASS Potsdam
  • Wie wir in den Kommunen Gesprächsräume eröffnen können – am Beispiel Klimaschutz
    Franz Hoppe, Präsident Rotary Augsburg

Vortrag von Franz Hoppe, PDF

    Hier kann die gesamte Veranstaltung angesehen werden:

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    Modernes Wohnen

    Modernes Wohnen

    Online-Veranstaltung und Umfrage zu innovativen Wohn-Konzepten


     

    Bergstraße. Wie wollen Menschen in unserer Region wohnen? Wie wichtig ist ihnen ein gutnachbarschaftliches Zusammenleben? Und: Welche Wohnform passt am besten zu wem?

       Fragen, die immer häufiger gestellt werden. Eine Antwort unter vielen auf die gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen des demografischen Wandels, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der angespannten Situation am Wohnungsmarkt und der Ressourcenschonung unserer Umwelt liefert die Idee vom gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnen. Der Verein Wohnvision Bergstraße e. V. will – im Zusammenwirken mit renommierten Kooperationspartnern – mit guten Praxisbeispielen dafür werben, dass solche innovativen Konzepte auch im Kreis Bergstraße umgesetzt werden.

       Wie sich die Lücke zwischen guter Absicht und praktischem Handeln schließen lässt, steht bei einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 9. Juni, 18 Uhr, zur Diskussion.  Experten aus den Bereichen Architektur und Energieversorgung stellen kluge Lösungen des modernen und ressourcenschonenden Wohnens vor. Auch Erfahrungen aus dem Leben in einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt werden berichtet. Danach besteht Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Verabredung erster Schritte auf dem Weg zur Anbahnung konkreter Wohnkonzepte in der Region.

       Der Bedarf ist da: In 40 Prozent der bundesweit etwa 40 Millionen Haushalte wohnt nur eine Person. 2,6 Millionen Mütter und Väter ziehen allein ihre Kinder groß. Die Zahl der alten, aber zu einem großen Teil immer noch rüstigen Menschen wächst rasant: Bis 2040 wird jeder Fünfte 67 Jahre und älter sein. Oft bleiben Senioren ohne Angehörige zurück. Und: Barrierefreiheit ist beim Wohnungsbau immer noch eine Ausnahme. Rund 40 Prozent des bundesdeutschen Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen gehen auf die Bauwirtschaft zurück.  Seit den 1960-er Jahren ist die pro Person im Durchschnitt beanspruchte Wohnfläche von 18 auf 47 Quadratmeter gestiegen – fast eine Verdreifachung.

       Lebensqualität hängt aber nicht von der schlichten Größe, sondern zunehmend von anderen – sozialen und baulichen – Faktoren ab. Worauf es vor allem ankommt, soll mit einer breit angelegten Umfrage ermittelt werden, die wie das Webinar zum Thema vom Bürgernetzwerk, dem Open Government Labor und dem Verein Wohnvision gemeinsam durchgeführt wird. Die Initiatoren erhoffen sich, dass auf diese Weise die konkret formulierten Interessen der Bürger:innen in die politischen Prozesse vor Ort einbezogen werden können.

    Hier gibt es den → Online-Fragebogen zu den Wohnbedürfnissen im Landkreis.

    HINWEIS : Anmeldung zur Online-Veranstaltung „Modernes Wohnen in Gemeinschaft“ am 9. Juni, 18 Uhr, über folgende E-Mail-Adresse:  ug.vetter@gmx.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zugangsdaten werden per Re-Mail verschickt.

    Nachricht Nr. 6 Tiefgarage, Klingelanlage, Heizung …

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    hier die neuesten Nachrichten aus unserer Wohnanlage, die mich in den letzten Tagen erreicht haben:

     

    Stand Tiefgarage

    Die gute Nachricht zuerst: Team Kryzska hat nicht nur planmäßig die Arbeiten beendet, und am Montag fängt die Firma Noll mit ihren Einbauarbeiten an. Das weniger gute Thema: Es ist jetzt auch schon die Rede, dass erst Ende April /Anfang Mai die Arbeiten fertig sein könnten. Nun hatte Jakob Kryzska zwar einige gute Lösungen gefunden, die sich zeitsparend auswirken können, aber wir werden wohl noch einige Zeit mit unsicheren Zeitprognosen leben müssen.

     

    Klagen wegen Tiefgarage?

