Modernes Wohnen: Webinar und Umfrage zur Wohnvision Bergstraße

Modernes Wohnen: Webinar und Umfrage zur Wohnvision Bergstraße

Wie wollen Menschen wohnen? Im Häuschen im Grünen – oder doch lieber in Gemeinschaft mit anderen, unabhängig von Alter und Status? Ist Geschosswohnungsbau nur etwas für die Stadt, oder passt er auch ins Dorf? Wie reduzieren wir den Flächen- und nachhaltig den Energieverbrauch?

Antworten gab es bei einem Webinar, zu dem der Verein Wohnvision und das Bürgernetzwerk unter dem Dach des Open Government Labors HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald eingeladen hatten. Fachleute aus den Bereichen Architektur, Projektentwicklung und Energiewirtschaft gaben den fachlichen Input und ergänzten die geschilderten Beispiele aus der Praxis.

Doppeltes Ziel der Veranstaltung: Die Kommunalpolitik und die Öffentlichkeit insgesamt für das Thema sensibilisieren, um den Boden für konkrete Projekte zu bereiten. Und mit einer Online-Befragung mehr über die Wohnbedürfnisse der Landkreisbevölkerung zu erfahren. Von Ihrem Beitrag sind Sie nur einen Klick entfernt. Bitte nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit, um sechs Fragen zu beantworten.

Die Umfrage zum Thema „Modernes Wohnen in Gemeinschaft“ finden Sie unter: www.wohn-vision.com/

 

Der Bergsträßer Anzeiger berichtete ausführlich über das Webinar und die Themen der Wohnvision

Der Verein Wohnvision Bergstraße informierte in Zusammenarbeit mit dem Open Government Labor „HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald“ bei einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 9. Juni 2021, über alternative, gemeinschaftliche Wohnformen, die Familie und Beruf vereinbaren, ökologische Aspekte berücksichtigen und Kosten erträglich halten:

 

Wie auch im Kreis innovatives Wohnen möglich sein könnte

Das Wohnen bricht aus dem Privaten aus. Vielerorts entstehen Modelle einer lebendigen Gemeinschaft mit einem generationenübergreifenden, nachbarschaftlich organisierten und konzeptionell unterstützenden Ansatz. Auf der Suche nach einer Alternative zu gängigen, isolierten Wohnformen im städtischen Raum hat sich in Heidelberg das Projekt „Horizonte“ gegründet. Auf dem Gelände der ehemaligen Mark-Twain-Village ermöglicht die Stadt neue Ideen von Wohnen und Leben. Gemeinsam ist allen die Vision von einer sozial und ökologisch verträglichen Lebensgestaltung. Ein Beispiel mit Pioniercharakter.

„In unserem Kreis gibt es noch kein Vorzeigeprojekt“, betont Gerhard Vetter. Der Vorsitzende des Vereins Wohnvision Bergstraße hofft, dass sich das bald ändern wird. Seit über drei Jahren verfolgt der Verein das Ziel von altersgemischten Wohnmodellen, um Generationen zusammenzubringen und Menschen ein bezahlbares, sicheres und solidarisch geprägtes Zuhause anbieten zu können.

 

40 Teilnehmer diskutierten online über Wohnvisionen

In einem Online-Webinar wurden jetzt Ideen und Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert, um dafür zu werben, dass auch im Kreis Bergstraße innovative Konzepte umgesetzt werden. Knapp 40 Teilnehmer waren zugeschaltet und hörten von Experten aus den Bereichen Architektur und Energieversorgung, wie Lösungsansätze eines modernen und ressourcenschonenden Wohnens aussehen könnten. Nach Angaben der Veranstalter sollten dabei aber nicht nur Best-Practice-Modelle präsentiert, sondern auch konkrete erste Schritte zur Planung neuer Wohnkonzepte in der Region angebahnt werden. Im Nachgang wird sich zeigen, ob und in welcher Qualität dies umgesetzt wird.

 

 

Laut Vetter folgt das Konzept eines gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnens sowohl den allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen wie auch den individuellen Vorstellungen im Kontext eines demografischen Wandels, der viele Lebensbereiche betrifft: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die immer angespanntere Situation auf dem Wohnungsmarkt und nicht zuletzt die ökologische Komponente, der eine immer höhere Gewichtung zukommt. Die Energieversorgung spielt in der baulichen Umsetzung längst eine ebenso große Rolle wie architektonische Details und das infrastrukturelle Umfeld.

 

Der Bedarf für neue Wohnformen ist vorhanden

Der Bedarf ist vorhanden: Laut Verein sind bundesweit rund 40 Prozent aller Wohnungen Single-Haushalte. Gleichzeitig wird die Bevölkerung immer älter. Viele Menschen stellen sich die Frage, wo und wie sie im dritten Lebensabschnitt leben wollen. Tatsache ist, dass viele Senioren einen Umzug scheuen. Die meisten bleiben bis ins hohe Alter in ihrer Wohnung, was den statistischen Wert erklärt, dass ältere Menschen in relativ großen Wohnungen leben: Die Hälfte der alleinstehenden Ruheständler mit Wohneigentum verfügt über rund 100 Quadratmeter. Die Theorie: Gäbe es mehr kompaktere oder gemeinschaftlich organisierte Angebote, würden viele in kleinere Einheiten umziehen und beispielsweise Platz für Familien machen.

„Die Zeit ist reif für neue Wohnformen“, so Gerhard Vetter, der für mehr Mut und praktische Umsetzungen plädiert. Denn echte Lebensqualität hänge nicht von Quadratmetern, sondern von sozialen und baulichen Faktoren ab. Worauf es den Menschen wirklich ankommt, will Wohnvision Bergstraße mit einer breit angelegten Umfrage ermitteln, die gemeinsam mit dem Bürgernetzwerk durchgeführt wird, aus dem heraus sich der Verein gegründet hatte.

Während die Bergstraße noch diskutiert, sind in Heidelberg bereits seit zwei Jahren alle Wohnungen bezogen. 30 Vereinsmitglieder sind angeschlossen. Im Dialog mit einer Baugenossenschaft als Träger und den Architekten des Neubaus konnten sie ihre Ideen einbringen und am gemeinsamen Konzept mitarbeiten, wie Ute Ranalder berichtet. Vor gut zehn Jahren sei das Wohnprojekt nur eine vage Idee von einer Handvoll Personen gewesen, die sich einmal im Monat auf ein Bier getroffen hatten. Inzwischen ist aus dem Stammtisch ein Verein geworden, der auf Konversionsflächen in der Südstadt ein außergewöhnliches Projekt umgesetzt hat: zwei Gebäude mit über 20 Wohnungen samt eigener Kindertagesstätte. Neben Singles wohnen dort Familien, Senioren und junge Mieter Tür an Tür.

„Gemeinschaftliches Wohnen und gegenseitige Unterstützung sind uns sehr wichtig. Deswegen begrüßen wir es, wenn Menschen unterschiedlicher Lebenssituationen gemeinsam wohnen und voneinander profitieren“, betont Ute Ranalder.

Um die Gemeinschaft zu stärken, verbringen die Bewohner viel Zeit zusammen. Dazu gehören auch die Selbstverwaltung des Projekts, die gemeinsame Gartenarbeit oder die Vermietung des Gemeinschaftsraums. Durch dieses Konzept habe man außerdem die Mietpreise reduzieren können. Mit unter zehn Euro pro Quadratmeter lebt man bei „Horizonte“ relativ günstig.

Auch in Darmstadt gibt es etliche Projekte eines gemeinschaftlichen Wohnens. Dort leben Menschen in verschiedenen Lebensphasen wohnen zusammen – mit und ohne Kinder, Aktive und Hilfebedürftige, Alte und Junge. Kulturelle Vielfalt trifft sich mit ökologischem Bauen und barrierefreiem Denken. Bereits 2005 wurde ein Runder Tisch gegründet, um den Austausch zu fördern und Netzwerke zu starten. Die Stadt hat dafür Anfang des Jahres eine Koordinierungsstelle für Interessenten gemeinschaftlichen Wohnens eingerichtet. Gemeinschaftliches Wohnen gilt in Darmstadt als wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig könne der Einzelne ein hohes Maß an Selbstbestimmung erreichen, heißt es.

Der Bergsträßer Verein hofft, mit der Onlineveranstaltung einen weiteren Impuls gesetzt zu haben, um im Kreis eine ähnliche Dynamik zu entfachen. Die ersten Rückmeldungen während des Webinars klangen überwiegend positiv.

 

Ansprechpartner:


Text-Quellen:
Bergsträßer Anzeiger, Open Government Labor Bergstraße-Odenwald und Verein Wohnvision Bergstraße

Bild-Quelle: Verein Wohnvision Bergstraße

Presseerklärung: Für eine ausreichende Vitamin- und Mikronährstoffversorgung der Menschen in Deutschland

Presseerklärung: Für eine ausreichende Vitamin- und Mikronährstoffversorgung der Menschen in Deutschland

Bürgernetzwerk will Vitaminversorgung auf die politische Agenda setzen – Anhörung von Experten beendet – Vorbild anderer europäischer Staaten nutzen – Petition an Bundesregierung und Bundestag mit Unterschriftensammlung

Mit einer Petition an Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete sowie mit einer Unterschriftensammlung will das Bürgernetzwerk die Versorgung der Bevölkerung mit Vitaminen und Spurenelementen als Beitrag zur Stärkung des Immunsystems auch als eine Maßnahme im Umgang mit der Corona Pandemie auf die Agenda der COVID-19-Debatten in Deutschland setzen. Wissenschaftliche Studien belegen insbesondere erhebliche Effekte einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung, auch im Zusammenhang mit Corona-Erkrankungen. Während andere europäische Staaten entsprechend klare Empfehlungen aussprechen und teilweise auch Vitamin D kostenfrei an Risikogruppen verteilen, findet diese Debatte und Information in Deutschland viel zu wenig statt.

