Modernes Wohnen

Modernes Wohnen

Online-Veranstaltung und Umfrage zu innovativen Wohn-Konzepten


 

Bergstraße. Wie wollen Menschen in unserer Region wohnen? Wie wichtig ist ihnen ein gutnachbarschaftliches Zusammenleben? Und: Welche Wohnform passt am besten zu wem?

   Fragen, die immer häufiger gestellt werden. Eine Antwort unter vielen auf die gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen des demografischen Wandels, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der angespannten Situation am Wohnungsmarkt und der Ressourcenschonung unserer Umwelt liefert die Idee vom gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnen. Der Verein Wohnvision Bergstraße e. V. will – im Zusammenwirken mit renommierten Kooperationspartnern – mit guten Praxisbeispielen dafür werben, dass solche innovativen Konzepte auch im Kreis Bergstraße umgesetzt werden.

   Wie sich die Lücke zwischen guter Absicht und praktischem Handeln schließen lässt, steht bei einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 9. Juni, 18 Uhr, zur Diskussion.  Experten aus den Bereichen Architektur und Energieversorgung stellen kluge Lösungen des modernen und ressourcenschonenden Wohnens vor. Auch Erfahrungen aus dem Leben in einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt werden berichtet. Danach besteht Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Verabredung erster Schritte auf dem Weg zur Anbahnung konkreter Wohnkonzepte in der Region.

   Der Bedarf ist da: In 40 Prozent der bundesweit etwa 40 Millionen Haushalte wohnt nur eine Person. 2,6 Millionen Mütter und Väter ziehen allein ihre Kinder groß. Die Zahl der alten, aber zu einem großen Teil immer noch rüstigen Menschen wächst rasant: Bis 2040 wird jeder Fünfte 67 Jahre und älter sein. Oft bleiben Senioren ohne Angehörige zurück. Und: Barrierefreiheit ist beim Wohnungsbau immer noch eine Ausnahme. Rund 40 Prozent des bundesdeutschen Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen gehen auf die Bauwirtschaft zurück.  Seit den 1960-er Jahren ist die pro Person im Durchschnitt beanspruchte Wohnfläche von 18 auf 47 Quadratmeter gestiegen – fast eine Verdreifachung.

   Lebensqualität hängt aber nicht von der schlichten Größe, sondern zunehmend von anderen – sozialen und baulichen – Faktoren ab. Worauf es vor allem ankommt, soll mit einer breit angelegten Umfrage ermittelt werden, die wie das Webinar zum Thema vom Bürgernetzwerk, dem Open Government Labor und dem Verein Wohnvision gemeinsam durchgeführt wird. Die Initiatoren erhoffen sich, dass auf diese Weise die konkret formulierten Interessen der Bürger:innen in die politischen Prozesse vor Ort einbezogen werden können.

Hier gibt es den → Online-Fragebogen zu den Wohnbedürfnissen im Landkreis.

HINSWEIS : Anmeldung zur Online-Veranstaltung „Modernes Wohnen in Gemeinschaft“ am 9. Juni, 18 Uhr, über folgende E-Mail-Adresse:  ug.vetter@gmx.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zugangsdaten werden per Re-Mail verschickt.

Nachricht Nr. 6 Tiefgarage, Klingelanlage, Heizung …

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

hier die neuesten Nachrichten aus unserer Wohnanlage, die mich in den letzten Tagen erreicht haben:

 

Stand Tiefgarage

Die gute Nachricht zuerst: Team Kryzska hat nicht nur planmäßig die Arbeiten beendet, und am Montag fängt die Firma Noll mit ihren Einbauarbeiten an. Das weniger gute Thema: Es ist jetzt auch schon die Rede, dass erst Ende April /Anfang Mai die Arbeiten fertig sein könnten. Nun hatte Jakob Kryzska zwar einige gute Lösungen gefunden, die sich zeitsparend auswirken können, aber wir werden wohl noch einige Zeit mit unsicheren Zeitprognosen leben müssen.

 

Klagen wegen Tiefgarage?

Von vielen Nachbarn/innen werde ich gefragt, ob irgendwer Klagen wegen der Nichtnutzung der Tiefgarage vorbereitet. Ich habe diese Frage an den Beirat weitergeleitet. Es wird vor allem zu klären sein, ob eine entsprechende gerichtsfeste Beweislage vorliegt und dokumentiert werden kann. Wenn Einzelpersonen privat gegen die Hausverwaltung vorgehen möchten, können sie sich gerne bei mir melden, ich würde diese Gruppe dann zusammenbringen, damit ein ggf. gemeinsames Vorgehen besprochen werden könnte. Über die Rückmeldung des Beirats halte ich Sie auf dem Laufenden.