    Von vielen Nachbarn/innen werde ich gefragt, ob irgendwer Klagen wegen der Nichtnutzung der Tiefgarage vorbereitet. Ich habe diese Frage an den Beirat weitergeleitet. Es wird vor allem zu klären sein, ob eine entsprechende gerichtsfeste Beweislage vorliegt und dokumentiert werden kann. Wenn Einzelpersonen privat gegen die Hausverwaltung vorgehen möchten, können sie sich gerne bei mir melden, ich würde diese Gruppe dann zusammenbringen, damit ein ggf. gemeinsames Vorgehen besprochen werden könnte. Über die Rückmeldung des Beirats halte ich Sie auf dem Laufenden.

     

    Heizung/Warmwasser Ringelstraße 1- 5

    Der aufgetretene akute Schaden konnte rasch repariert werden. Die Problematik, dass von zwei Kesseln nur einer funktionsfähig ist, bleibt bestehen. Auch hier wird aktuell das Vorgehen zwischen Beirat und Hausverwaltung besprochen. Ich melde mich, wenn es etwas Neues gibt.

     

    Klingelanlage Roßdorfer Straße 18

    Diese funktioniert offenbar nicht. Es wird gerade geklärt, ob für die Reparatur zunächst der Beschluss einer Eigentümerversammlung erforderlich ist.

     

    Zunehmende Einbrüche

    Der Hausmeister hat darauf hingewiesen, dass in letzter Zeit vermehrt Einbrüche oder Einbruchsversuche zu verzeichnen sind, nicht nur aber insbesondere auch in Kellern. Häufig geben Personen vor, Handwerker zu sein (zum Beispiel von Unitymedia) oder klingeln einfach ohne Begründung. Er bittet um besondere Aufmerksamkeit und darum, keine unbekannten Personen einzulassen.

     

    Das war’s für heute, beste Grüße in die Runde
    Hans-Peter Meister

    Nachricht 5 vom 12. Januar 2021

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    seit gestern ist die Funktion der Heizungsanlage Ringelstrasse 1-5 gestört. Insbesondere die Warmwasser-Versorgung funktioniert nicht. Erste Überbrückungsversuche durch das Kryzska-Team waren nicht erfolgreich. Der Notfallservice der Firma Müles wurde aktiviert und wird in Kürze eintreffen. Hoffentlich kann das Problem rasch beseitigt werden.

     

    Beste Grüße
    Hans-Peter Meister

    Nachricht 4 vom 9. Januar 2021

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    zunächst wünsche ich Ihnen alles Gute für das neue Jahr! Dieses fängt gleich mit einigen Neuigkeiten in unserer Wohnanlage an:

     

    Stand Tiefgarage: Wiederöffnung Ende März?

     Die Abbrucharbeiten von Jakob Krzyska gehen planmäßig voran, im oberen Geschoß sind schon die alten Rohre entfernt und das untere Geschoß soll auch planmäßig fertig werden. Obwohl hier immer noch zwei Autos stehen und es war wohl sehr kompliziert, die Halter ausfindig zu machen. Darüber muss zu gegebener Zeit auch noch geredet werden, wir müssen ja für Notfälle wissen, wer in unserer gemeinsamen Garage steht.

    Aber zunächst wichtiger ist der weitere Zeitplan: Ich habe gehört, dass ein Auftrag zur Sanierung an die Firma Noll erteilt worden sein soll. Diese könnten dann Ende Januar anfangen. Nun kommt die schlechte Nachricht: es sollen für die Arbeiten sechs bis acht Wochen veranschlagt worden sein. Dies würde bedeuten, dass erst frühestens Mitte März, wahrscheinlich aber eher Ende März mit einer Öffnung der Tiefgarage zu rechnen wäre. Und auch nur, wenn unmittelbar nach Abschluss die erforderlichen Genehmigungen zeitnah erteilt werden, weshalb bereits heute auf die jeweiligen Behörden zugegangen werden muss. Darauf wird gedrungen und ich halte Sie auf dem Laufenden, ob sich diese Informationen bestätigen oder ob sich etwas ändert.

     

    Reparatur Heizungsanlage Ringelstraße 1

    Im Haus Ringelstraße 1 ist während der Weihnachtstage die Heizungsanlage ausgefallen. Sie konnte von Jakob Krzyska und seinem Team notdürftig repariert werden. Allerdings scheinen weitergehende Reparaturen erforderlich. Hier wird einerseits darauf verwiesen, dass schon seit der letzten Eigentümerversammlung ein Gesamtkonzept aller erforderlichen Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen erstellt werden soll, vor allem auch, um sich für die derzeit erheblichen staatlichen Fördermittel bewerben zu können. Bis ein derartiges Konzept steht, die Finanzierung gesichert ist und die Arbeiten beginnen können, dürften allerdings noch einige Monate ins Land gehen.