Prof. Manfred Eggersdorfer vom Bürgernetzwerk Frankenthal beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Prävention im Gesundheitswesen und koordiniert die Aktivitäten verschiedener Netzwerke zu dem Thema. Nach Auswertung der vorhandenen wissenschaftlichen Studien führte das Bürgernetzwerk bis Mitte April abschließende Gespräche mit Experten sowie ein Bürgergespräch zu diesem Thema durch. Eggersdorfer fasst zusammen: „Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen unumstritten Effekte – und zwar zumeist signifikante und erhebliche  Wirkungen“. Aufgeführt wurden Ergebnisse aus Studien, die zum Beispiel zeigen:

  • Durch ausreichende Versorgung mit Vitamin D wird das Risiko für akute Atemwegs-erkrankungen um bis zu 70 Prozent gesenkt.
  • Bei COVID-19 Kranken reduziert die Gabe von Vitamin D das Risiko für Behandlung auf einer Intensivstation um 82%, und das Risiko zu sterben um 64%.
  • Vitamin-D-Mangel erhöht das Krankheitsgeschehen (6-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf) und die Sterblichkeit bei COVID-19-Erkrankungen (14-fach erhöhte Sterblichkeit).
  • Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für Krankenhausaufenthalt und das Sterblichkeitsrisiko bei COVID-19 um über 80 %.
  • Auch das DKFZ unterstützt mit seiner Forschung diese Ergebnisse und berechnet, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D an über 50-jährige in Deutschland 13% der Krebstodesfälle jährlich (= 30.000 Leben) verhindern.

Allerdings verfügen nur etwa 12 % der Deutschen über einen guten Vitamin-D-Spiegel (über 75 nmol/l bzw. 30 ng/ml).

Für den renommierten Vitaminforscher Dr. Ludwig Manfred Jacob ist daher die Botschaft klar: „Vitamin D ist absolut lebenswichtig, aber eine Unterversorgung die Regel. Es wirkt günstig bei vielen Krankheitsbildern, senkt die Krebssterblichkeit und die Gesamtsterblichkeit. Wir sollten alles tun, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung, der Gesunden und der Kranken sicherzustellen.“

Das Bürgernetzwerk wird daher eine entsprechende Petition an die Bundesregierung, die Bundestagsabgeordneten und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung richten, sowie in den entsprechenden Plattformen Bürger:innen mit einer Unterschriftensammlung Gelegenheit geben, das Anliegen zu unterstützen. Ziel der Petition ist es, die Information der deutschen Bevölkerung über die Bedeutung von Vitamin D und anderen Mikronährstoffen sicherzustellen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Unterversorgung in Deutschland zu beheben.

Dabei kann die Politik nicht nur beim Vitamin D, sondern auch generell zur ausreichenden Versorgung mit Mikronähstoffen auf eindeutige wissenschaftliche Ergebnisse setzen: Auf Basis der Nationalen Verzehrstudie Deutschland haben Wissenschaftlergremien klare Empfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland abgegeben. Sie schlagen für eine optimale Versorgung zur Stärkung des Immunsystems folgende tägliche Einnahmen vor:

  • 200 mg Vitamin C
  • 2000 – 4000 I.E. Vitamin D
  • 8 – 11 mg Zink
  • 50 – 100 µg Selen
  • 250 mg Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin K und B-Vitamine nach individueller Situation

Diese Werte können – bis auf Vitamin D – durch eine vielseitige Ernährung erreicht werden; allerdings folgt die Mehrheit der Bevölkerung der Empfehlung zu einer ausgewogenen Ernährung überwiegend nicht. Auch bei der Umsetzung von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Andere Länder haben diese oder ähnliche Empfehlungen  bereits verabschiedet und arbeiten an deren Umsetzung. Deshalb will das Bürgernetzwerk erreichen, dass auch in Deutschland diese Fakten systematisch in das Gesundheitswesen kommuniziert und Maßnahmen für die Versorgung der Bevölkerung ergriffen werden.

Allerdings können Bürger:innen auch heute bereits in eigener Sache tätig werden. Darauf wies Apotheker Thomas Becker aus Bensheim hin: „Ihr Hausarzt kann im Rahmen einer Blutuntersuchung auch den genauen Stand Ihrer persönlichen Vitamin-Versorgung ermitteln. Teilweise kann man auch Vitamintests in der Apotheke kaufen.“ Leider muss man bis heute die Kosten dafür oft selbst tragen – auch das sollte sich nach Vorstellungen des Bürgernetzwerks ändern.

 

Für weitere Fragen und verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Hans-Peter Meister, Rossdorfer Straße 22, 60385 Frankfurt,
hans-peter.meister@gmx.de,
Telefon 0170-327 3666

Mehr Informationen und Details unter https://www.buergernetzwerk.de/coronavorsorge-durch-nahrungsergaenzung/

Unterschriftensammlung unter www.change.org.

ERGÄNZUNG DER REPRÄSENTATIVEN DEMOKRATIE

ERGÄNZUNG DER REPRÄSENTATIVEN DEMOKRATIE

Für Dr. Hans-Peter Meister, den geistigen Vater der Bürgernetzwerk-Idee, liefert die lange Liste der Umsetzungsvorschläge, die für die Entwicklung der Bensheimer Innenstadt erarbeitet wurden, den eindrucksvollen Beleg dafür, welche Potenziale im zivilgesellschaftlichen Engagement stecken:  „Es ergänzt die repräsentative Demokratie und erweitert den Horizont um die Sachkunde und den Ideenreichtum, die in der Stadtgesellschaft schlummern.“

Der IFOK-Gründer Meister gilt als einer der führenden Beteiligungsexperten in Deutschland. Er kann nicht nachvollziehen, wenn Verwaltung und Politik die Vorschläge, die auf diese Weise auf dem Tablett serviert werden, auf die lange Bank schieben oder gar links liegen lassen. Den Bürgerdialog zum „Marktplatz der Zukunft“ hält Meister nach wie vor für einen „perfekten Beteiligungsprozess“. Im Ergebnis markiere er die Eckpunkte für die wesentlichen Zielvorgaben: Belebung, auch nach Geschäftsschluss und unabhängig von  Jahreszeit und Wetter, ein von der Hauptstraße aus unverstellter Blick auf die Stadtkirche St. Georg sowie die planerische Betrachtung des gesamten Marktplatzes und seines städtebaulichen Umfelds als ein zentrales Element eines Gesamtkonzepts.

Dass dies nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren noch einmal mit einem offenen Ideenwettbewerb hinterfragt werden soll, kostet zwar weitere Zeit, ist aber vom Bürgernetzwerk nicht zu beanstanden. Ärgerlich bis respektlos gegenüber den mehrere hundert am Bürgerdialog bis Dezember 2019 Beteiligten ist allerdings die Erwartung, dass bei der Vorbereitung des auszuschreibenden Ideenwettbewerbs neben der Verwaltung und der Kommunalpolitik nur die Initiatorinnen des Bürgerbegehrens beteiligt werden sollen. „Hier beginnt das Glas halb leer zu werden“, macht sich Frust und Ärger im Lenkungsteam des Bürgernetzwerks Zukunft der Innenstadt breit.

ZEIT FÜR EINE ZWISCHENBILANZ

ZEIT FÜR EINE ZWISCHENBILANZ

Je nach Blickwinkel ist das Glas halb voll oder halb leer. Wer es positiv sieht, bilanziert nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit: Das Engagement der Vielen, die mitgedacht, mitgeredet und mitgemacht haben, beginnt sich auszuzahlen.

Das haben wir gemeinsam erreicht:

  • Bensheim verfügt über eine Stadtmarke und Kampagnen-Strategie, die ein Gefühl dafür erzeugt, wie die Stadt sich präsentieren und wie sie von Einheimischen und Auswärtigen wahrgenommen werden will.
  • Es gibt ein Stadtmarketing, das gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten unterstützend viele Hebel in Bewegung setzt, damit Fachgeschäfte und gastronomische Betriebe nicht auf der Strecke bleiben.
  • Es liegen fertige Pläne in der Schublade, um die Lauter als topografisches Kleinod in der Innenstadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu küssen.
  • Aus einer vom Bürgernetzwerk durchgeführten Kunden- und Passantenbefragung wurde ein Konzept abgeleitet, wie der Wochenmarkt vielfältiger und damit als Magnet für die Innenstadt noch attraktiver werden kann.
  • Ein zeitgemäßer Onlineauftritt des Stadtmarketings nimmt Stück für Stück Gestalt an. Ab dem nächsten Monat wird das digitale Schaufenster mit Informationen rund um den Aspekt Markt und Regionales bestückt sein.
  • Ein Masterplan mit 20 Einzelpunkten bietet die Diskussionsgrundlage für ein ganzheitliches Nutzungs- und Gestaltungskonzept für Bensheims Zentrum – getreu dem Motto: Das Herz der Stadt schlägt in der Mitte.
  • Die kollektiven Anstrengungen, dass dies so bleibt, haben die Juroren der vom Wirtschaftsministerium ausgerufenen landesweiten Innenstadt-Offensive mit einem ersten Preis gewürdigt.
  • Jetzt, mit der neuerlichen Bewerbung mit dem Slogan „Heimat leben auf bensheimisch“, soll dieser Erfolg wiederholt werden. Punkten wollen die Initiatoren mit der Vernetzung von digitalen und stationären Marktplätzen. Dieser Brückenschlag ist nicht nur den Lehren aus der Pandemie geschuldet, sondern allgemein den sich wandelnden Konsum- und Freizeitgewohnheiten sowie der wachsenden Bedeutung, die mobile Informationsquellen dabei spielen.