 

Heizung/Warmwasser Ringelstraße 1- 5

Der aufgetretene akute Schaden konnte rasch repariert werden. Die Problematik, dass von zwei Kesseln nur einer funktionsfähig ist, bleibt bestehen. Auch hier wird aktuell das Vorgehen zwischen Beirat und Hausverwaltung besprochen. Ich melde mich, wenn es etwas Neues gibt.

 

Klingelanlage Roßdorfer Straße 18

Diese funktioniert offenbar nicht. Es wird gerade geklärt, ob für die Reparatur zunächst der Beschluss einer Eigentümerversammlung erforderlich ist.

 

Zunehmende Einbrüche

Der Hausmeister hat darauf hingewiesen, dass in letzter Zeit vermehrt Einbrüche oder Einbruchsversuche zu verzeichnen sind, nicht nur aber insbesondere auch in Kellern. Häufig geben Personen vor, Handwerker zu sein (zum Beispiel von Unitymedia) oder klingeln einfach ohne Begründung. Er bittet um besondere Aufmerksamkeit und darum, keine unbekannten Personen einzulassen.

 

Das war’s für heute, beste Grüße in die Runde
Hans-Peter Meister

Nachricht 5 vom 12. Januar 2021

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

seit gestern ist die Funktion der Heizungsanlage Ringelstrasse 1-5 gestört. Insbesondere die Warmwasser-Versorgung funktioniert nicht. Erste Überbrückungsversuche durch das Kryzska-Team waren nicht erfolgreich. Der Notfallservice der Firma Müles wurde aktiviert und wird in Kürze eintreffen. Hoffentlich kann das Problem rasch beseitigt werden.

 

Beste Grüße
Hans-Peter Meister

Nachricht 4 vom 9. Januar 2021

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

zunächst wünsche ich Ihnen alles Gute für das neue Jahr! Dieses fängt gleich mit einigen Neuigkeiten in unserer Wohnanlage an:

 

Stand Tiefgarage: Wiederöffnung Ende März?

 Die Abbrucharbeiten von Jakob Krzyska gehen planmäßig voran, im oberen Geschoß sind schon die alten Rohre entfernt und das untere Geschoß soll auch planmäßig fertig werden. Obwohl hier immer noch zwei Autos stehen und es war wohl sehr kompliziert, die Halter ausfindig zu machen. Darüber muss zu gegebener Zeit auch noch geredet werden, wir müssen ja für Notfälle wissen, wer in unserer gemeinsamen Garage steht.

Aber zunächst wichtiger ist der weitere Zeitplan: Ich habe gehört, dass ein Auftrag zur Sanierung an die Firma Noll erteilt worden sein soll. Diese könnten dann Ende Januar anfangen. Nun kommt die schlechte Nachricht: es sollen für die Arbeiten sechs bis acht Wochen veranschlagt worden sein. Dies würde bedeuten, dass erst frühestens Mitte März, wahrscheinlich aber eher Ende März mit einer Öffnung der Tiefgarage zu rechnen wäre. Und auch nur, wenn unmittelbar nach Abschluss die erforderlichen Genehmigungen zeitnah erteilt werden, weshalb bereits heute auf die jeweiligen Behörden zugegangen werden muss. Darauf wird gedrungen und ich halte Sie auf dem Laufenden, ob sich diese Informationen bestätigen oder ob sich etwas ändert.

 

Reparatur Heizungsanlage Ringelstraße 1

Im Haus Ringelstraße 1 ist während der Weihnachtstage die Heizungsanlage ausgefallen. Sie konnte von Jakob Krzyska und seinem Team notdürftig repariert werden. Allerdings scheinen weitergehende Reparaturen erforderlich. Hier wird einerseits darauf verwiesen, dass schon seit der letzten Eigentümerversammlung ein Gesamtkonzept aller erforderlichen Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen erstellt werden soll, vor allem auch, um sich für die derzeit erheblichen staatlichen Fördermittel bewerben zu können. Bis ein derartiges Konzept steht, die Finanzierung gesichert ist und die Arbeiten beginnen können, dürften allerdings noch einige Monate ins Land gehen.

Deshalb wird derzeit intensiv geprüft, was genau getan werden muss, um sicherzustellen, welche Reparaturen nun rasch angegangen werden müssen, so dass nicht plötzlich die Heizungsanlage völlig den Geist aufgibt und ein gesamtes Haus in der Kälte sitzt. Jakob Krzyska hat sich entsprechend an Beirat und Hausverwaltung gewandt, um die erforderlichen Entscheidungen zu erhalten.

 

Wasserschäden Dach Ringelstraße 1

Ebenfalls zwischen den Jahren gab es in mehreren Wohnungen in der Ringelstraße 1 teils erheblichen Wassereintritt durch das Dach. Entsprechende Notfallmaßnahmen wurden von Jakob Krzyska eingeleitet. Allerdings bleibt die Ursache, die wohl erheblichen Schäden am Dach, weiter bestehen und es muss mit Wiederholungen gerechnet werden.