    Deshalb wird derzeit intensiv geprüft, was genau getan werden muss, um sicherzustellen, welche Reparaturen nun rasch angegangen werden müssen, so dass nicht plötzlich die Heizungsanlage völlig den Geist aufgibt und ein gesamtes Haus in der Kälte sitzt. Jakob Krzyska hat sich entsprechend an Beirat und Hausverwaltung gewandt, um die erforderlichen Entscheidungen zu erhalten.

     

    Wasserschäden Dach Ringelstraße 1

    Ebenfalls zwischen den Jahren gab es in mehreren Wohnungen in der Ringelstraße 1 teils erheblichen Wassereintritt durch das Dach. Entsprechende Notfallmaßnahmen wurden von Jakob Krzyska eingeleitet. Allerdings bleibt die Ursache, die wohl erheblichen Schäden am Dach, weiter bestehen und es muss mit Wiederholungen gerechnet werden.

    Dies ist deshalb erstaunlich, weil es wohl schon vor einiger Zeit einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft gegeben haben muss, das nun mehr als 50 Jahre alte Dach zu sanieren. Dies ist dann trotzdem nicht geschehen und es wird dringend erforderlich sein, nunmehr auf eine schnelle Umsetzung des Beschlusses zu dringen.

     

    Anfragen nach Miete von Ein-Zimmer-Wohnung und Tiefgaragenplatz

    Mich erreichten zwei Anfragen von Interessenten: Einerseits wird ein Tiefgaragenplatz zur Miete gesucht, eine andere Anfrage bezieht sich auf die Anmietung einer Ein-Zimmer-Wohnung. Wenn jemand weiß, ob irgendwo in der Anlage entsprechende Angebote bestehen, stelle ich gerne den Kontakt her.

     

    Das war´s für heute, bis demnächst.

    Herzliche Grüße
    Hans-Peter Meister

    Nachricht 3 vom 23.12.2020

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    drei Nachrichten in 10 Tagen, das soll nicht die Regel werden. Aber mich haben viele Menschen zum Thema Corona in der Wohnanlage angesprochen. Daher aus gegebenem Anlass: Danke Jacob Kryszka für die Aushänge an Eingangstüren und Aufzügen! Immer wieder ist es gerade in Aufzügen vielen Mitbewohner/innen unangenehm, wenn sich Personen ohne Maske darin befinden. In anderen Bundesländern ist das Betreten von Aufzügen bereits ohne Maske nicht mehr gestattet. Also könnten wir uns doch als Zeichen der gegenseitigen Rücksichtnahme darauf verständigen, in unseren Häusern freiwillig in den Aufzügen Maske zu tragen. Das wäre ein gutes Signal, mit dem sich viele Menschen in unserer Wohnanlage bestimmt wohler fühlen würden.

    In diesem Sinne wünsche ich frohe Festtage!

     

    Ihr Hans-Peter Meister

    Nachricht 2 vom 15.12.2020

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    gerne möchte ich die neuesten Informationen weiterleiten.

    Thema Tiefgarage

    Zunächst zum wohl drängendsten Thema Tiefgarage. Hier die wichtigsten Punkte, die mir bekannt sind:

    • Inzwischen sind alle Autos bis auf drei Wagen in U2 entfernt.
    • Unser Hausmeister Jacob hat den Auftrag erhalten, bis zum 19. Januar die alten Sprinklerrohre zu entfernen. Dankenswerterweise hat er bereits angefangen und meint, dass er diesen Termin locker halten kann.
    • Für den nachfolgenden Arbeitsschritt des Einbaus liegen der Hausverwaltung Angebote vor, Aufträge wurden aber wohl noch nicht erteilt. Das bedeutet, dass Stand heute mit der Wiedereröffnung der Tiefgarage wahrscheinlich nicht vor Mitte bis Ende Februar zu rechnen ist, und es könnte auch noch später werden.
    • Bis heute um 14 Uhr wollte eigentlich die Bauaufsicht Frankfurt entschieden haben, ob die oberste Ebene der Garage wieder ab sofort geöffnet werden könnte. Die Frist verstrich und wir warten weiter auf die Entscheidung.
    • Unser Beirat bemüht sich derzeit darum, den TÜV-Bericht von der Hausverwaltung zu bekommen.
    • Außerdem gibt es viele Fragen, die sich mit möglichen Klagen wegen der Nichtnutzbarkeit der Garage befassen. Wie ich höre, ist der Beirat dabei, zu prüfen, ob und ggf. wie so etwas sinnvoll sein könnte.