 

Das muss jetzt angepackt werden

  • Halb leer ist das Glas, weil so getan wird, als wäre es eine völlig neue Eingebung, Innenstadtentwicklung und Stadtmarketing ganzheitlich zu denken: „Die Parole skandieren jetzt ausgerechnet diejenigen, die sich zweieinhalb Jahre lang nicht beteiligt, geschweige denn aktiv in die Entwicklung von Lösungskonzepten eingebracht haben.“
  • Bensheim leidet nicht an konzeptionellen Defiziten, sondern an einem Umsetzungsproblem: „Es dauert alles zu lang. Vieles wird, wenn überhaupt, halbherzig bis schlecht umgesetzt, und die Diskussionen beginnen immer wieder von vorne.“

Das gilt für das Nutzungs- und Gestaltungskonzept für die Innenstadt genauso wie für die organisatorische Aufstellung des Stadtmarketings als Verantwortungsgemeinschaft unter Mitwirkung aller beteiligten Akteurs- und deren Zielgruppen.

  • Noch immer wird von Teilen der Politik und von einzelnen Interessenvertretungen nicht verstanden, dass das Bürgernetzwerk keine Initiative gegen oder für etwas ist, sondern ein offenes Forum für alle, die mitdiskutieren und mitgestalten wollen, und zwar an Sachthemen und kontinuierlich. Dazu passt nicht, Bürgerbeteiligung von oben nach unten zu steuern und im schlechtesten Fall die Agenda per Satzung und auf Grundlage von Gremienbeschlüssen vorzugeben.
  • Bürgerbeteiligung ist kein Instrument der Verwaltung, sondern eine Kultur, die von der Bevölkerung gelebt werden muss.“

  • Erfreulich ist, dass sich alle an einem Livestream mit dem Bürgernetzwerk beteiligten Fraktionen dafür ausgesprochen haben, unmittelbar nach der Kommunalwahl einen „Runden Tisch“ zu etablieren, um parteiübergreifend nach einvernehmlichen Lösungen für anstehende Probleme zu suchen.

Auf den Tag X vorbereiten

  • Positiv bewertet wird vom Bürgernetzwerk auch, dass es in einer konzertierten Aktion mit dem Lions-Club in kürzester Zeit gelungen ist, eine kreative Strategie zu entwerfen, die Handel und Gastronomie dauerhafte Öffnungsperspektiven nach dem Lockdown ermöglicht. Auch hier hängt alles von einer proaktiven Vorbereitung ab.

 

MOBILITÄT UND SMART CITY BENSHEIM

MOBILITÄT UND SMART CITY BENSHEIM

Digitalisiertes 3D-Stadtmodell, © DLR Verkehr

Wenn man die Qualität einer Innenstadt ganzheitlich betrachten möchte, gehören viele Dinge dazu, die einem Betrachter nicht unbedingt zuerst einfallen. Ganzheitlich, die Vokabel ist vermutlich überstrapaziert. Dennoch hat das Bürgernetzwerk Bensheim von Anfang an den Ansatz, möglichst viele Aspekte vernetzt zu betrachten, die einen Einfluss auf die Stadtqualität haben. Das Ziel ist es dabei, eine möglichst hohe Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Innenstadt zu schaffen, um sie zukunftsfähig aufzustellen.

In der Arbeitsgruppe „Mobilität“ unter der Leitung von Markus Bamberg und Norbert Diehl untersuchen wir die Frage, welchen Beitrag der Verkehr und seine ganzen Facetten auf diese Qualität einzahlen kann. Welchen Verkehr gibt es überhaupt in Bensheim, und wie wirkt er sich jeweils aus? Welche Megatrends sind überregional zu beobachten, und sind diese auch ein Thema für die Kommune? Wie kann die Gestaltung der Mobilität schrittweise umgesetzt werden, um der Vision Stück für Stück näher zu kommen?

Ergebnisse aus dem „Innenstadtdialog 2030 zur Entwicklung der Innenstadt“ von 2017

Seit 2018 haben wir zunächst die Ist-Situation analysiert, um in der Arbeitsgruppe eine fachlich grundierte Diskussion zu führen. Dabei fanden und finden noch immer viele Treffen mit der Stadtverwaltung, Verkehrsdezernat, Parteien, Verbänden und Institutionen im Bereich Mobilität statt. Ebenso wurden die Vorarbeiten ausgewertet, die es bereits im Innenstadt-Dialog/Rotes Sofa, im Green City Masterplan, im Luftreinhalteplan für das Gebiet Südhessen – Teilplan Bensheim, im Radverkehrskonzept, im Parkraumbewirtschaftungskonzept oder im Verkehrsentwicklungsplan gibt. Ziel ist es immer, von der Bevölkerung getragene Verbesserungen herbeizuführen, die auf die individuellen Bedürfnisse Bensheims passen. Es geht dabei nicht um Ideologien oder vorgefasste Meinungen, sondern um einen möglichst breiten Konsens. Erste Ergebnisse und Ziele haben wir bereits in einem Bürgerforum 2019 vorgestellt.

Formulierte Ziele für Verkehr und Mobilität:

  • Gute Erreichbarkeit der Innenstadt
  • Hohe Aufenthaltsqualität für alle Nutzer
  • Nachhaltige Mobilität für die Stadt

 

Mobilitätskonzept und Parkkonzept erarbeiten

Bensheim muss sich auf die veränderten Mobilitätsanforderungen der Zukunft einstellen. Das betrifft vor allem die intelligente Vernetzung von individuellem und öffentlichem Nahverkehr, die Infrastruktur für eine vermehrte Nutzung des Fahrrads, aber auch ein Parkraumkonzept, das die Innenstadt gegenüber der „grünen Wiese“ konkurrenzfähig hält. Hier spielt vor allem intermodale Mobilität eine Rolle: wie können die verschiedenen Verkehrsträger in der Zukunft kombiniert (z.B. Park+Ride oder Park+Bike) und der Verkehrsraum gerecht aufgeteilt werden?

Reduzierung der Umweltbelastung

Für die Steigerung der Lebensqualität ist eine Betrachtung der Umweltbelastung ein wichtiger Punkt. Megatrends sind hier die Minimierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und ein umfassendes Verkehrskonzept. „Stadt- und Verkehrsplanung müssen zusammen gedacht werden. Es werden Orte gebraucht, in denen ausgehandelt wird, wie öffentliche Räume in Zukunft genutzt werden.“ (Dr. Cordelia Polinna, Urban Catalyst)

Zur Transparenz der Umweltbelastung ist ein Zusammenspiel von Digitalisierung und Apps zur Erfassung des Luftmessnetzes (CO2, NOX) erforderlich. Erste Smart-City-Diskussionen sind bereits geführt worden.

(Quelle: Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay)

Smart Mobility und Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme

Ein Schlüssel für eine gute, saubere und effiziente Mobilität ist die Digitalisierung. Sie hilft uns dabei, mehr Mobilität bei weniger Verkehr zu erreichen – und gleichzeitig weniger Emissionen auszustoßen. Dafür braucht es Lösungen, die mittels smarter Sensoren ermöglicht, die verschiedenen Verkehrsteilnehmer zeitlich exakt zu bestimmen. Diese Daten sind die Grundlage für ein Modell zur Schaffung von Anreizen, andere Verkehrsträger und -wege zu wählen und so zur Optimierung beizutragen.

Erfassung von Fahrzeugtypen sowie deren Fahrtrichtung. (Quelle: stock.adobe.com)

Das Bürgernetzwerk informiert sich ständig über Entwicklungen und Projekte im Bereich der Digitalisierung und hat auch schon verschiedene Referenzprojekte kennengelernt (Parksystem Langenfeld, Smart City Darmstadt und Mannheim, LoRaWAN-Projekte im Kreis Bergstraße).

Im Blick sind dabei immer die Möglichkeiten, was davon wie in Bensheim realisiert werden kann und – wie bereits zu Beginn geschrieben – auf das Ziel Stadtentwicklung einzahlt.