Dies ist deshalb erstaunlich, weil es wohl schon vor einiger Zeit einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft gegeben haben muss, das nun mehr als 50 Jahre alte Dach zu sanieren. Dies ist dann trotzdem nicht geschehen und es wird dringend erforderlich sein, nunmehr auf eine schnelle Umsetzung des Beschlusses zu dringen.

 

Anfragen nach Miete von Ein-Zimmer-Wohnung und Tiefgaragenplatz

Mich erreichten zwei Anfragen von Interessenten: Einerseits wird ein Tiefgaragenplatz zur Miete gesucht, eine andere Anfrage bezieht sich auf die Anmietung einer Ein-Zimmer-Wohnung. Wenn jemand weiß, ob irgendwo in der Anlage entsprechende Angebote bestehen, stelle ich gerne den Kontakt her.

 

Das war´s für heute, bis demnächst.

Herzliche Grüße
Hans-Peter Meister

Nachricht 3 vom 23.12.2020

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

drei Nachrichten in 10 Tagen, das soll nicht die Regel werden. Aber mich haben viele Menschen zum Thema Corona in der Wohnanlage angesprochen. Daher aus gegebenem Anlass: Danke Jacob Kryszka für die Aushänge an Eingangstüren und Aufzügen! Immer wieder ist es gerade in Aufzügen vielen Mitbewohner/innen unangenehm, wenn sich Personen ohne Maske darin befinden. In anderen Bundesländern ist das Betreten von Aufzügen bereits ohne Maske nicht mehr gestattet. Also könnten wir uns doch als Zeichen der gegenseitigen Rücksichtnahme darauf verständigen, in unseren Häusern freiwillig in den Aufzügen Maske zu tragen. Das wäre ein gutes Signal, mit dem sich viele Menschen in unserer Wohnanlage bestimmt wohler fühlen würden.

In diesem Sinne wünsche ich frohe Festtage!

 

Ihr Hans-Peter Meister

Nachricht 2 vom 15.12.2020

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

gerne möchte ich die neuesten Informationen weiterleiten.

Thema Tiefgarage

Zunächst zum wohl drängendsten Thema Tiefgarage. Hier die wichtigsten Punkte, die mir bekannt sind:

  • Inzwischen sind alle Autos bis auf drei Wagen in U2 entfernt.
  • Unser Hausmeister Jacob hat den Auftrag erhalten, bis zum 19. Januar die alten Sprinklerrohre zu entfernen. Dankenswerterweise hat er bereits angefangen und meint, dass er diesen Termin locker halten kann.
  • Für den nachfolgenden Arbeitsschritt des Einbaus liegen der Hausverwaltung Angebote vor, Aufträge wurden aber wohl noch nicht erteilt. Das bedeutet, dass Stand heute mit der Wiedereröffnung der Tiefgarage wahrscheinlich nicht vor Mitte bis Ende Februar zu rechnen ist, und es könnte auch noch später werden.
  • Bis heute um 14 Uhr wollte eigentlich die Bauaufsicht Frankfurt entschieden haben, ob die oberste Ebene der Garage wieder ab sofort geöffnet werden könnte. Die Frist verstrich und wir warten weiter auf die Entscheidung.
  • Unser Beirat bemüht sich derzeit darum, den TÜV-Bericht von der Hausverwaltung zu bekommen.
  • Außerdem gibt es viele Fragen, die sich mit möglichen Klagen wegen der Nichtnutzbarkeit der Garage befassen. Wie ich höre, ist der Beirat dabei, zu prüfen, ob und ggf. wie so etwas sinnvoll sein könnte.

 

Thema Müll

In den letzten Tagen hat viele von uns das Thema Müll, genauer gesagt illegale Müllablagerungen vor unseren Häusern beschäftigt. Sowohl in der Ringelstraße als auch in der Rossdorfer Straße hatte sich die Situation zugespitzt und man hatte zeitweise das Gefühl, auf den Fußgängerwegen vo den Häusern durch eine Müllhalde steigen zu müssen. Hier gab es eine großartige Initiative unseres Mitbewohners Sébastien Castermann. Er hat einen Aushang erstellt, der alle Informationen zum Thema Müllentsorgung zusammenfasst. Ich füge diesen Text hier als Anlage bei. In der Rossdorfer Straße hat sich Stefan Berdoux vorbildlich mit unserem Hausmeister Jacob zusammengetan und die unzähligen und teilweise sehr unappetitlichen Hinterlassenschaften so weggeräumt, dass sie von der städtischen Sperrmüllentsorgung beseitigt werden konnten. Dies ist inzwischen geschehen und es sieht deutlich besser aus – aber am nächsten Tag lag schon wieder Abfallvor der Rossdorfer Straße und die ganze Geschichte begann von vorne. Das Thema bleibt uns also erhalten. Es gibt ein klares Bekenntnis von einigen von uns, auch vom Hausmeister, dass wir gemeinsam dringend etwas tun müssen. Hier lautet der Vorschlag, sich Anfang Januar einmal zusammenzusetzen, angesichts Corona zunächst elektronisch.