     

    Thema Müll

    In den letzten Tagen hat viele von uns das Thema Müll, genauer gesagt illegale Müllablagerungen vor unseren Häusern beschäftigt. Sowohl in der Ringelstraße als auch in der Rossdorfer Straße hatte sich die Situation zugespitzt und man hatte zeitweise das Gefühl, auf den Fußgängerwegen vo den Häusern durch eine Müllhalde steigen zu müssen. Hier gab es eine großartige Initiative unseres Mitbewohners Sébastien Castermann. Er hat einen Aushang erstellt, der alle Informationen zum Thema Müllentsorgung zusammenfasst. Ich füge diesen Text hier als Anlage bei. In der Rossdorfer Straße hat sich Stefan Berdoux vorbildlich mit unserem Hausmeister Jacob zusammengetan und die unzähligen und teilweise sehr unappetitlichen Hinterlassenschaften so weggeräumt, dass sie von der städtischen Sperrmüllentsorgung beseitigt werden konnten. Dies ist inzwischen geschehen und es sieht deutlich besser aus – aber am nächsten Tag lag schon wieder Abfallvor der Rossdorfer Straße und die ganze Geschichte begann von vorne. Das Thema bleibt uns also erhalten. Es gibt ein klares Bekenntnis von einigen von uns, auch vom Hausmeister, dass wir gemeinsam dringend etwas tun müssen. Hier lautet der Vorschlag, sich Anfang Januar einmal zusammenzusetzen, angesichts Corona zunächst elektronisch.

    → Wer dazu mitreden, mitdenken oder mitmachen will, bitte bei mir melden.

    Ich habe inzwischen gehört, dass offenbar viele das Schreiben der immoveo zu den Ergebnissen der TÜV-Prüfung, das ich schon am 15.12. meiner ersten Nachricht beigefügt habe, immer noch nicht erhalten haben.Bitte machen Sie doch Nachbarinnen und Nachbarn noch einmal von der Möglichkeit dieses Austausches hier aufmerksam, damit möglichst viele zeitnah die wichtigen Informationen erhalten.

    In Sachen Öffnung der oberen Ebene und Auftragsvergabe Tiefgarage bleibe ich dran und werde Sie infotc.rmieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

     

    Herzliche Grüße
    Hans-Peter Meister

    Nachricht 1 vom 12.12.2020

    Nachricht 1 vom 12.12.2020

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    zunächst vielen Dank für das Vertrauen und die Ermunterung, die Idee eines Informationsaustauschs im Rahmen unserer Wohnanlage weiter zu verfolgen.

    Hier nun aus gegebenem Anlass der erste Bericht, die Informationen erhielt ich aus Gesprächen mit Hausmeister und Beiräten. Ich gebe nur wieder, was ich gehört habe. Falls etwas falsch und/oder unvollständig ist, werde ich das gerne in einer nächsten Mail korrigieren.

    Was ist los mit der Tiefgarage?

    Offenbar ist schon spätestens seit Mai bekannt, dass es technische Mängel in der Tiefgarage gibt. Dann muss es wohl schon vor etwa drei Wochen ein Schreiben an die Hausverwaltung gegeben haben, aus dem hervorgeht, dass eine Sperrung unvermeidlich sei. Dennoch wurden Beirat, Hausmeister, Eigentümer und Mieter in der letzten Woche kalt erwischt, als bei einer Begehung von TÜV und Bauverwaltung die Garage direkt zugemacht wurde. Informationen erhielten wir als Betroffene Eigentümer oder Mieter ausschließlich über Aushänge. Wer aus welchen Gründen auch immer diese nicht gesehen hat, zum Beispiel weil man verreist war oder nicht direkt hier wohnt und das Auto an diesen wenigen Tagen nicht gebraucht hat, der/diejenige sieht sich nun mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, denn die Garage ist ab heute versiegelt und die Schlösser sind ausgewechselt. Wer also sein Auto noch aus der Garage fahren will – und das ist wohl erforderlich – muss sich an Hausverwaltung oder Hausmeister wenden.

    Während ich dies gerade am Montag Abend schreibe, erhalte ich als Eigentümer ein Schreiben der Hausverwaltung, dem weitere Details zur technischen Situation zu entnehmen sind. Ich füge dieses Schreiben als Anlage bei, für alle, die diesen Brief nicht erhalten haben.