Leitthemen für die weiteren Aktivitäten:

  • Vernetzung diverser Mobilitätsangebote (Car-Sharing, nextbike, E-Ladestationen)
  • Transparenz der Verkehrs- und Umweltsituation durch digitale Messstellen
  • Ausbau des Netzes verschiedener Verkehrsteilnehmer (ÖPNV, Fahrrad, Fußgänger, Auto u.A.)
  • Online-Parkleitsystem (auch Fahrrad), kombiniert mit intermodalem Verkehrsnutzen
  • Mobilitätsportal Bensheim

Schaubild Mobilitätsportal (Quelle: team red / Thorsten Gehrlein)

Bürgergespräche: Zusammenleben aber wie? Seien sie am 24.03.2021 um 17 Uhr dabei

Bürgergespräche: Zusammenleben aber wie? Seien sie am 24.03.2021 um 17 Uhr dabei

Nachbarschaftsgespräche: „Zusammenleben – aber wie?“

Unter diesem Titel organisieren die Plattform lebenswert und die Stadt Reutlingen gemeinsam Nachbarschaftsgespräche im Stadtteil Ringelbach. Ziel ist es, im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationsübergreifenden Miteinanders das Wohnquartier nachhaltig weiterzuentwickeln. Vor allem soll für die Bürger*innen der Beziehungs-Wohlstand gefördert werden, ein Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Wir werden über die bisherigen Nachbarschaftsgespräche berichten, die Entwicklung der Gespräche beschreiben und aufzeigen, welche Folgen sich in der Praxis ergeben.

*Dr. Ute Bruckinger, Leiterin der Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Reutlingen

*Otto Haug, Diakon i.R., ehrenamtlich im Leitungskreis der Plattform lebenswert engagiert.

Die. Veranstaltung findet am 24.03.2021 um 17 Uhr Online statt.

Hier können sie sich direkt für das Event anmelden. 

 

Bürgergespräch Fitness für das Immunsystem:  Was bringen Nahrungsergänzungsstoffe? Seien sie am 31.03.2021 um 19 Uhr dabei.

Bürgergespräch Fitness für das Immunsystem: Was bringen Nahrungsergänzungsstoffe? Seien sie am 31.03.2021 um 19 Uhr dabei.

Ein besonders aktuelles Thema betrifft das Immunsystem. Gerade in Zeiten der Coronapandemie stellt sich die Frage, ob und wie man seine Immunabwehr mit Nahrungsergänzungsmitteln stärken. In einigen Ländern Europas gibt es dazu klare Empfehlungen von Expertengremien und der Politik und teilweise werden sogar Vitamine kostenfrei an die Bevölkerung abgegeben, um einer Corona-Erkrankung vorzubeugen. Wie sieht das in Deutschland aus? Können wir die Empfehlungen aus anderen Ländern auch bei uns umsetzen? Was kann man selbst tun? Und sollte die Politik bei uns handeln?

Die Gesprächspartner werden sein:

Prof. Dr. Manfred Eggersdorfer

Professor für Healthy Ageing, Universität Groningen

Dr. med. Ludwig Manfred Jacob

Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung Heidesheim

Die Veranstaltung ist eine Onlineveranstaltung und findet am 31.03.2021 um 19 Uhr statt.

Hier können sie sich direkt für die Veranstaltung anmelden. 

BENSHEIMER FRAKTIONEN WOLLEN EINEN RUNDEN TISCH

BENSHEIMER FRAKTIONEN WOLLEN EINEN RUNDEN TISCH

Wahlkampfzeiten müssen nicht zwangsläufig dazu führen, dass Gemeinsamkeiten ausgeblendet und Debatten nur noch holzschnittartig geführt werden. Das virtuelle Treffen von Vertreter*innen des Bürgernetzwerks und der Fraktionsspitzen in der Stadtverordnetenversammlung war jedenfalls von einer nicht selbstverständlichen Sachlichkeit geprägt. Am Ende stand sogar ein Versprechen für die Zukunft. Sobald der Wahlkampfrauch verzogen ist und die Gremien neu konstituiert sind, soll der ausgerollte Faden an einem „runden Tisch“ von allen Beteiligten wieder aufgenommen werden. Denn darin bestand Übereinstimmung: Gerade jetzt kommt es für die Corona-gebeutelte Innenstadt mehr dann je auf das Zusammenwirken aller Beteiligten und auf sichtbare Signale an.

Es geht um nicht weniger als darum, dass Bensheims Mitte eine Zukunft als Begegnungs-, Verweil- und Einkaufsort hat.

Die Voraussetzungen dafür zu schaffen, verlangt angesichts der schwierigen städtischen Haushaltslage mit dramatischen Einnahmeneinbrüchen eine kollektive Kraftanstrengung. Klar ist aber auch, dass es keine Alternative ist, Investitionen und den begonnenen Aufbau eines schlagkräftiges Stadtmarketings auf die lange Bank zu schieben. Die Erfolgsformel heißt Verantwortungsgemeinschaft: Viele müssen ihren Beitrag leisten – die Politik genauso wie Handel und Gastronomie, Immobilienbesitzer, die Wirtschaft insgesamt, Kulturschaffende, Vereine und die Bürgergesellschaft überhaupt.

Um mehr über die Vorstellungen der Parteien zu dieser Herausforderung zu erfahren, hatte das Bürgernetzwerk um die Beantwortung von vier Fragen gebeten:

  1. Wofür und in welchem Umfang sollen im Jahr 2021 Haushaltsmittel für Innenstadtmarketing und stadtgestalterische Projekte eingesetzt werden?
  1. Was muss nach der Kommunalwahl SOFORT angegangen werden?
  1. Was sind die drei bis fünf wichtigsten investiven Projekte und Maßnahmen, die auf keinen Fall auf die lange Bank geschoben werden dürfen?
  1. Woran wollen sich die Fraktionen als gestaltende Kraft für Bensheims Innenstadt nach Ende ihrer Wahlzeit messen lassen?

Die Antworten dienten als Einstieg in eine zweistündige Videokonferenz, in deren Verlauf vor allem erörtert wurde, wie Blockaden in der Entscheidungsfindung und Hindernisse für eine zügige Umsetzung von Projekten und Strategien überwunden werden können. Anders formuliert: Wie lassen sich Koalitionen in der Sache schmieden? Und welche Rolle spielt das Bürgernetzwerk für einen konstruktiven und kooperativen Dialog – vielleicht sogar in einem institutionalisierten Format?

Bensheim braucht Koalitionen in der Sache

An der guten Absicht soll’s nicht liegen. „Alle ziehen an einem Strang“, lautet die Losung, auf die sich die Gesprächsrunde verpflichtete.

Der Link zum Mitschnitt des Erfahrungs- und Meinungsaustauschs finden Sie hier kurzelinks.de/6jnw

 

 

UMFRAGE ZU WOHNBEDÜRFNISSEN IN DER REGION BERGSTRASSE-ODENWALD

UMFRAGE ZU WOHNBEDÜRFNISSEN IN DER REGION BERGSTRASSE-ODENWALD

Wie will ich wohnen?

Unter der idealen Wohnform versteht jede/r etwas anderes. Das Spektrum reicht vom Einfamilienhaus über die Eigentums- bis zur Mietwohnung. Auch was den Wohnort und die Erwartung an gute Nachbarschaft betrifft, gibt es ganz unterschiedliche Vorstellungen.

Wir wollen wissen: Was sind die Wohnbedürfnisse der Menschen im Kreis Bergstraße, die an Formen des gemeinschaftlichen Wohnens interessiert sind?

Antworten soll die nachstehende Umfrage zu den Wohnbedürfnissen in der Region Bergstraße-Odenwald liefern. Aufbauend auf den Ergebnissen sollen Projekte initiiert werden, die konkrete Bedarfe berücksichtigen. Die Teilhabe am Wandel soll durch aktives Mitgestalten ermöglicht werden.

 

Wer steckt dahinter?

Initiatoren der Umfrage zur Wohnsituation im Kreis Bergstraße sind der Verein WohnVision Bergstraße e.V. und das Bürgernetzwerk Bergstraße-Odenwald mit der Initiative HeimatLeben 4.0 (Open-Government-Labor Bergstraße-Odenwald).

Warum die Umfrage?

Sowohl der Verein WohnVision Bergstraße als auch das Bürgernetzwerk verstehen sich als politisch unabhängige und nicht gewerblich tätige Initiativen, die den Bürgerinnen und Bürgern unserer Region, z.B. in Bezug auf die Versorgung mit passendem Wohnraum, ein größeres Gewicht geben möchten. Oft kennen unsere gewählten Kommunalpolitiker(innen) die Interessenlagen ihrer Wähler(innen) nur unzureichend. Deshalb möchten wir durch unsere Online-Umfrage diesen Interessen mehr öffentliche Beachtung ermöglichen. Die Ergebnisse der Befragung werden wir in geeigneter Weise veröffentlichen und mit den kommunalpolitischen Verantwortlichen diskutieren.

Besonderheit der Umfrage

Neben allgemeinen Fragen zur gewünschten Wohnsituation legt die Umfrage einen Schwerpunkt auf innovative Wohnformen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen sowie um so genannte Coworking-Modelle bzw. die Verbindung aus beiden in Form von kombinierten Wohn- und Arbeitsbereichen.

Diesen innovativen Wohn- und Arbeitsraumkonzepten gemeinsam ist die zugrundeliegende Überzeugung, dass es gilt: Menschen und Dinge zu verbinden, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Es geht um sozialen Austausch.  Aus Bewohnerinnen und Bewohnern werden Nachbarn.

Wie wollen wir zusammenleben? Diese Frage ist längst nicht mehr nur privat – sie ist hochpolitisch. Denn es geht um nichts weniger als den sozialen Zusammenhalt und das Miteinander der Generationen.