→ Wer dazu mitreden, mitdenken oder mitmachen will, bitte bei mir melden.

Ich habe inzwischen gehört, dass offenbar viele das Schreiben der immoveo zu den Ergebnissen der TÜV-Prüfung, das ich schon am 15.12. meiner ersten Nachricht beigefügt habe, immer noch nicht erhalten haben.Bitte machen Sie doch Nachbarinnen und Nachbarn noch einmal von der Möglichkeit dieses Austausches hier aufmerksam, damit möglichst viele zeitnah die wichtigen Informationen erhalten.

In Sachen Öffnung der oberen Ebene und Auftragsvergabe Tiefgarage bleibe ich dran und werde Sie infotc.rmieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

 

Herzliche Grüße
Hans-Peter Meister

Nachricht 1 vom 12.12.2020

Nachricht 1 vom 12.12.2020

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

zunächst vielen Dank für das Vertrauen und die Ermunterung, die Idee eines Informationsaustauschs im Rahmen unserer Wohnanlage weiter zu verfolgen.

Hier nun aus gegebenem Anlass der erste Bericht, die Informationen erhielt ich aus Gesprächen mit Hausmeister und Beiräten. Ich gebe nur wieder, was ich gehört habe. Falls etwas falsch und/oder unvollständig ist, werde ich das gerne in einer nächsten Mail korrigieren.

Was ist los mit der Tiefgarage?

Offenbar ist schon spätestens seit Mai bekannt, dass es technische Mängel in der Tiefgarage gibt. Dann muss es wohl schon vor etwa drei Wochen ein Schreiben an die Hausverwaltung gegeben haben, aus dem hervorgeht, dass eine Sperrung unvermeidlich sei. Dennoch wurden Beirat, Hausmeister, Eigentümer und Mieter in der letzten Woche kalt erwischt, als bei einer Begehung von TÜV und Bauverwaltung die Garage direkt zugemacht wurde. Informationen erhielten wir als Betroffene Eigentümer oder Mieter ausschließlich über Aushänge. Wer aus welchen Gründen auch immer diese nicht gesehen hat, zum Beispiel weil man verreist war oder nicht direkt hier wohnt und das Auto an diesen wenigen Tagen nicht gebraucht hat, der/diejenige sieht sich nun mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, denn die Garage ist ab heute versiegelt und die Schlösser sind ausgewechselt. Wer also sein Auto noch aus der Garage fahren will – und das ist wohl erforderlich – muss sich an Hausverwaltung oder Hausmeister wenden.

Während ich dies gerade am Montag Abend schreibe, erhalte ich als Eigentümer ein Schreiben der Hausverwaltung, dem weitere Details zur technischen Situation zu entnehmen sind. Ich füge dieses Schreiben als Anlage bei, für alle, die diesen Brief nicht erhalten haben.

Fazit: Wir müssen damit rechnen, dass die Garage bis mindestens Ende Februar, oder auch noch einige Wochen länger gesperrt bleibt. Alles hängt von raschen Auftragsvergabe an die sanierenden Unternehmen, deren unmittelbaren Arbeitssbeginn und die optimale Abstimmung mit TÜV und Bauverwaltung zur raschen Abnahme und Genehmigung ab.

Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten. Bitte lassen Sie mich wissen, ob und welche Fragen Sie haben.

 

Einen schönen Abend
Hans-Peter Meister

Bonn4Future

Wir für´s Klima


 

 

Worum geht es in dem Projekt?

Der Stadtrat von Bonn hat beschlossen: Bonn wird spätestens bis 2035 klimaneutral. Dieses Ziel wird nur erreicht werden können, wenn es gelingt, die Bonner Stadtgesellschaft für die Mitgestaltung der klimaneutralen Stadt zu begeistern. Mit „Bonn4Future – wir fürs Klima“ haben wir gemeinsam einen Modellprozess entwickelt, der uns als Stadtgesellschaft gemeinsam mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in die Lage versetzt, mit guten Ideen Impulse zu geben für überzeugende Beschlüsse und erfolgreiche Umsetzungsprozesse.

 

Was sind Ziele und Inhalte?