    Fazit: Wir müssen damit rechnen, dass die Garage bis mindestens Ende Februar, oder auch noch einige Wochen länger gesperrt bleibt. Alles hängt von raschen Auftragsvergabe an die sanierenden Unternehmen, deren unmittelbaren Arbeitssbeginn und die optimale Abstimmung mit TÜV und Bauverwaltung zur raschen Abnahme und Genehmigung ab.

    Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten. Bitte lassen Sie mich wissen, ob und welche Fragen Sie haben.

     

    Einen schönen Abend
    Hans-Peter Meister

    Bonn4Future

    Wir für´s Klima


    Worum geht es in dem Projekt?

    Der Stadtrat von Bonn hat beschlossen: Bonn wird spätestens bis 2035 klimaneutral. Dieses Ziel wird nur erreicht werden können, wenn es gelingt, die Bonner Stadtgesellschaft für die Mitgestaltung der klimaneutralen Stadt zu begeistern. Mit „Bonn4Future – wir fürs Klima“ haben wir gemeinsam einen Modellprozess entwickelt, der uns als Stadtgesellschaft gemeinsam mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in die Lage versetzt, mit guten Ideen Impulse zu geben für überzeugende Beschlüsse und erfolgreiche Umsetzungsprozesse.

    Was sind Ziele und Inhalte?

    Alle Bonner Bürger*innen sollen erfahren, warum es so wichtig und sinnvoll ist, dass Bonn bis 2035 klimaneutral wird. Sie bekommen die Chance, diesen Weg aktiv mitzugestalten. Die Kernelemente dieses Mitwirkungs-Prozesses sind:

    • Klimaforen mit zufällig ausgewählten Bonner Bürger*innen sowie Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Hier werden Langfriststrategien erarbeitet, aber auch Empfehlungen zu kurz- und mittelfristigen Schritten. Umsetzungsvorschläge werden diskutiert.
    • Die Veranstaltungen werden begleitet von einer motivierenden Kommunikationsstrategie. Dafür nutzen und erweitern wir vorhandene Netzwerke.
    • Auf einer digitalen Plattform werden Akteur*innen und Projekte sichtbar.
    • Motor für alle Aktivitäten ist ein kontinuierlich arbeitendes professionelles Bonn4Future-Team. Es bringt die vielfältigen Akteure zusammen, ermöglicht Kooperation und Zusammenarbeit und die Umsetzung der Kommunikations- und Mitwirkungsformate. Das Team arbeitet eng mit der Verwaltung zusammen.
    • Ein vielfältig zusammengesetzter Bonn4Future-Beirat begleitet, berät und evaluiert.
    • Der Unterstützerkreis mit derzeit 50 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wie CSR-Zentrum der IHK, Bürgerstiftung, Parents-, Fridays- und Scientists4Future wird kontinuierlich erweitert.
    • Evaluation: Das Geographische Institut der Universität Bonn und die Alanus Hochschule haben ihr Interesse an Kooperation und wissenschaftlicher Begleitung bekundet.

    Der Prozess ist überparteilich und ergebnisoffen.

    Wie sieht der Zeitplan aus?

    Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 1.9.2020 das vorgelegte Konzept fast einstimmig gebilligt. In einem Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Bonn im Wandel e.V. sind eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt Bonn und den Initiatoren sowie die Einzelheiten der Projektdurchführung geregelt.

     

    Wer trägt das Projekt?

    Das derzeitige Team besteht aus Vertreter*Innen von Bonn im Wandel e.V., der Klimawache Bonn und dem Bürgernetzwerk Bonn. Es wird von erfahrenen, professionellen Berater*innen aus den Bereichen Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Moderation, Projektmanagement und Kommunikation unterstützt.

    Ansprechpartner für das Bürgernetzwerkes ist:
    Eugen Huthmacher  ke.huthmacher@outlook.com 

    Einzelheiten zum Projekt, zum Mitwirkungsverfahren und zu den ausführlich dokumentierten Ergebnissen finden sich bei www.bonn4future.de und den entsprechenden Unterseiten.

    Wie geht es jetzt weiter:

    Jetzt ist die Stadt am Zuge, die Empfehlungen in Ihre Konzepte zu übersetzen.

    FRANKFURT/BORNHEIM

     FRANKFURT/BORNHEIM

    Woran arbeiten wir?