Ihre Erwartung interessiert uns:

Ermöglichen Sie durch Ihre Teilnahme an der Umfrage, dass in unserer Region ein starker Impuls gesetzt werden kann, eine konsequent an den Bedürfnissen der Bürger(innen) ausgerichtete Versorgung mit Wohnraum auf den Weg zu bringen.

Der Weg zur Umfrage:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdKJJCKSuPBcAFJx6Sf8sGEXntgIeWWz2ck9u_vlwdF_w8Z8Q/viewform?usp=sf_link

oder alternativ den QR-Code scannen

BEFRAGUNG DER BENSHEIMER FRAKTIONEN ZUR KOMMUNALWAHL 2021

BEFRAGUNG DER BENSHEIMER FRAKTIONEN ZUR KOMMUNALWAHL 2021

Anlässlich der Kommunalwahl 2021 möchte das Bürgernetzwerk Bensheim mit den Bensheimer Fraktionen in einen Austausch über deren Vorstellungen zur Bensheimer Innenstadtentwicklung und zum Stadtmarketing treten.

Die nachhaltige Entwicklung der Bensheimer Innenstadt stellt für die

  • Kommunalpolitik, aber auch für
  • Handel, Gastronomie, Dienstleistende, Kulturschaffende und ehrenamtlich

Engagierte sowie für die Stadtgesellschaft insgesamt eine große Herausforderung dar.

Das gilt erst recht angesichts der Notwendigkeit, das „Herz“ unserer Stadt nach den fast schon ein ganzes Jahr währenden pandemiebedingten Einschränkungen – bis zu teilweise monatelangen Komplettschließungen – zu reanimieren.

Das Bürgernetzwerk Bensheim hat es sich seit 2018 zum Ziel gesetzt, mit einer kollektiven Kraftanstrengung gemeinsam mit allen Akteursgruppen das Zentrum von Bensheim als Begegnungs-, Erlebnis- und Einkaufsort so zu gestalten, dass die (Innen-)Stadt im Standortwettbewerb und gegen den Onlinehandel bestehen kann.

Die Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit ihrer Stadt. Dass dies so bleibt, hängt nicht zuletzt davon ab, ob und wie es gelingt, Bensheims Zentrum für veränderte Freizeit- und Konsumgewohnheiten attraktiv zu machen. Diesen strategischen Ansatz wollen wir – wie von Anfang an immer wieder betont – kooperativ mit den politischen Verantwortlichen und allen Betroffenen verfolgen.

Dabei wissen wir, dass die finanziellen Spielräume der Stadt durch die Einnahmenausfälle als Folge der Corona-Krise eng sind. Gerade deshalb laden wir herzlich zur Zusammenarbeit ein.

Klimaschutz-Konvent Frankfurt

Klimaschutz-Konvent Frankfurt

Das Bürgernetzwerk unterstützt den Bürgerkonvent Frankfurt. Dessen zweite Sitzung gilt der Thematik „Frankfurt macht (Klima)Politik“. Im Fokus stehen dabei die Herausforderungen des Klimaschutzes für den kommunalen Raum – ganz konkret am Beispiel von Frankfurt am Main. Mehr unter www.buergerkonvent.de.

Renovation Wave: Sanierung von Quartieren

Ein zentrales Mittel, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen nennt die EU-Kommission „Renovation Wave“. Diese Renovierungswelle wollen wir auch in der Rhein-Main-Region nutzen und möglichst viel umsetzen. Dazu beschäftigen wir uns auf der Quartiersebene insbesondere mit der Frage, wie wir nachhaltig große Gebäudekomplexe aus den siebziger Jahren sanieren können. Hier besteht der größte Modernisierungsstau und ein entsprechend hohes Klimaschutzpotential. Welche guten Modelle gibt es, von denen wir lernen können? Wie gelingt es, neben ökologischen und sozialen Zielen vor allem das Wohlbefinden der Bewohner/innen zu steigern? Derzeit gilt unsere besondere Aufmerksamkeit dem „Vita“-Quartier als einem Modellprojekt im Herzen von Frankfurt-Bornheim.

One Million Trees Aktion

Das Bürgernetzwerk unterstützt das Projekt „One Million Trees“ von Rotaract https://1milliontrees.rotaract.de, das auch von vielen lokalen Rotary-Clubs umgesetzt und gefördert wird. Insbesondere setzen wir auf Informationen zum Thema Aufforstungen: Hilft das wirklich? Wie genau sollte man vorgehen? – und viele andere Frage mehr, die bei Veranstaltungen auftauchen und von uns mit einschlägigen Experten beantwortet werden.

One Million Trees Aktion: Welche Fragen stellen sich?

Für das gemeinsam von Rotaract und Rotary Clubs in Deutschland durchgeführte Projekt (https://1milliontrees.rotaract.de), sind Ieva Martinsone und Henning von Vieregge als Vertreter des rotarischen Arbeitskreises Nachhaltigkeit die zentralen Ansprechpartner. Beide werben unermüdlich, um möglichst viele zum Mitmachen zu bewegen – durch persönliche Vorträge, Rundschreiben oder unzählige Telefonate. Dabei tauchen viele Anfragen nach kompetenten Referenten/innen und viele inhaltliche Fragen immer wieder auf.

Das Bürgernetzwerk unterstützt Rotaract und Rotary, unter anderem durch die nachfolgende Listen möglicher Referenten/innen und der häufigen Fragen. Diese Listen werden kontinuierlich ergänzt und fortgeschrieben.

Referenten/innen

  • Ieva Martinsone, Die One Million Trees Aktion
  • Eugen Huthmacher, Klimawandel durch Dialog
  • Dietrich Neuhaus, Mentalitätswandel-aber wie?
  • Hans-Peter Meister, Klimaschutz braucht die Netzwerkgesellschaft
  • Harald Schwalbe, Ist der Klimawandel machbar?
  • Elke Siehl, Nachhaltigkeit als Handlungsmaxime

Bei Interesse an einem dieser oder anderer Vorträge melden sie sich bitte bei Hans-Peter Meister über unser Kontaktformular.

Häufig gestellte Fragen zum Projekt:

Zur Organisation des Projekts 1 Million Tree

Ich möchte mitmachen und weiß nicht wie ich das angehen soll?

Geht es um ein Fundraising oder ein Hands-On Projekt? Bei Fundraising kann eine Spendenaktion gestartet und das Geld an unseren Kooperationspartner Plant-for-the-Planet gespendet werden. Bei einer Hands-On Baumpflanzaktion sollte Kontakt zu einem lokalen Förster/in aufgenommen werden, um gemeinsam eine Aktion zu planen.

Ich habe keine Projektideen. Was kann ich überhaupt tun?

Hier ein paar Anregungen:

Hands-On Projekte

  • Bäume pflanzen mit lokalem Förster oder einer NGO in deiner Nähe
  • In Kooperation mit Förster totes Holz umschichten, um den Borkenkäferbefall zu reduzieren
  • Waldaufräumaktion

Informieren über das Thema Wald durch Expertenvorträge im Meeting

Online Pub Quiz und Konferenzen

Interaktiver Waldspaziergang mit einem lokalen Waldexperten

Besuch eines Försters gemeinsam mit Schulklassen oder KidsCamp mit Kindern

Veranstaltung von Thementagen „Wald“ oder Infostände in der Stadt „Wald“

Fundraisingaktionen

  • Verkauf von Pflanzensamen oder Setzlingen
  • Virtuelles Tasting (Wein, Käse etc.) und die Einnahmen spenden
  • Verkauf von Baumurkunden
  • Spendenlauf
  • Veranstaltungen in „Tree Party“ zu verwandeln, bei welche jeder Cocktail bis zu 30 Bäume pflanzt
  • Mit dem Film Das geheime Leben der Bäume eine eigene „HollyWOOD“- Kinoaktion starten

Wie finde ich einen Rotaract Club, der gemeinsam mit Rotary und Rotaract ein Projekt macht?

Am besten die Geht auf die jeweiligen Governors zugehen, die werden einen Kontakt herstellen.

Ist die Aktion an den 17.04.2021, den Tag des Aktionsstarts gebunden?

Nein das ist sie nicht. Die Idee ist, dass möglichst viele Clubs den Tag nutzen, um gemeinsam mit Rotaract eine Aktion zu starten, jedoch kann das auch an jedem anderen Tag sein.

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen melden?

Entweder Ieva Martinsone (ieva.martinsone@rotaract.de, 015754987780), sie ist die Kommunikationsverantwortliche von Rotaract für das Projekt 1MillionTrees

Oder Henning von Vieregg, Distriktsgovernor bei Rotary und Leiter des rotarischen Arbeitskreises Nachhaltigkeit (henningvonvieregge@gmail.com)

Oder Hans-Peter Meister und Eugen Huthmacher als die Verantwortlichen beim Bürgernwerk via unserem Kontaktformular

Zum Thema Aufforstungen konkret

Gibt es bevorzugte Baumarten zur Pflanzung?

Wieviel kostet ein junges Bäumchen?

Wieviele gepflanzte Bäumchen überleben und wachsen wirklich zu einem Baum heran?

Wie verändern sich unsere Wälder durch den Klimawandel?

Wie und wie lange muss man die erstmals gepflanzten Bäumchen weiter pflegen?

Zum Thema Aufforsten allgemein

Bringen Aufforstungen überhaupt etwas für das Klima?