Alle Bonner Bürger*innen sollen erfahren, warum es so wichtig und sinnvoll ist, dass Bonn bis 2035 klimaneutral wird. Sie bekommen die Chance, diesen Weg aktiv mitzugestalten. Die Kernelemente dieses Mitwirkungs-Prozesses sind:

  • Klimaforen mit zufällig ausgewählten Bonner Bürger*innen sowie Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Hier werden Langfriststrategien erarbeitet, aber auch Empfehlungen zu kurz- und mittelfristigen Schritten. Umsetzungsvorschläge werden diskutiert.
  • Die Veranstaltungen werden begleitet von einer motivierenden Kommunikationsstrategie. Dafür nutzen und erweitern wir vorhandene Netzwerke.
  • Auf einer digitalen Plattform werden Akteur*innen und Projekte sichtbar.
  • Motor für alle Aktivitäten ist ein kontinuierlich arbeitendes professionelles Bonn4Future-Team. Es bringt die vielfältigen Akteure zusammen, ermöglicht Kooperation und Zusammenarbeit und die Umsetzung der Kommunikations- und Mitwirkungsformate. Das Team arbeitet eng mit der Verwaltung zusammen.
  • Ein vielfältig zusammengesetzter Bonn4Future-Beirat begleitet, berät und evaluiert.
  • Der Unterstützerkreis mit derzeit 50 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wie CSR-Zentrum der IHK, Bürgerstiftung, Parents-, Fridays- und Scientists4Future wird kontinuierlich erweitert.
  • Evaluation: Das Geographische Institut der Universität Bonn und die Alanus Hochschule haben ihr Interesse an Kooperation und wissenschaftlicher Begleitung bekundet.

Der Prozess ist überparteilich und ergebnisoffen.

 

Wie sieht der Zeitplan aus?

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 1.9.2020 das vorgelegte Konzept fast einstimmig gebilligt. In einem Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Bonn im Wandel e.V. sind eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt Bonn und den Initiatoren sowie die Einzelheiten der Projektdurchführung geregelt.

 

Wer trägt das Projekt?

Das derzeitige Team besteht aus Vertreter*Innen von Bonn im Wandel e.V., der Klimawache Bonn und dem Bürgernetzwerk Bonn. Es wird von erfahrenen, professionellen Berater*innen aus den Bereichen Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Moderation, Projektmanagement und Kommunikation unterstützt.

Ansprechpartner für das Bürgernetzwerkes ist:
Eugen Huthmacher  ke.huthmacher@outlook.com

FRANKFURT/BORNHEIM

 FRANKFURT/BORNHEIM

Woran arbeiten wir?

Die in den siebziger Jahren erbaute Vita-Wohnanlage im Herzen von Bornheim umfasst 6 große Wohneinheiten in der Ringelstraße und der Rossdorfer Straße. Insgesamt handelt es sich um 212 Wohnungen mit einer Gewerbeeinheit und einer Tiefgarage und einem Areal von ungefähr einem Hektar. Aus den Bewohner/innen und Eigentümer/innen hat sich eine Initiative gebildet, die sich regelmäßig austauschen und informieren möchte.

 

 

Wer steht dahinter?

Es geht um Alltägliches in der Nachbarschaft: gegenseitige Information, über alles was läuft und bei Bedarf auch um Nachbarschaftshilfe. Im Hinblick auf vielfältig anstehenden Renovierungs- und Sanierungsbedarf wird die Initiative auch diese Themen aufgreifen und Anregungen und Ideen einspeisen.

 

 

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THEMEN

– NEWS –

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Neue Studie zu Präsenz und Wohlbefinden – am Beispiel des Finanzsektors

Mehr als 400 Mitarbeiter von Banken in Großbritannien und Deutschland nahmen an einem Achtsamkeitsprogramm namens „WorkingMIND Training“ teil. Die Studie zeigt deutliche Verbesserungen im Wohlbefinden, der Resilienz und der Agilität der Teilnehmer/innen. Auch die Aufmerksamkeit wurde signifikant verbessert und das Training zeigte auch im privaten Leben positive Effekte.

Der Bankensektor wurde ausgewählt, weil die Mitarbeiter/innen dort seit der letzten Finanzkrise unter enormem Druck stehen, sich selbst zu verändern. Die Covid-19-Pandemie hat den Veränderungsdruck weiter verschärft, indem sie die Digitalisierung beschleunigt und das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden beeinträchtigt. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier:

Podcast »Inner Green Deal« gestartet

Podcast »Inner Green Deal« gestartet

Interviews mit Führungspersönlichkeiten an der vordersten Front von Klima-Aktivismus. Was inspiriert und treibt sie an, was fürchten sie und was motiviert sie weiter zu machen? Der neue Podcast untersucht die menschliche Dimension der Klimakrise. Die Podcast Initiatoren und Gastgeber sind: Liane Stephan und Jeroen Janss. Sie wollen wissen: Was wenn die stärkste Antwort auf die Klimakrise bedeutet, wie wir als Menschen uns verhalten und zusammen arbeiten? Denn, eine Menge ist im Außen schon passiert: Wissenschaft, Technologie, Finanzen. Aber wie steht es um die menschliche Dimension? Wie kann es sein, dass trotz aller Dringlichkeit und Beweise, wir nicht genug ändern? Was müssen wir Menschen lernen?

Hier gehts zum Podcast – ab 8. Oktober jede Woche neu mit interessanten internationalen Interviewpartnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

KÖLN

 KÖLN

Woran arbeiten wir?