    Die in den siebziger Jahren erbaute Vita-Wohnanlage im Herzen von Bornheim umfasst 6 große Wohneinheiten in der Ringelstraße und der Rossdorfer Straße. Insgesamt handelt es sich um 212 Wohnungen mit einer Gewerbeeinheit und einer Tiefgarage und einem Areal von ungefähr einem Hektar. Aus den Bewohner/innen und Eigentümer/innen hat sich eine Initiative gebildet, die sich regelmäßig austauschen und informieren möchte.

     

     

    Wer steht dahinter?

    Es geht um Alltägliches in der Nachbarschaft: gegenseitige Information, über alles was läuft und bei Bedarf auch um Nachbarschaftshilfe. Im Hinblick auf vielfältig anstehenden Renovierungs- und Sanierungsbedarf wird die Initiative auch diese Themen aufgreifen und Anregungen und Ideen einspeisen.

     

     

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    Neue Studie zu Präsenz und Wohlbefinden – am Beispiel des Finanzsektors

    Mehr als 400 Mitarbeiter von Banken in Großbritannien und Deutschland nahmen an einem Achtsamkeitsprogramm namens „WorkingMIND Training“ teil. Die Studie zeigt deutliche Verbesserungen im Wohlbefinden, der Resilienz und der Agilität der Teilnehmer/innen. Auch die Aufmerksamkeit wurde signifikant verbessert und das Training zeigte auch im privaten Leben positive Effekte.

    Der Bankensektor wurde ausgewählt, weil die Mitarbeiter/innen dort seit der letzten Finanzkrise unter enormem Druck stehen, sich selbst zu verändern. Die Covid-19-Pandemie hat den Veränderungsdruck weiter verschärft, indem sie die Digitalisierung beschleunigt und das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden beeinträchtigt. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier:

    Podcast »Inner Green Deal« gestartet

    Podcast »Inner Green Deal« gestartet

    Interviews mit Führungspersönlichkeiten an der vordersten Front von Klima-Aktivismus. Was inspiriert und treibt sie an, was fürchten sie und was motiviert sie weiter zu machen? Der neue Podcast untersucht die menschliche Dimension der Klimakrise. Die Podcast Initiatoren und Gastgeber sind: Liane Stephan und Jeroen Janss. Sie wollen wissen: Was wenn die stärkste Antwort auf die Klimakrise bedeutet, wie wir als Menschen uns verhalten und zusammen arbeiten? Denn, eine Menge ist im Außen schon passiert: Wissenschaft, Technologie, Finanzen. Aber wie steht es um die menschliche Dimension? Wie kann es sein, dass trotz aller Dringlichkeit und Beweise, wir nicht genug ändern? Was müssen wir Menschen lernen?

    Hier gehts zum Podcast – ab 8. Oktober jede Woche neu mit interessanten internationalen Interviewpartnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

    KÖLN

     KÖLN

    Woran arbeiten wir?

    Das Kölner Netzwerk beschäftigt sich vor allem mit einem häufig vergessenen Aspekt des gesellschaftlichen Wandels:

    Wenn wir gemeinsam als Bürger/innen diskutieren, was sich alles ändern sollte, dann geht es meistens um politische Entscheidungen, gemeinsame Projekte, vielleicht auch einmal um ein besseres Miteinander in der Nachbarschaft. Aber ganz selten reden wir über die Frage, was ich selbst anders machen kann, wo ich mich ändern könnte. Genau darum geht es den Kölnern. Unter der Überschrift „The inner green deal“ werden ganz persönliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich in meinem Alltag achtsamer werden kann, wie ich als Persönlichkeit wachsen kann. Mehr …

     

     

    Wer steht dahinter?

    Das Netzwerk um Chris Tamdjidi und Liane Stephan hat das Motto „Transformation im Aussen entspringt dem inneren Wandel“. Beide sind begeistert Suchende nach neuen Wegen und laden ein, gemeinsam neue Denk- und Verhaltensweisen zu suchen. Sie sind überzeugt, dass Achtsamkeit, Meditation und andere Techniken zwar beim Individuum ansetzen, aber gleichzeitig die kollektive Intelligenz stärken. Neugierig geworden? Mehr finden Sie hier …

     

     

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    Pflege vor Ort

    Wie können wir uns in der Pflege vor Ort unterstützen und zusammenarbeiten? Was brauchen wir vom Gesetzgeber? Betroffene, Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, Verwaltung und Politik diskutieren gemeinsam ihre konkrete Situation vor Ort.