Sind Aufforstungen bei uns überhaupt sinnvoll oder sollte man nicht besser irgendwo sonst in der Welt Bäume pflanzen?

Wie teuer oder preiswert sind Aufforstungen im Vergleich zu anderen

Wieviel Aufforstung ist nötig, um wirksame Effekte für den Klimaschutz zu erreichen?

Zum Thema Klimaschutz generell

Ist das Ziel „globale Klimaneutralität“ überhaupt erreichbar?

Welche Maßnahmen sind am vielversprechendsten?

Was kann man konkret in einer Kommune tun?

Bonn4future – Dialog zum Klimaschutz

Der Stadtrat von Bonn hat beschlossen: Bonn wird spätestens bis 2035 klimaneutral. Dieses Ziel wird nur erreicht werden können, wenn es gelingt, die Bonner Stadtgesellschaft für die Mitgestaltung der klimaneutralen Stadt zu begeistern. Mit „Bonn4Future – wir fürs Klima“ haben wir gemeinsam mit anderen Bonner Akteuren einen Modellprozess entwickelt, der uns als Stadtgesellschaft gemeinsam mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in die Lage versetzt, mit guten Ideen Impulse zu geben für überzeugende Beschlüsse und erfolgreiche Umsetzung. Mehr unter www.bonn4future.de

Unsere Kampagne „Klimaneutrale Kommune“

Unsere Kampagne „Klimaneutrale Kommune“

Aus dem Bürgernetzwerk heraus sind zahlreiche Projekte und Initiativen entstanden, die auch für viele andere, bisher nicht beteiligte Kommunen und Netzwerke Anregungen bieten. Gerne möchten wir so viele Netzwerke und Kommunen wie möglich in ihrem Streben nach Klimaneutralität unterstützen.

Dazu bieten wir zum einen Informationen durch Referenten/innen, Beispiele guter Projekte und gemeinsame Diskussionsforen. Jedes Bürgernetzwerk kann aus dem Blumenstrauß möglicher Aktivitäten das heraussuchen, was spezifisch in der jeweiligen Kommune am meisten benötigt wird. Fragen, die sich häufig stellen sind zum Beispiel:

Was sind in meiner Kommune konkret die größten Klimabelastungen?

Das Bürgernetzwerk kooperiert mit dem globalen Carbon Disclosure Project (CDP), das für Kommunen derartige Analysen kostenfrei erstellt. Zumeist ein wichtiger erster Schritt in der Analyse der Situation vor Ort. Zugleich ergeben sich unmittelbar daraus auch bereits Handlungsempfehlungen. Mehr Infos unter www.cdp.net.

Bürgerdialoge: Was können wir am besten gemeinsam anpacken?

Die Weisheit der Vielen auch für den Klimaschutz nutzen. Dazu starten wir einen Dialog für Bürger/innen, im ersten Schritt als ein Forum, an dem alle Interessierten teilnehmen können. Daraus kann sich dann mehr entwickeln, bis hin zu einem längeren Dialogprozeß, wie er vorbildlich in Bonn umgesetzt wird (www.bonn4future.de).

Aufforstungen bei uns?

Wenn 15% mehr Wald weltweit die Klimaerwärmung stoppen würde, könnten wir in unserer Kommune 15% mehr Wald pflanzen? Derartige Initiativen gibt es einige, das Bürgernetzwerk kooperiert hier mit Rotary und Rotaract, die das Projekt „1-Million-Tree“ ins Leben gerufen haben (www.onemilliontrees.rotaract.de). So oder so ähnlich kann man das vielerorts anpacken. 

Kann ich meine persönliche CO2-Belastung durch freiwillige Maßnahmen kompensieren?

Neben Aufforstungen gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, durch eine finanzielle Kompensation meine persönliche Klimabelastung zu reduzieren oder gar vollständig zu kompensieren. Wie geht das genau und können wir dazu ein freiwilliges Programm in unserer Kommune starten? Das diskutieren wir mit Experten/Innen und untereinander.

Sind klimaneutrale Unternehmen und (Stadt)-Verwaltungen möglich?

Zu diesem Thema gibt es viele Vorbilder – aber alle diese Projekte sind maßgeschneidert. Was passt bei uns zu wem und wie geht das? Das Bürgernetzwerk kann Impulse setzen, verschiedene Akteure miteinander vernetzen, gemeinsames Vorgehen initiieren und Hilfen von außen anbieten.

Wie können wir einen klimafreundlicheren Verkehr bekommen?

Ein Thema, das viele Akteure braucht, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Zunächst geht es darum, die Möglichkeiten zu sichten. Welche Modelle gibt es, wie machen es andere? Was wird besonders gefördert? Und in einem zweiten Schritt die Umsetzung: Dabei spielen die Verkehrsteilnehmer/innen die zentrale Rolle und die kann das Bürgernetzwerk besonders gut einbeziehen.

Was steckt hinter Sustainable Finance? Können wir als Kommune oder persönlich Nachhaltigkeit sinnvoll finanziell unterstützen?

Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt und was kommt für wen in Frage? Fachkompetente Referenten/innen stellen uns die vorhandenen Optionen vor und zeigen auf, was wir an welcher Stelle wie tun können.

HeimatLeben 4.0 – Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“

HeimatLeben 4.0 – Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“

„Heimat leben“ auch in der Stadt

Zusammen mit dem Bürgernetzwerk und der Stadt Bensheim engagiert sich das Open Government Labor Bergstraße-Odenwald für einen Brückenschlag zwischen dem ländlichen und dem urbanen Raum bei der Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen.

Eine aktuelle Initiative ist die Teilnahme am hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ unter dem Motto: „Heimat leben auf bensheimisch“

Das Bensheim Gefühl : „Heimat leben auf bensheimisch“

Bensheim wurde im IHK-Ranking 2020 als Mittelzentrum Nummer eins in Südhessen bestätigt. Die Menschen identifizieren sich mit ihrer Stadt. Sie ist für sie Wohlfühl- und Heimatort.

Das verbindende „Bensheim-Gefühl“ wird maßgeblich davon geprägt, dass die Innenstadt mit ihrer historischen Fachwerkkulisse von Einheimischen und Gästen nicht als Freilichtmuseum, sondern im Alltag als Begegnungs-, Verweil-, Erlebnis- und Einkaufsort für alle Generationen wahr- und angenommen wird. Zur Anziehungskraft tragen Leistungsmerkmale und Frequenzbringer bei, die sich vom Angebot auf der grünen Wiese oder im Supermarkt abheben.

Eine solche Nische besetzt ein täglicher Markt mit vor allem regionalen Produkten.  Was Kunden erwarten und inwieweit diese Erwartungen erfüllt werden, geht aus einer Umfrage unter mehr als tausend Konsumierenden sowie Erzeuger- und Vermarktungsbetrieben hervor. Erhoben wurden die Daten vom Bürgernetzwerk Bensheim und dem Open Government Labor Bergstraße-Odenwald für das Projekt „HeimatLeben 4.0“.

Es geht um Vielfalt, Nachhaltigkeit und mehr Information

Verbesserungspotenziale offenbart die Befragung in puncto Vielfalt und Verfügbarkeit der Erzeugnisse, bei den Öffnungszeiten und nicht zuletzt beim Informationsbedarf der Kunden. Das gilt sowohl für das Sortiment vor Ort als auch für seine virtuelle Präsentation. Über den klassischen Marktstand hinaus sollen Kontaktpunkte und Verkaufsanlässe geschaffen werden, die sich gegenseitig ergänzen: Bestell-, Abhol- und Lieferservices, „Regionale Regale“ in Fachgeschäften oder ein Regionalladen als Pop-up-Nutzung eines Leerstands.

Marktplätze für Regionales (stationär und digital)

Um eine maximale Reichweite für die Produktpräsentation auch bei einem onlineaffinen Publikum zu erzielen – forciert durch die pandemiebedingten Einschränkungen für das stationäre Geschäft -, wird als ein Projektschwerpunkt ein digitaler Marktplatz geschaffen: Dafür wird die Website des auf Initiative des Bürgernetzwerks neu eingerichteten Bensheimer Stadtmarketings um die Funktionen „Markt und Regionales“ erweitert. Außer den Marktbeschickern können hier auch andere Anbieter von regionalen Erzeugnissen sowie örtliche Einzelhändler und Dienstleister ihre Ware und Geschäftsmodelle präsentieren, auf eigene Online-Plattformen verlinken und so sowohl digital als auch stationär Präsenz zeigen.

Ziel ist die Erhöhung der Kundenfrequenz

Geplant sind im Förderzeitraum mehrere Projekte und Aktionen. Sie stehen exemplarisch dafür, wie das Thema Regionalität als spezifisches Merkmal der Bensheimer Innenstadt verstetigt werden soll.  Stationäre und digitale Anreize ergänzen sich mit dem Ziel, die Kundenfrequenz für Handel und Gastronomie und damit den Absatzmarkt für Erzeuger und Lieferanten regionaler Produkte nachhaltig zu erhöhen:

  1. Aufbau und Launch einer nachfragezentrierten Digitalplattform mit Fokus auf „Markt & Regionales“: Was wird wann von wem wo angeboten? Wo und wie kann ich was bestellen, abholen oder liefern lassen?
  2. Themenmarkt „Kunstmeile Bensheim“
  3. Regionalmarkt
  4. „Tele-Shopping“ auf bensheimisch
  5. Feierabendmarkt auf dem historischen Marktplatz, verbunden mit „HeimatShoppen“ am Abend
  6. Marktfrühstück – an mehreren Samstagen
  7. Themenbezogenen Führungen in der Innenstadt

Wie leben die Aktionen weiter?