Das Kölner Netzwerk beschäftigt sich vor allem mit einem häufig vergessenen Aspekt des gesellschaftlichen Wandels:

Wenn wir gemeinsam als Bürger/innen diskutieren, was sich alles ändern sollte, dann geht es meistens um politische Entscheidungen, gemeinsame Projekte, vielleicht auch einmal um ein besseres Miteinander in der Nachbarschaft. Aber ganz selten reden wir über die Frage, was ich selbst anders machen kann, wo ich mich ändern könnte. Genau darum geht es den Kölnern. Unter der Überschrift „The inner green deal“ werden ganz persönliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich in meinem Alltag achtsamer werden kann, wie ich als Persönlichkeit wachsen kann. Mehr …

 

 

Wer steht dahinter?

Das Netzwerk um Chris Tamdjidi und Liane Stephan hat das Motto „Transformation im Aussen entspringt dem inneren Wandel“. Beide sind begeistert Suchende nach neuen Wegen und laden ein, gemeinsam neue Denk- und Verhaltensweisen zu suchen. Sie sind überzeugt, dass Achtsamkeit, Meditation und andere Techniken zwar beim Individuum ansetzen, aber gleichzeitig die kollektive Intelligenz stärken. Neugierig geworden? Mehr finden Sie hier …

 

 

THEMEN

– NEWS –

Pflege vor Ort

Wie können wir uns in der Pflege vor Ort unterstützen und zusammenarbeiten? Was brauchen wir vom Gesetzgeber? Betroffene, Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, Verwaltung und Politik diskutieren gemeinsam ihre konkrete Situation vor Ort.

 
Coronavorsorge durch Nahrungsergänzung?

Coronavorsorge durch Nahrungsergänzung?

Coronavorsorge durch Nahrungsergänzung?

Können Nahrungsergänzungsmittel das Immunsystem stärken und so vor viralen Infektionen, wie z. B. Corona schützen? Dies legen Schweizer Wissenschaftler nahe, aber trifft ihre Studie auch für Deutschland zu? Ein Runder Tisch soll das klären. Dazu hat das Bürgernetzwerk Prof. Manfred Eggersdorfer und Dr. Jacob zum Bürgergespräch eingeladen. Als Result dieses aufschlussreichen Gespräches setzt sich das Bürgernetzwerk dafür ein, dass das Thema Vitaminversorgung mehr Aufmerksamkeit bekommt und hat eine entsprechende Petition gestartet.

Bürgernetzwerk will Vitaminversorgung auf die politische Agenda setzen – Anhörung von Experten beendet – Vorbild anderer europäischer Staaten nutzen – Petition an Bundesregierung und Bundestag mit Unterschriftensammlung

Mit einer Petition an Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete sowie mit einer Unterschriftensammlung will das Bürgernetzwerk die Versorgung der Bevölkerung mit Vitaminen und Spurenelementen als Beitrag zur Stärkung des Immunsystems auch als eine Maßnahme im Umgang mit der Corona Pandemie auf die Agenda der COVID-19-Debatten in Deutschland setzen. Wissenschaftliche Studien belegen insbesondere erhebliche Effekte einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung, auch im Zusammenhang mit Corona-Erkrankungen. Während andere europäische Staaten entsprechend klare Empfehlungen aussprechen und teilweise auch Vitamin D kostenfrei an Risikogruppen verteilen, findet diese Debatte und Information in Deutschland viel zu wenig statt.

Experten:innen fassen Wissensstand zusammen: Vitamin D zeigt erhebliche Wirkungen

Prof. Manfred Eggersdorfer vom Bürgernetzwerk Frankenthal beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Prävention im Gesundheitswesen und koordiniert die Aktivitäten verschiedener Netzwerke zu dem Thema. Nach Auswertung der vorhandenen wissenschaftlichen Studien führte das Bürgernetzwerk bis Mitte April abschließende Gespräche mit Experten sowie ein Bürgergespräch zu diesem Thema durch. Eggersdorfer fasst zusammen: „Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen unumstritten Effekte – und zwar zumeist signifikante und erhebliche  Wirkungen“. Aufgeführt wurden Ergebnisse aus Studien, die zum Beispiel zeigen:

  • Durch ausreichende Versorgung mit Vitamin D wird das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um bis zu 70 Prozent gesenkt.
  • Bei COVID-19 Kranken reduziert die Gabe von Vitamin D das Risiko für Behandlung auf einer Intensivstation um 82%, und das Risiko zu sterben um 64%.
  • Vitamin-D-Mangel erhöht das Krankheitsgeschehen (6-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf) und die Sterblichkeit bei COVID-19-Erkrankungen (14-fach erhöhte Sterblichkeit).
  • Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für Krankenhausaufenthalt und das Sterblichkeitsrisiko bei COVID-19 um über 80 %.
  • Auch das DKFZ unterstützt mit seiner Forschung diese Ergebnisse und berechnet, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D an über 50-jährige in Deutschland 13% der Krebstodesfälle jährlich (= 30.000 Leben) verhindern.

Allerdings verfügen nur etwa 12 % der Deutschen über einen guten Vitamin-D-Spiegel (über 75 nmol/l bzw. 30 ng/ml).

Für den renommierten Vitaminforscher Dr. Ludwig Manfred Jacob ist daher die Botschaft klar: „Vitamin D ist absolut lebenswichtig, aber eine Unterversorgung die Regel. Es wirkt günstig bei vielen Krankheitsbildern, senkt die Krebssterblichkeit und die Gesamtsterblichkeit. Wir sollten alles tun, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung, der Gesunden und der Kranken sicherzustellen.“

Präsentationen von Professor Eggersdorfer und Dr. Jacob finden sie nachfolgend.

Professor Eggersdorfer: Optimaler Nährstoff Status für ein starkes Immunsystem

Dr. Jacob – Kann Vitamin D vor Covid-19, Krebs und anderen Erkrankungen schützen?

Petition und Unterschriftensammlung für deutsches Aktionsprogramm nach Vorbild anderer Staaten

Das Bürgernetzwerk wird daher eine entsprechende Petition an die Bundesregierung, die Bundestagsabgeordneten und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung richten, sowie in den entsprechenden Plattformen Bürger:innen mit einer Unterschriftensammlung Gelegenheit geben, das Anliegen zu unterstützen. Ziel der Petition ist es, die Information der deutschen Bevölkerung über die Bedeutung von Vitamin D und anderen Mikronährstoffen sicherzustellen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Unterversorgung in Deutschland zu beheben.

Wenn Sie dieses Anliegen unterstützen möchten, geht es hier zur Unterschriftensammlung

 

Was kann man selbst tun?

Dabei kann die Politik nicht nur beim Vitamin D, sondern auch generell zur ausreichenden Versorgung mit Mikronähstoffen auf eindeutige wissenschaftliche Ergebnisse setzen: Auf Basis der Nationalen Verzehrstudie Deutschland haben Wissenschaftlergremien klare Empfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland abgegeben. Sie schlagen für eine optimale Versorgung zur Stärkung des Immunsystems folgende tägliche Einnahmen vor:

  • 200 mg Vitamin C
  • 2000 – 4000 I.E. Vitamin D
  • 8 – 11 mg Zink
  • 50 – 100 µg Selen
  • 250 mg Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin K und B-Vitamine nach individueller Situation

Diese Werte können – bis auf Vitamin D – durch eine vielseitige Ernährung erreicht werden; allerdings folgt die Mehrheit der Bevölkerung der Empfehlung zu einer ausgewogenen Ernährung überwiegend nicht. Auch bei der Umsetzung von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Andere Länder haben diese oder ähnliche Empfehlungen  bereits verabschiedet und arbeiten an deren Umsetzung. Deshalb will das Bürgernetzwerk erreichen, dass auch in Deutschland diese Fakten systematisch in das Gesundheitswesen kommuniziert und Maßnahmen für die Versorgung der Bevölkerung ergriffen werden.

Allerdings können Bürger:innen auch heute bereits in eigener Sache tätig werden. Darauf wies Apotheker Thomas Becker aus Bensheim hin: „Ihr Hausarzt kann im Rahmen einer Blutuntersuchung auch den genauen Stand Ihrer persönlichen Vitamin-Versorgung ermitteln. Teilweise kann man auch Vitamintests in der Apotheke kaufen.“ Leider muss man bis heute die Kosten dafür oft selbst tragen – auch das sollte sich nach Vorstellungen des Bürgernetzwerks ändern.

Hier geht es zur Pressemitteilung

 

 
Gesundheit

Gesundheit

Worum geht es?

Gesundheit ist bei allen Bürgerdialogen eines der drei wichtigsten Anliegen für ein gutes Leben. Entsprechend intensiv arbeiten verschiedene Netzwerke an unterschiedlichen Aspekten. Die aktuellen Themen finden Sie unten.

Wenn Sie eines der Themen interessiert und/oder Sie gerne mitmachen möchten, hier geht es zur
Anmeldung ››› :

Themen-Gesundheit

Prävention: Vorsorge treffen

Es gibt ein bundesweites Präventionsgesetz. Demnach müssen die Kommunen für ihren Bereich Präventionspläne erarbeiten...

Gesundheitsrisiko Armut

Arme sterben früher – das sagt uns die Wissenschaft. Was können wir als Bürger/innen dagegen tun, wobei sind die...

Pflege vor Ort

Wie können wir uns in der Pflege vor Ort unterstützen und zusammenarbeiten? Was brauchen wir vom Gesetzgeber?...