Die Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Kommunalpolitik und Bürgergesellschaft sollen in Wertschöpfungsnetzwerken zusammengeführt werden, um Lücken zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen und das Regionalbewusstsein zu schärfen.

Nachricht 7 Es tut sich was…..

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

es hat sich etwas getan: Vor kurzem gab es eine gemeinsame Telefonkonferenz von Beirat und Hausverwaltung. Diese führte zu den im folgenden aufgeführten Ergebnissen.

Tiefgarage

Die Arbeiten verlaufen planmäßig. Die Firma Noll hat mit den Arbeiten begonnen, die erforderlichen räumlichen Notwendigkeiten haben sich gefunden. Die Hausverwaltung nannte als Prognose einer Fertigstellung den März. Allerdings wurde gleichzeitig auch von Lieferschwierigkeiten wichtiger Komponenten, zum Beispiel von Wasserpumpen, berichtet. Dies sei bedingt durch Corona. Deswegen bleibt die Unsicherheit: März? April? Oder gar erst Mai? 

Wer sich für weitere technische Details interessiert: von der Hausverwaltung wurde in den Häusern Aushänge gemacht. Ehrlich gesagt habe ich das auch erst gemerkt, als der Verwalter dies in der Telefonkonferenz berichtete.

Abrechnungen 2018 und 2019

Die offenen Punkte wurden besprochen und sollten eigentlich kurzfristig zu klären sein. Die Hausverwaltung hat dies jedenfalls zugesagt und bei gutem Willen müsste schon in den nächsten Tagen eine weitere Telefonkonferenz für finale Beschlüsse stattfinden.

Defekte Klingelanlage Roßdorfer Straße 18

Die Teilnehmer waren sich einig, dass hier insbesondere durch Corona bedingt eine nicht weiter zu akzeptierende Notlage vorliegt. Da zudem bereits aus anderen Häusern ausreichende Erfahrungen mit Kosten und Technik bekannt sind, wurde beschlossen, umgehend Herrn Atar mit der Erneuerung der Klingelanlage zu beauftragen.

Wasserproblem Dach Ringelstraße 1

Auch hier wurde einvernehmlich höchster Handlungsbedarf gesehen. Entsprechend wird sich die Verwaltung umgehend um eine Behebung der inakzeptablen Situation kümmern, zumal ein entsprechender Beschluss der Eigentümerversammlung schon länger vorliegt. Wir werden nachfragen, ob tatsächlich etwas passiert.

Defekter Heizungskessel – Ringelstr. 1-5 

Die Hausverwaltung hat wohl bereits eine kurzfristige Lösung in die Wege geleitet und wurde vom Beirat nochmal eindringlich auf die Dringlichkeit hingewiesen. Längerfristige Lösungen sollen erst im Zuge einer generellen Sanierung besprochen werden. 

Vermüllung Hausfront Roßdorfer Straße

Zu diesem Thema hat sich auf Initiative von Sebastien Casterman eine Gruppe gebildet, die Lösungen für das Problem diskutiert hat. Verschiedene Vorschläge kamen zur Sprache und nun sollen diese einerseits auf die Optik, vielleicht durch Vorschläge von Architekturstudenten, und andererseits auf Kosten geprüft werden. 

Also insgesamt zeigt sich gerade eine gute Dynamik, die Themen werden offenbar angegangen. Hoffen wir, dass sich dann auch konkrete Resultate bald zeigen.

Herzliche Grüße von Tür zu Tür

Hans-Peter Meister

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

Unser Ziel:
Das Leben im ländlichen Raum ist für Bürger*innen attraktiv, wenn sich die Vorteile niedriger Immobilienpreise und der Nähe zur Natur mit einer optimalen Anbindung im Berufsleben kombinieren lassen. Wir wollen mit konkreten Konzepten für die Region Bergstraße-Odenwald aufzeigen, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind und welchen Beitrag innovative Wohn-, Arbeits- und Einkaufskonzepte zur Stärkung des ländlichen Raums leisten können.

Bei der Auftaktveranstaltung der Initiative „HeimatLeben 4.0“ wurden in Workshops mit über 60 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft Nutzerbedürfnisse, Herausforderungen und Anforderungen für potenzielle Projekte ermittelt. Die Arbeitsgruppe Wohnen, Arbeiten und Coworking wurde von Dr. Alexander Bode moderiert, der Mitglied des Projektteams „HeimatLeben 4.0“ ist.

Die Themen der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

Mithilfe einer Themenlandkarte wurden in der Arbeitsgruppe Themen für konkrete Projekte ermittelt. Die Ergebnisse waren:

  • Coworking
  • Innovative Wohn-, Arbeits- und Einkaufskonzepte

Zu den ermittelten Themen sollen im weiteren Vorgehen konkrete Projekt entwickelt und umgesetzt werden. Der Plan ist, einen modularen Katalog zu entwerfen. Dieser soll durch Kombination der Module dazu dienen, innovative Wohn-, Arbeits- und Einkaufs-Konzepte auf die örtlichen Gegebenheiten potenzieller Standorte anpassen zu können.

Start der Bedarfsermittlung

Als erster Ansatzpunkt wurde das Thema Coworking festgelegt. Um den Bedarf an Coworking-Orten im ländlichen Raum der Region Bergstraße-Odenwald zu ermitteln, wurde ein Umfrage unter Arbeitnehmern, Freiberuflern und Kleinunternehmern zum Thema Home-Office und Coworking gestartet. Die Umfrage umfasste 130 Teilnehmer aus der Region. Die Teilnehmenden kamen aus 62 verschiedenen Branchen. Das Ergebnis der Umfrage zeigte, dass 61,5 % gerne die Vorteile eines Coworking-Ortes nutzen würden und sich vorstellen können, in einem solchen zu arbeiten. Eine weitere Umfrage, die den Bedarf an Coworking-Spaces aus Unternehmenssicht ermittelt, ist in die Wege geleitet.

Die Fragebögen für beide Zielgruppen finden Sie auf dieser Webseite:

  1. Haben Sie schon mal über Coworking nachgedacht?
  2. Wie stehen Arbeitgeber und Personaler zu Home-Office und Coworking?

Ihre Meinung interessiert uns.

Fragebogen bitte ausfüllen und den Link gerne an weitere Interessenten weiterleiten. Wichtig wäre uns von Ihnen Kontaktdaten zu erhalten, über die wir Sie über den Fortgang des Projekts informieren und bei Interesse mitgestaltend einbinden können.

Die Suche nach geeigneten Standorten

Die Suche nach geeigneten Standorten ist in vollem Gange. Es konnte bereits ein erster potenzieller Standort für die Eröffnung eines Coworking-Ortes konkretisiert werden. Der Eigentümer der Räumlichkeiten hat großes Interesse an der Umsetzung des Projekts signalisiert. Insgesamt befinden wir uns noch in der Konzeptionsphase. Das erste Coworking- Projekt im ländlichen Raum der Region soll auch als Initialzündung für die Projektentwicklung und Folgeprojekte dienen.

Mitwirken in der Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten und Coworking“

Auch hier befinden wir uns – gemeinsam mit dem Verein WohnVision Bergstraße e.V. –  auf der Suche nach Mitwirkenden und Partnern. Wir möchten im Verbund die Themen vertiefen und realisierbare Projekte entwickeln. Dazu sammeln wir weiterhin Erkenntnisse zum Wohnen und Arbeiten in der Region. Um einen Wissenstransfer zu konkreten Ansatzpunkten zu erhalten, stehen wir auch mit Vertretern von Kommunen aus der Region Bergstraße-Odenwald im stetigen Austausch. Wer seine Ideen einbringen und gestalterisch tätig sein will, ist herzlich eingeladen.

Nennen Sie uns Ihren Bedarf!

Zusammen mit dem Verein WohnVision haben wir einen Fragenkatalog entwickelt, mit dem wir die Erwartungen an Wohnkonzepte ermitteln wollen, die für die jeweilige persönliche Situation maßgeschneidert sind.

„HeimatLeben 4.0“ auf Social Media
Regelmäßig aktualisierte Informationen zum Projekt “HeimatLeben 4.0” gibt es auf unseren Social-Media-Kanälen:

Die Heimatleben 4.0-Arbeitsgruppe „Wohnen, Arbeiten, Coworking“ ist offen für weitere Mitwirkende. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte den Verantwortlichen für die Arbeitsgruppe, Dr. Alexander Bode: a.bode@conabo.de

Kontakt zum Verein
WohnVision Bergstraße e.V.
c/o Gerhard Vetter
Vogelsbergstraße 10+12
D-64625 Bensheim

g.vetter@wohnvision-bergstrasse.de

www.wohnvision-bergstrasse.de

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“

HeimatLeben 4.0 Bergstraße-Odenwald – Start der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“

Die Auftaktveranstaltung der Initiative „HeimatLeben 4.0“ hat am Montag, 28.09.2020, in Lautertal mit 60 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft stattgefunden. Der Bergsträßer Anzeiger hat darüber berichtet: https://www.morgenweb.de/bergstraesser-anzeiger_artikel,-bergstrasse-geschlossene-lokale-und-logistikprobleme-_arid,1695267.html

Nach einer Präsentation der Initiative wurden vier Arbeitsgruppen gebildet und dort über Nutzerbedürfnisse, Herausforderungen und Anforderungen für mögliche Projekte diskutiert. Die Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ wurde von Karl-Heinz Schlitt, Mitglied des Projektteams „Heimatleben 4.0 Bergstraße-Odenwald“, geleitet.