Gesundes Altern

Längeres gesundes Leben durch bessere Ernährung? Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig: mit einer ausgewogenen...

Unsere Projekte

Unsere Projekte

Abendsingen im Pflegeheim – Altersnetzwerk – Begleitung von Geflüchteten – Besuchsdienst (50 Personen) – Brücke nach Uganda -Frauenstammtisch – Frei im Ruhestand – Häkeln und Stricken – Kartenspielen – Körper, Geist und Seele im Gespräch – Kreativmarkt – Kreistänze – Kunst – Job- und Schulpaten (25 Paten/innen begleiten 37 Schüler/innen und Flüchtlinge) – Lebendiger Advent – Literaturkreise – Männerperspektive – Männerstammtisch – Ma(h)lzeit – PC Support – Pflegende Angehörige – Politischer Stammtisch – Quartiersflohmarkt – Radlgruppe – Rund um den Garten – s‘Chörle –– Spieleabend – Sport mit Geflüchteten – Sozialer Reparaturdienst – Lokal-Sozial für Schüler – Sprachtraining mit Geflüchteten – Svensk prat – Tanzen – Tischtennis – Verwöhntag – Walkinggruppen – Wandern – Wir helfen uns – Wirtschaften im Dienst des Lebens – Zwergencafé – 60plus –– Kochspaß im Ringelbach –– Handwerkerpool – Tische auf die Straße – Stadtteilfest – Pomologiespektakel – Tablets im Quartier – Nachbarschaftsgespräche – Schülermentorenprogramm – Auf dem letzten Weg – Radeln ohne Alter…..

Wir vernetzen uns: Unsere Kooperationen

Wir vernetzen uns: Unsere Kooperationen

Kaffeehäusle, Caritas, Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule, Stadt Reutlingen, St. Wolfgang Schule, Kinder und Familienzentrum, Baptistische Gemeinde, Theologische Hochschule der Methodisten, Sportfreunde 02, Jugendhaus Ariba, Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist

 
Welches gesellschaftliche Problem wollt Ihr lösen?

Welches gesellschaftliche Problem wollt Ihr lösen?

Die Gesellschaft läuft Gefahr, dass sich immer mehr Menschen abgehängt fühlen, sei es durch Einsamkeit z.B. im Alter, Ausgrenzung oder das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Diesem Trend treten wir entgegen. Wir fördern, dass die Menschen aufeinander zugehen,  miteinander etwas tun, ins Gespräch kommen. Dadurch ergibt sich automatisch, dass sich  unterstützende Netzwerke bilden.  In kurzer Zeit ist es gelungen eine aktive Bürgerschaft im Nachbarschaftsbereich in Gang zu bringen.

Beteiligungsmodelle für Jugendliche

Häufig finden Dialoge und Bürgerbeteiligungsprozesse ohne oder mit viel zu wenigen Jugendlichen statt. Das kann viele Gründe haben: die Themen haben keinen Bezug zum Leben der Jugendlichen, die Sprache ist ihnen zu verquast, sie fallen durch das Raster bei der Ansprache und wissen gar nichts über den Prozess, sie fühlen sich den Erwachsenen in der Diskussion unterlegen und trauen sich nicht, und, und, und …

Wie man das ändern kann, darum geht es in einer Arbeitsgruppe, die an konkreten Beispielen im Bildungswesen neue Ideen ausprobieren, wie man die nächste Generation heute schon erreichen kann.

 

Vererbte Armut

Sozialarbeiter/innen ist es ein langbekanntes Phänomen: Armut wird häufig über Generationen hinweg vererbt. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Eine besondere Rolle spielen dabei junge, alleinerziehende Mütter, falsche Anreize in unserem Sozialsystem und fehlende Bildungsangebote, die passend für Kinder und Jugendliche und auf deren Lebenswelt zugeschnitten sind. Eine Arbeitsgruppe mit zahlreichen Frankfurter Institutionen kümmert sich darum, einen „Frankfurter Weg“ aus diesem Dilemma aufzuzeigen.

 

 

„Renovation Wave“: Quartiersentwicklung

Ein zentrales Mittel, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen nennt die EU-Kommission „Renovation Wave“. Diese Renovierungswelle wollen wir auch in Frankfurt nutzen und möglichst viel umsetzen. Dazu beschäftigen wir uns auf der Quartiersebene insbesondere mit der Frage, wie wir nachhaltig große Gebäudekomplexe aus den siebziger Jahren sanieren können. Hier besteht der größte Modernisierungsstau und ein entsprechend hohes Klimaschutzpotential. Welche guten Modelle gibt es, von denen wir lernen können? Wie gelingt es, neben ökologischen und sozialen Zielen vor allem das Wohlbefinden der Bewohner/innen zu steigern? Derzeit gilt unsere besondere Aufmerksamkeit dem „Vita“-Quartier als einem Modellprojekt im Herzen von Frankfurt-Bornheim.