Die Themen der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ der Initiative „HeimatLeben 4.0“

Aus dem Input der Arbeitsgruppe, die sich bei der Eröffnungsveranstaltung am 28. September in Lautertal-Elmshausen formiert hat, haben sich fünf Projektthemen herauskristallisiert, die nun vertiefend bearbeitet werden sollen.

Im nächsten Schritt möchten wir den Kreis der Interessierten an diesen fünf Projekt-Themen um Akteure erweitern, die nicht bei der Auftaktveranstaltung anwesend waren, sich aber trotzdem für die Entwicklung der Themen in der Region Bergstraße-Odenwald interessieren und daran mitarbeiten möchten.

Weitere Mitwirkende in der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ sind herzlich willkommen

Zu den Themen 1 + 2 (Bürokratische Hürden und Best Practices) haben sich Gesprächsrunden formiert. Die Gruppe Best Practice hat sich am 20. Oktober 2020 konstituiert. Das  Arbeitspaket „Abbau bürokratischer Hürden“ ist bei der Landespolitik adressiert.

Wegen der unerfreulichen Entwicklung der Corona-Infektionszahlen musste auf Präsenz-Meetings leider verzichtet und auf digitale Sitzungen ausgewichen werden.  Interessenten erhalten dafür einen Link mit den Zugangsdaten zum Online-Meeting.

Ziele der Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“

Das formulierte Ziel der Arbeitsgruppe: Verknüpfung von Tourismusmarketing und allgemeiner Standortentwicklung. Potenziale und Synergien heben, um die Region als Ganzes positiv zu vermarkten, indem Bedürfnisse und Erwartungen von Einheimischen und Gästen bedient werden.“

Die Arbeitsgruppen-Präsentation gibt es hier zum Herunterladen.

Die Heimatleben-4.0-Arbeitsgruppe „Erholung, Freizeit und Tourismus“ ist offen für weitere Mitwirkende.

Kontakt:
Karl-Heinz Schlitt
kschlitt@icloud.com

Haben Sie schon mal über Coworking nachgedacht?

Haben Sie schon mal über Coworking nachgedacht?

Uns interessiert die Einschätzung von Gründern, Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinunternehmern

Mobiles Arbeiten hat Konjunktur – und wird die Corona-Zeit überdauern.

Neben der Arbeit im Betrieb, unterwegs und zu Hause ist ein Arbeitsmodell auf dem Vormarsch, das geeignet ist, die Nachteile des Homeoffice – wie: wenig professionelle Bürosituationen, fehlende Sozialkontakte oder reduzierten fachlichen Austausch – zu kompensieren.  Das Stichwort heißt Coworking. Bisher ist es noch eher ein Modell für größere Städte, aber zunehmend auch eine Chance, modernes Leben im ländlichen Raum zu verwirklichen.

Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen, um zu erfahren, was mobiles Arbeiten für Sie ausmacht und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Coworking für Sie und andere attraktiv ist. Die Erfolgsfaktoren wollen wir auf dieser Grundlage gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Deshalb würde es uns freuen, wenn Sie uns Ihr Interesse dadurch signalisieren, dass Sie uns verraten, wie wir Sie mit Informationen über unsere Projektarbeit erreichen können.

Danke für Ihr Interesse und die Bereitschaft, uns Ihre Kontaktdaten zu nennen. Über die nächsten Schritte halten wir Sie dann gerne auf dem Laufenden.

Kontakt:
Bürgernetzwerk Bergstraße
c/o Transforum e.V.
Berliner Ring 89
64625 Bensheim
E-Mail: team@buergernetzwerk.de
Telefon: 06257 9187576 (Projektbüro)

Hier geht’s zur Umfrage:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfG1R7G04mIZ37bD2gnnLzOBkFF1AESRLKiRjIbeLcuhd-jJA/viewform?usp=sf_link

Haben Sie schon mal über Coworking nachgedacht?

Wie stehen Arbeitgeber und Personaler zu Home-Office und Coworking?

Uns interessiert die Einschätzung von Gründern, Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinunternehmern

Mobiles Arbeiten hat Konjunktur – und wird die Corona-Zeit überdauern.

Neben der Arbeit im Betrieb, unterwegs und zu Hause ist ein Arbeitsmodell auf dem Vormarsch, das geeignet ist, die Nachteile des Homeoffice – wie: wenig professionelle Bürosituationen, fehlende Sozialkontakte oder reduzierten fachlichen Austausch – zu kompensieren.  Das Stichwort heißt Coworking. Bisher ist es noch eher ein Modell für größere Städte, aber zunehmend auch eine Chance, modernes Leben im ländlichen Raum zu verwirklichen.

Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen, um zu erfahren, was mobiles Arbeiten für Sie ausmacht und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Coworking für Sie und andere attraktiv ist. Die Erfolgsfaktoren wollen wir auf dieser Grundlage gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Deshalb würde es uns freuen, wenn Sie uns Ihr Interesse dadurch signalisieren, dass Sie uns verraten, wie wir Sie mit Informationen über unsere Projektarbeit erreichen können.

Danke für Ihr Interesse und die Bereitschaft, uns Ihre Kontaktdaten zu nennen. Über die nächsten Schritte halten wir Sie dann gerne auf dem Laufenden.

Kontakt:
Bürgernetzwerk Bergstraße
c/o Transforum e.V.
Berliner Ring 89
64625 Bensheim
E-Mail: team@buergernetzwerk.de
Telefon: 06257 9187576 (Projektbüro)

Hier geht’s zur Umfrage:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfG1R7G04mIZ37bD2gnnLzOBkFF1AESRLKiRjIbeLcuhd-jJA/viewform?usp=sf_link

Radeln ohne Alter

Radeln ohne Alter

„Radeln ohne Grenzen“ hat das Ziel, älteren Menschen die Möglichkeit erfahrbar zu machen, auf einer Rikschafahrt mit anderen Mitmenschen in Beziehung zu treten und dabei sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen. Frauen und Männer mit Freude am Radeln sind die Pilotinnen und Piloten, die ehrenamtlich ihre Zeit schenken und Ziele im öffentlichen Raum ansteuern oder einfach eine Ausfahrt auf geeigneten Strecken machen und ganz nebenbei etwas für ihre Fitness tun können. Aus den Begegnungen entstehen Geschichten, gemeinsame Erfahrungen können geteilt werden, neue Freundschaften entstehen. Somit kann soziale Teilhabe aktiv von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren Generationen übergreifend gelebt werden.

Im Rahmen des Projekts „lebenswert“ wird auch mit dieser Aktivität eine Initiative „von unten“  ergriffen, die die soziale Kohäsion fördern hilft. Gerade Menschen fortgeschrittenen Alters, die häufig auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind, kostet es oft Überwindung, das Gefühl der Vereinsamung und Isolierung aufzubrechen. Die kostenlosen Ausfahrten sind ein offenes Angebot und können angebots- und nachfrageorientiert sein.

 

Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben aber wie?

Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben aber wie?

Ziel dieses Projekts ist die nachhaltige Entwicklung des Reutlinger Stadtteils Ringelbach im

Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders.

Im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche findet ein Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger erarbeiten gemeinsam Maßnahmen, die Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.

Das Projekt wird von der Plattform lebenswert, der Stadt Reutlingen, der Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule und vom Jugendhaus Ariba gemeinsam getragen und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Kommunikation mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnquartiers digital durchgeführt. 1200 Haushalte wurden angeschrieben und zu Videokonferenzen eingeladen. Inzwischen fanden 4 digitale Treffen statt. Weiter werden folgen. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie das Wohnquartier „lebenswerter“ werden kann. Zurzeit arbeiten die Bürgerinnen und Bürger an der Umsetzung ihrer Ideen.

Tablets im Quartier

Tablets im Quartier

Im Rahmen der Quartierplattform „lebenswert“ des Reutlinger Stadtteils Ringelbach startet zurzeit das Projekt „Tablets im Quartier“. Ziel ist, Älteren – und anderen mobil eingeschränkte Personen – digitale Kommunikation zu ermöglichen: durch Beschaffung von Tablets mit persönlicher Anleitung und Begleitung. Das Ziel geht über die Vermittlung von grundlegenden digitalen Fähigkeiten hinaus: Teilhabe soll gefördert werden. Der vor kurzem veröffentlichte Achte Altersbericht der Bundesregierung sagt u.a.: „Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, das Leben im Alter zu gestalten und soziale Teilhabe zu verwirklichen.“

Im Oktober soll mit ersten Schritten begonnen werden: Mit Studierenden der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg Campus Reutlingen werden die bisherigen Planungen konkretisiert.  freiwillig Engagierte werden als Anleiter*innen geschult; mithilfe von Besuchsdiensten und ambulanten Pflegediensten wird mit Senior*innen Kontakt aufgenommen und mit der Anleitung begonnen. 

Im Februar 2021 wurden 35 Tablets angeschafft, die auf Zeit an ältere Menschen verliehen werden.